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Umfrage: Welches Sonderheft sollen wir 2026 machen?

15 March 2026 at 08:48

Die Abstimmung ist beendet, vielen Dank an alle Teilnehmer! Welches Thema gewonnen hat, erfahrt ihr in Retro Gamer 3/2026 ab 15. Mai.

Hinweis: Falls ihr auf iPad keine Häkchen setzen könnt, helfen folgende Schritte: (1) Einstellungen. (2) Apps. (3) Safari. (4) In den Safari-Einstellungen runterscrollen und “Desktop-Website anfordern” anklicken und dann auf “aus” schalten.

Anatol & Jörg blättern in Retro Gamer 2/26

28 February 2026 at 18:21

Liebe Retrofreunde, entweder zum Anfixen geeignet, wenn ihr das Heft noch nicht habt, oder aber zum gemütlichen Mitlesen: Egal wie ihr unser regelmäßiges Heftblättern nutzt, wünschen euch Anatol und Jörg ebenso viel Spaß beim Zusehen, wie wir bei der Aufnahme hatten! Wer das Heft als ePaper oder Einzelheft bestellen möchte, wird im Shop fündig.

Das Video ist nur leicht geschnitten und damit 53 Minuten lang, aber wir wollen ja nicht durchhetzen. Also zieht euch ein frisches Bier oder einen Tee oder einen Kaffee oder ein Glas Rotwein oder was auch immer ihr gerne trinkt (wir akzeptieren auch kristallaktiviertes Wasser) und macht es euch gemütlich 🙂

 

Solltet ihr oben eine Fehlermeldung bekommen statt das Video zum Abspielen (das ist browserabhängig), klickt einfach auf “Video auf YouTube ansehen”.

Praxistest Commodore 64 Ultimate

12 February 2026 at 18:11

Im aktuellen Heft Retro Gamer 2/26 haben wir einen vierseitigen Praxistest zum Commodore 64 Ultimate – hier ist das zugehörige Video, in dem euch Jörg Langer knapp 20 Minuten lang den Wunder-Brotkasten vorführt. Viel Spaß!

Sollte statt des Videos bei euch eine Fehlermeldung erscheinen hier drunter, klickt bitte beherzt auf “Video auf YouTube ansehen”.

 

Leseprobe 2/26

12 February 2026 at 12:16

Hier ist die aktuelle PDF-Datei zum neuesten Heft, also die RetroGamer_2/26 Leseprobe (28 MByte groß). 

Du kannst bei Gefallen das Heft im Shop bestellen oder das ePaper erwerben. Als neuer Abonnent erhältst du es zudem auf Wunsch günstiger & mit Kunstdruck.

Retro Gamer ist das definitive Magazin für alle, die über den Tellerrand moderner Spiele hinausblicken, Anregungen fürs Retro-Hobby erhalten oder einfach nur in Nostalgie schwelgen wollen. Retro Gamer erscheint seit 2024 im Eigenvertrieb von der derselben Redaktion, die das Heft bereits seit 2012 betreut. Wir lokalisieren ausgewählte Artikel des britischen Retro Gamer aufwändig ins Deutsche und schreiben gut die Hälfte aller 180 Seiten selbst. Wir, das sind altgediente Spielejournalisten wie Heinrich Lenhardt, Stephan Freundorfer, Nina Schild, Anatol Locker, Michael Hengst, Roland Austinat, Harald Fränkel, Stephan Freundorfer oder Jörg Langer – bekannt aus Heften wie Power Play, PC Player, Man!ac, GameStar, PC Action oder Video Games.

Aus dem Inhalt von Retro Gamer 2/26 (180 Seiten):

  • Das Retro-Jahr 1983
  • Winter Games & The Games: Winter Challenge (2x Unter der Lupe)
  • Die Xbox 360  (18-seitige Titelstory!)
  • Moorhuhn (Unter der Lupe)
  • Heretic & Hexen (Historie beider Serien)
  • Mortal Kombat 3 (Expertenwissen)
  • Heavy Metal Fakk 2 (Unter der Lupe)
  • Commodore 64 Ultimate (Praxistest)
  • Game Boy (Peripherie-Parade)
  • Auf alt gebürstet (Neue Spiele im Retro-Look)
  • Retro-Gadgets (Hardware & Plattform)
  • u.v.m. – siehe Inhaltsverzeichnis in der Leseprobe.

Alle Preise inkl. MwSt.

