Baking next Level Roggen ist für den Deutschen Kochbuchpreis nominiert!
Was für eine Freude – mein Buch „Baking next Level Roggen“ wurde beim Deutschen Kochbuchpreis 2025 in der Kategorie „Brot“ nominiert! Damit tritt es gegen fünf weitere großartige Brotbackbücher an – und ich freue mich riesig, dass die Leidenschaft für Roggenbrot auf diese Weise gewürdigt wird.
Doch das ist noch nicht alles: Neben der Jurywertung gibt es auch den Publikumspreis, bei dem ihr mitentscheiden könnt!
Jede Stimme zählt – und vielleicht holen wir gemeinsam den Publikumspreis nach Hause! Teilt den Link gern mit Freunden, Familie oder eurer Back-Community – je mehr Stimmen, desto besser.
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Der Deutsche Kochbuchpreis postet regelmäßig Updates auf @kochbuecher. Ich werde natürlich auch auf meinem Kanal Einblicke, Roggenpower und ein paar Überraschungen teilen – schaut also vorbei und helft mit, das Roggenbrot auf die große Bühne zu bringen!
Danke euch allen für die großartige Unterstützung, das viele Feedback und die Begeisterung für echtes, handwerkliches Brotbacken. Egal, wie das Voting ausgeht – dass Baking next Level Roggen so viele Menschen inspiriert, ist für mich schon der größte Gewinn.
The texture and flavor of a cookie with the ease of a bar? Talk about the perfect dessert! Introducing: cranberry orange cookie bars!
These chewy, buttery cookie bars are packed with zesty orange flavor and pops of tart cranberries. Your new go-to treat awaits with just 1 bowl and 8 ingredients required! Did we mention they’re veganandgluten-free? No one else has to know.
Schon ist mein Urlaub wieder herum. Wir haben uns zwei Wochen Auszeit Zuhause gegönnt, und wie das immer so ist gab es dennoch viel zu tun. Trotzdem ist das Faulenzen nicht zu kurz gekommen. Unter anderem konnte ich mal ohne Stress und Zeitdruck backen und neue Rezepte testen.
Von einem dieser Rezepte könnt ihr nun auch profitieren. Bei Simit handelt es sich um leichtsüße Sesamkringel, die eine beliebte türkische Leckerei sind. Ähnlich wie Bagel sind sie ringförmige „Brötchen“, die möglichst frisch aus der Bäckerei geholt und zum Frühstück verspeist werden. Bei meinem Rezept habe ich mir Anregungen bei Marcel Paa geholt, dessen Simit einfach köstlich aussehen.
Wollig leicht süßliche Krume
Wir haben die in der Vergangenheit immer mal wieder gekauft, wenn wir einen Tagesausflug in die Niederlande zum „Bazaar“ unternommen haben. Für uns sind das zwar 2 1/2 Stunden Autofahrt, aber die Stimmung dort und die angebotenen Spezialitäten sind die Reise mehr als wert. Ich kann Euch das nur empfehlen wenn ihr mal in der Nähe von Amsterdam seid. Ihr taucht ein in echtes orientalisches Flair, könnt feilschen wie die Weltmeister und überall die Spezialitäten probieren. Ein eindrückliches Erlebnis.
Nochmal zurück zum Urlaub. Gleich zu Anfang hatten wir das Vergnügen, meinen neuen Wagen in der Autostadt in Wolfsburg abzuholen. Ich bin nun auch elektromobil geworden und bisher macht mir das richtig Freude. Um den Wagen einzufahren und auch mal die Langstreckentauglichkeit zu testen waren wir dann ein paar Tage an einem meiner Sehnsuchtsorte – der südlichen Weinstraße. Das Wetter war so lala aber wir konnten trotzdem die wundervolle Landschaft mit ihren Herbstfarben und die lokalen Spezialitäten genießen.
Das neue Doc-Mobil Gerade zieht der Regen abHerbstlicher KastanienwaldWunderbare HerbstlandschaftHier regnet es gerade wieder
Bezüglich des Simit Rezeptes habe ich noch ein paar Ratschläge. Wenn Euer Teig zu „bockig“ ist und sich nicht lang genug ausrollen lässt, könnt ihr ihn noch länger ruhen lassen. Alternativ können auch 180 g des Weizenmehls im Hauptteig gegen Dinkelmehl 630 ausgetauscht werden – dann wird der Teig elastischer. Traubenmelasse ist in deutschen Supermärkten nicht zu bekommen, steht aber in fast jedem türkischen / orientalischen Geschäft und heißt dort „Pekmez“. Falls ein solches für Euch nicht erreichbar ist könnt ihr stattdessen auch Zuckerrübensirup nehmen.
Edit 07.12.2025: Beim Brot-Kongress ist ein Video erschienen, in dem ich die Herstellung der Simit von A bis Z mit Michaela Emundts zusammen zeige:
Die Sauerteigzutaten gut vermischen und 10 bis 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Hauptteigzutaten in die Knetschüssel geben, den Sauerteig zufügen und dann bei langsamer Knetgeschwindigkeit zu einem glatten Teig kneten, der sich von der Schüssel löst. Er sollte eine Konsistenz wie ein normaler Brötchenteig haben.
Den Teig 45 bis 60 Minuten ruhen lassen.
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen und in 16 Teiglinge von etwa 90 g teilen.
Die Teiglinge zu Zylindern aufrollen und 10 bis 20 Minuten ruhen lassen.
Dann die Zylinder zu straffen, mindestens 60 cm langen dünnen Strängen ausrollen.
Die Stränge zu einer Schlaufe legen und die beiden Enden jeweils dreimal straff um die Schlaufe wickeln so dass ein Kringel entsteht. Die Enden sollten unter dem Teigling mit den Fingern zusammengezwickt werden. Die Teiglinge nun erneut 10 bis 20 Minuten ruhen lassen. (Siehe Bilder)
Zwei Schüsseln bereit stellen. In einer der Schüsseln die Melasselösung herstellen – gut durchrühren damit sich die Melasse im Wasser auflöst. In die zweite Schüssel reichlich Sesam geben.
Mit beiden Händen nacheinander die Kringel mit beiden Seiten erst in die Melasselösung tauchen und dann im Sesam wälzen. Die Kringel müssen rundherum mit Sesam bedeckt sein.
Die