>>2 Euro & Porto sparen, Magazin sofort lesen: RG 2/26 als ePaper <<

 

Video: Paul spielt Heavy Metal FAKK2 (Abo-exklusiv)

27 January 2026 at 19:54
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Wenn du diese Nachricht bei einem Produkt unseres Shops erhältst, ist es Abonnenten vorbehalten. Wenn du bereits Abonnent bist und diese Nachricht siehst, bist du wahrscheinlich nicht eingeloggt.

Video: Jörg & das Intellivision Sprint (Abo-exklusiv)

28 January 2026 at 15:36
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Video: Lukas & Hagen mit der G’AIM’E Lightgun (Abo-exklusiv)

27 January 2026 at 20:18
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Video: Jörg interviewt Ravenlordess (Abo-exklusiv)

27 January 2026 at 20:11
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Video: Hardy spielt Metroid Prime 1&2 (Abo-exklusiv)

27 January 2026 at 19:33
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Heftblättern RG 1/26: Roland Austinat & Jörg Langer

1 February 2026 at 17:42

Manchmal dauert es etwas länger, und so ist der in diesem Heftblättern besprochene Retro Gamer 1/26 bereits rund zehn Wochen im Handel (und fast elf bei den Abonnenten). Aber dafür haben wir einen ganz besonderen Partner für Jörg Langer dieses Mal: Spielejournalisten-Urgestein Roland Austinat, der eigentlich in San Francisco lebt und demzufolge eher selten in der Redaktion vorbei kommen kann. Viel Spaß!

Falls ihr im folgenden die Meldung “Fehler 153” seht (das hängt von eurem Browser ab), klickt bitte einfach auf den großen Link “Video auf YouTube ansehen”.

 

Fotogalerie: Autorentreff im Januar 2026

1 February 2026 at 12:29

Wie im gestrigen Newsletter Retro-Update #30 versprochen, kommen hier noch ausgewählte und annotierte Fotos von unserem Autoren-Treff (inklusive weiterer wichtiger Mitstreiter) am 10. Januar 2026. Die beiden Grimassenschneider im Vordergrund sind übrigens Roland Austinat und Anatol Locker, zwischen ihnen thront Michael Kunert, der uns bei fast allen Con- und Messeauftritten tatkräftig unterstützt.

Die 21 Schnappschüsse in dieser Fotogalerie stammen von Michael Kunert, Hardy Heßdörfer und Jörg Langer. Ein Klick auf die Fotos vergrößert sie, wenn ihr das denn unbedingt wollt. Wir versichern euch: Es wurden für die Aufnahmen keine Autoren gequält, zumindest nicht körperlich. Die eine oder andere Beschreibung könnte außerdem Spuren von Unernstigkeit enthalten, also bitte nicht todernst nehmen.

Viel Spaß!

Roland ist schon einen Tag früher gekommen – und darf bei der Just-in-time-Anlieferung der speziellen Sonderhefte für Stufe-3-Crowdfunder mit anpacken. Sein Blick sagt deutlich: “Das hat mir keiner gesagt!”
Die 200 Sonder-Sonderhefte sind links auf den Tischen aufgereiht (es gibt ca. 150 Förderer, aber die Autoren bekommen auch welche und wir brauchen Exemplare für etwaige Reklamationen), auf dem Boden steht ein Teil der 2. Auflage.
Shop- und Abo-Manager Lukas Jakson organisiert die Singierstunde, legt also Hefte aus und sammelt unterschriebene wieder ein. Schließlich soll nichts schiefgehen bei den Exemplaren für die Stufe-3-Crowdfunder!
Die “Signierstraße” füllt fast den ganzen Gang vor unserem Büro – zum Glück ist es Samstag und wir stören keine Kollegen. Die Straße wird 2x bestückt, weil die Tischfläche nur für etwa 90 Hefte auf einmal reicht.
Trotz der deutschlandweit schwierigen Witterungsbedingungen am 9./10. Januar trudeln nach und nach die Gäste ein – Jan Uhlig (rechts) ist der Verkaufsleiter von MZV, der unsere Hefte an die Kioske bringt.
Während hier Roland, Nina und Anatol fleißig die Hefte signieren…
… darf Winnie nicht mitmachen, schließlich hat er beim Sonderheft geschwänzt. Dafür versucht er sich an einem neuen Highscore bei Galaga (er ist aber auch schon vorher der Rekordhalter).
Mit unterzeichnen darf natürlich Christian Rohde, einer der fleißigsten Spieletester beim 90er-Jahre-Sonderheft.
So sehen die signierten Hefte aus. Wir wollen sie in der 1. Februarwoche an die Stufe-3-Crowdfunder  verschicken.
In unseren drei Büroräumen (mit insgesamt 40 Quadratmetern) wurde es schnell lauschig, vorne links ist Sonderheft-Autor Pat Tschenett zu sehen, der extra aus Liechtenstein angereist war.
Nina zeigt stolz einen ihrer Artikel vor (in Wahrheit hat sie Hardy dazu genötigt, weil er “Social-Media-Futter” möchte).
Anatol wirft sich vor unserem “Heftarchiv” in Pose.
Layouter Clemens Strimmer (links) stärkt sich in der – ebenfalls winzigen, dies ist ein Weitwinkel-Foto – Küche mit Roland, bevor er dann …
… von Jörg zum Arbeitseinsatz gezwungen wird: Natürlich nutzen wir die Gelegenheit, neue Autogrammkarten anzufertigen.
Die Autogrammkarten werden dann beim anschließenden Mittagessen/Kaffee in der nahegelegenen italienischen Bäckerei unterschrieben – hier darf dann endlich auch Winnie mitmachen!
Hardy wagt den Soll-ist-Vergleich mit seiner Autogrammkarte. Er sieht eindeutig besser aus… als Zeichnung! Hallo Hardy, bitte komm’ zurück, es war nicht so gemeint, wir brauchen dich doch noch. Für… für… machst du nicht dieses Sozialmedialzeugs?!
Die kleine Pinsarina in Putzbrunn hat nur für uns geöffnet, so passen wir alle an zwei lange Tische. Hier zu sehen u.a. Lokalisierer Florian Pfeffer (3. v.l., mit Blick nach links), rechts neben ihm Lokalisierer Jonas Schramm und Einzelheft-Versender Markus Ströhle von DSE.
Am zweiten Tisch ist man schon beim Nachtisch angelangt. Aber zu früh gefreut!
Denn nun ist Jörgs großer Moment gekommen. Gerade hat er die neueste Leserumfrage analysiert. Nun richtet er feldherrngleich gravitätisch-motivierende Worte an “seine Mannschaft”…
… die, weil es noch Kuchen gibt, notgedrungen und leicht amüsiert zuhört. Hinten links erspähen wir übrigens Lokalisierer Patrick Bertele, der sich ansonsten erfolgreich vor dem Fotografiertwerden gedrückt hat.

Nein, im Ernst: Es war ein schöner Event, einige von uns haben sich nach Jahren erstmals wieder gesehen, und die Stimmung im Retro-Gamer-Team ist eine wirklich gute. Vermutlich merkt ihr das unserem Heft auch an…

Retro-Joystick #61: Saturn 3D Controller

23 January 2026 at 20:39

Modell: Saturn 3D Controller . Hersteller: Sega . Erschienen: 1996

„Sega does what Nintendon’t“, wie es damals hieß – und so veröffentlichte Sega das 3D Control Pad für das Saturn einen Monat vor Nintendos N64. Das Gamepad, das mit dem Spiel Nights into Dreams ausgeliefert wurde war somit streng genommen der erste Analog-Controller einer Heimkonsole.

Anders als Nintendos etwas eigenwillige Dreizack-Lösung setzte Sega auf ein klar verständliches Layout – sodass man nicht lange überlegen musste, wie man den Controller hält. Entworfen wurde das Pad von Kenji Tosaki, der maßgeblich am Design der Dreamcast beteiligt war und als Sega-Experte für Controller und Eingabegeräte galt.

Anstelle eines filigranen Analogsticks à la N64 hat das Saturn 3D Pad links einen kurzen Steuerstummel, der überraschend präzise ist, sowie ein D-Pad. Rechts befinden sich die üblichen 6 Buttons. Allerdings: Zierlich ist das Pad nicht gerade, und es dürfte ruhig etwas ergonomischer sein. Denn die markanten Griffe auf der Unterseite sehen zwar futuristisch aus, liegen aber nicht gut in der Hand.

Immerhin sorgt ein Schalter für reibungslosen Wechsel zwischen Digital- und Analogmodus – ein cleverer Kniff, der so manche Kompatibilitätsfalle elegant umgeht.

Sega 3D Controller
Auf der linken Seite befinden sich Stick und D-Pad…
Sega 3D Controller
…rechts die standard Saturn-Buttons.

Heftblättern: Hardy & Jörg erkunden das Sonderheft (Video)

9 January 2026 at 09:22

Eine knappe Stunde lang blättern Hardy Heßdörfer und Jörg Langer für euch im Retro-Gamer-Sonderheft Die 90er Jahre – das über 150 aktuelle Spieletests von 90er-Klassikern enthält. Das Heft war im Retro-Gamer-Shop direkt zum Start ausverkauft im Dezember 2025, in der Woche vom 5.1.26 wird die 2. Auflage gedruckt und ab 12.1.26 verschickt. Wer bislang kein Heft abbekommen hat, kann es nun wieder im Shop bestellen.

Viel Spaß mit dem Video (in manchen Browsern kommt unten eine Fehlermeldung – in dem Fall bitte einfach „auf YouTube ansehen“ anklicken):

Terminator 2D: Interview mit Mike Tucker und Test

18 December 2025 at 11:28

Fans des 90er-Jahre-Kinos und von Arcade-Action mit Retro-Tugenden haben lange darauf gewartet, nun ist Terminator 2D – No Fate auf PC, PS4/5, Switch, Xbox One und Xbox Series X|S erschienen. Das Spiel von Bitmap Bureau lässt euch die Handlung von Termiantor 2: Tag der Abrechnung als Run-and-Gun im Stil von Contra nacherleben – in der Rolle von Sarah Connor und dem T-800 in der Gegenwart und als John Connor in der Zukunft.

Passend dazu veröffentlichen wir die Aufzeichnung eines Interviews, das Jörg Langer auf der Gamescom 2025 mit Mike Tucker führte, seines Zeichens Mitgründer von Bitmap Bureau und Design Director von Terminator 2D – No Fate. Das Gespräch wurde auf Englisch geführt, Jörg fasst die Aussagen von Mike immer wieder kurz zusammen. Mike Tucker verrät unter anderem, wie Bitmap Bureau an die Terminator-Lizenz kam und teast mögliche Portierungen für Retro-Konsolen an, die schon für frühere Titel des Studios wie Xeno Crisis produziert wurden.

Bei unserem Schwestermagazin GamersGlobal.de erschien derweil Kai Schmidts PC-Test von Terminator 2D – No Fate. Kai mag Kino und Arcade-Spaß und hatte entsprechend seine Freude mit der Spielumsetzung des Klassikers, aber ihm fehlt doch etwas in seinem Meinungskasten:

Die Steuerung funktioniert klasse, es gibt genügend Abwechslung, und die Action flutscht wie ein gut geöltes Maschinengewehr. Wäre Terminator 2D – No Fate damals in den 90ern erschienen, hätte es heute wohl einen Platz auf meiner Liste der besten Spiele aller Zeiten inne. Dieser nicht vorhandene Nostalgiefaktor ist es allerdings, der mich am Ende ein wenig zurückhaltend bleiben lässt.

Die Arcade-Action ist ohne Zweifel gut, aber mit nur etwa einer Stunde für einen Story-Durchgang auch ziemlich kurz. Und nach drei Durchgängen mit zwei Entscheidungen hat man alles gesehen. In diesem Zusammenhang möchte ich euch unbedingt ans Herz legen, nicht auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe zu spielen. Unbegrenzte Continues klingen zwar verführerisch, doch das Spiel wird durch viel zu leichte Gegner und generell weniger Gefahren auch stark verwässert.

Terminator 2D fehlt es neben Inhalten auch an Motivation. Klar kann ich mich nach der Story mit Boss-Rush und Time Attack beschäftigen oder durch harte Arbeit das Cheat-Menü freischalten, doch das ist nichts, was mich längerfristig an das Spiel fesselt. Klassiker des Genres motivieren mich längerfristig vor allem mit Koop-Modi für zwei Spieler. Ein Contra 3 kann ich beispielsweise jederzeit einlegen und trotz kurzer Spieldauer mit einem Gleichgesinnten auf der Couch zocken. Das macht Spaß wie eh und je. Terminator 2D bietet sich durch seine Struktur natürlich nicht unbedingt dafür an, würde aber deutlich an Wiederspielwert gewinnen und seinen doch recht hohen Preis besser rechtfertigen.

Alles in allem ist Terminator 2D nicht ganz so gut wie das ähnlich gelagerte Neon Inferno, aber keinesfalls schlecht und meilenweit von dem Schund entfernt, der seinerzeit zum Filmstart auf den Konsolen erschien!

PRO
+ Gegner, Gegnerverhalten und Gefahren variieren pro Schwierigkeitsstufe

+ Durchspielen schaltet neue Modi, alternative Enden und ein Cheat-Menü frei

+ Detaillierte Pixel-Art-Hintergründe und liebevoll animierte Figuren

CONTRA
– Nur 45 bis 60 Minuten pro Durchgang und nach dem dritten Durchspielen habt ihr alles gesehen

– Maximal zwei Abschnitte mit dem T-800 (der zudem nicht Arnies Gesicht hat)

– Fahrsequenzen recht dröge

 

Den ganzen Test mit 4K-Video findet ihr auf GamersGlobal. Und was haltet ihr vom neuen Werk von Bitmap Bureau?

Retro-Joystick #60: Pad Soldier

3 December 2025 at 11:51

Modell: Pad Soldier . Hersteller: Capcom . Erschienen: 1994

Der Capcom Pad Soldier gehört zweifellos zu den ungewöhnlicheren Controllern der 90er. In Zusammenarbeit von Capcom und Ascii entwickelt, sollte er das Spielhallen-Feeling von Street Fighter ins heimische Wohnzimmer bringen – kompakt, handlich und zu einer Zeit, als Arcade-Sticks für Konsolen noch eine Seltenheit waren.

Er erschien für SNES, Mega Drive (hier im Bild) und 3DO, wobei die Modelle jeweils leicht angepasst wurden – etwa mit zusätzlichen Schultertasten in der Super-Nintendo-Version. Auch die Farbgebung der Buttons orientierte sich am Look der jeweiligen Konsole.

Das Bedienkonzept stellt klassische Controller-Ergonomie auf den Kopf: Die linke Hand umfasst einen Pistolengriff, mit dem Daumen am Steuerkreuz, während die rechte Hand die Buttons wie Klaviertasten bedient, unterstützt vom Daumen auf der Unterseite. Trotz der ungewohnten Form erweist sich der Pad Soldier als erstaunlich komfortabel – allerdings braucht es Eingewöhnung, bis man sich mit der eigenwilligen Bedienung anfreundet.

Anmerkung der Redaktion: Wer Christians Joystick- und Gamepad-Fotos in einem richtig dicken Bildband (kurze Texte gibt’s auch, auf Englisch) erleben möchte, hat seit kurzem die Chance dazu: Trigger Happy (Bitmap Books, 38,95 Euro plus Versand).

 

Capcom Pad Soldier
Die Buttons werden gedrückt wie die Tasten beim Klavierspielen.
Capcom Pad Soldier
Der Pad Soldier war bestens geeignet für Street Fighter II auf dem Mega Drive.

Die 90er Jahre: Spieltetest-Sonderheft ist in Druckerei

27 November 2025 at 15:47

Vor kurzem haben wir der Druckrei die Freigabe fürs Spieletest-Special Die 90er Jahre erteilt – mit 196 Seiten und 152 neuen Tests zu alten Spielen. Das war seit Juni ein ganz schönes Stück Arbeit, was man womöglich unseren Gesichtern oben ansieht (v.l. Anatol Locker, Hagen Gehritz, Jörg Langer).

Am 5.12.25 gehen all jene Hefte gut verpackt in die Post, die bis 29.11.25 bestellt wurden oder noch werden – mit sehr viel Glück könnten sich die ersten von euch bereits zum Nikolaus darüber freuen. Weil wir die Vorbesteller priorisieren, erhält unser Shop die Hefte erst um den  10.12.25 und verschickt dann sofort die späteren Bestellungen. Im deutschen Bahnhofsbuchhandel ist das Sonderheft 90er Jahre ab 12.12.25 zu finden.

>>Cover, Infos, Bestellmöglichkeit<<

Nächste Woche geht der 4. Behind-the-Scenes-Newsletter zum Sonderheft an alle Vorbesteller der Stufen II und III sowie an Käufer der „Komplett“-Ausgabe. Wer jetzt noch bestellt oder upgradet (per Support-Ticket, „Ich will upgraden“), erhält nachträglich auch die ersten drei.

Retro Gamer Leseprobe 1/26

20 November 2025 at 12:34

Liebe Retro-Freunde, am 14.11.25 ist Retro Gamer 1/26 am Kiosk erschienen. Alternativ könnt ihr das Heft im Shop bestellen (und auch als ePaper). Und natürlich haben wir auch wieder eine Leseprobe! Hier geht’s zur RetroGamer_1/26 Leseprobe (24 MByte).

Retro Gamer ist das definitive Magazin für alle, die über den Tellerrand moderner Spiele hinausblicken, Anregungen fürs Retro-Hobby erhalten oder einfach nur in Nostalgie schwelgen wollen. Retro Gamer erscheint seit 2024 im Eigenvertrieb von der derselben Redaktion, die das Heft bereits seit 2012 betreut. Wir lokalisieren ausgewählte Artikel des britischen Retro Gamer aufwändig ins Deutsche und schreiben rund die Hälfte aller 180 Seiten selbst. Wir, das sind altgediente Spielejournalisten wie Heinrich Lenhardt, Stephan Freundorfer, Nina Schild, Anatol Locker, Michael Hengst, Roland Austinat, Harald Fränkel, Stephan Freundorfer oder Jörg Langer – bekannt aus Heften wie Power Play, PC Player, Man!ac, GameStar, PC Action oder Video Games.

Aus dem Inhalt von Retro Gamer 1/26 (180 Seiten):

  • Das Retro-Jahr 1982
  • 40 Jahre Amiga 40 (22-seitige Titelstory!)
  • Die Fugger (Unter der Lupe)
  • Final Fantasy VI (Expertenwissen)
  • Freelancer + Interview mit Chefdesigner Jörg Neumann (Unter der Lupe)
  • Die Total-War-Historie (Serien-Report)
  • Die Anno-Serie (Serien-Report)
  • Indiana Jones & the Last Crusade (Klassiker-Check) + Interview David Fox
  • Bully – Canis Canem Edit (Making of)
  • Auf alt gebürstet (Neue Spiele im Retro-Look)
  • Retro-Gadgets (Hardware & Plattform)
  • u.v.m. – siehe Inhaltsverzeichnis in der Leseprobe.

Du findest Retro Gamer 1/26 an über 3.000 Verkaufsstellen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg – und kannst dir das Heft natürlich auch bei uns im Shop bestellen.

Wer jetzt ein Abo abschließt, kann sich die Ausgabe 4/25 (und fast alle früheren Ausgaben) zum Neuabonnenten-Sonderpreis inklusive Kunstdruck bestellen – und erhält sofort Zugriff auf zahlreiche Online-Exklusivinhalte für Abonnenten.

 

Interplay-Mitgründerin Rebecca Heineman verstorben

19 November 2025 at 16:52

Branchenveteranin Rebecca „BurgerBecky“ Heineman ist am 17. November 2025 an Krebs gestorben.

Mit 17 Jahren gewann Heineman die erste amerikanische Meisterschaft in Space Invaders für den Atari 2600. Im Retro Gamer-Interview in Ausgabe 3/2019 verriet sie einst: „Ohne diesen Wettbewerb wäre mein Leben anders verlaufen.“ 1983 war sie unter den Gründern des legendären Studios Interplay, wirkte dort an der Programmierung und dem Gamedesign von Klassikern wie The Bard’s Tale, Wasteland und Descent mit. Später portierte sie anderem Doom für den 3DO oder Baldur’s Gate 2 für den Mac. Sie bevorzugte die Arbeit als Teil eines überschaubaren Teams und gründete entsprechend schlanke Studios wie Contraband und Olde Sküül. Erst letztes Jahr wurde der Transfrau von der Gayming Foundation der Gayming Icon Award verliehen, um ihre Leistungen für Inklusion in der Branche zu würdigen.

Weggefährten und heute in der Branche arbeitende Fans von Heinemans Arbeit kommentierten die traurige Nachricht in den Sozialen Medien. Brian Fargo schreibt etwa: „Ich kannte sie seit den Achtzigern, als ich sie zur Arbeit gefahren habe. Eine der brilliantesten Programmiererinnen überhaupt.“ Game-Autor Chris Avellone hofft darauf, dass sie nun wieder mit ihrer im letzten Jahr verstorbenen Parterin Jenell Jaquqays vereint ist und dankt für „all die Spiele und all die Erinnerungen“. Josh Sawyer von Obsidian meldete sich mit den Worten: „Rebecca programmierte und designte einige der einflussreichsten Spiele meiner Jugend, insbesondere Bard’s Tale 1 und 3 und Wasteland. Wir werden sie vermissen.“

Rebecca Heineman wurde 62 Jahre alt. Bis zuletzt postete sie noch auf ihrem BlueSky-Profil, von dem auch das oben eingebundene Foto stammt.

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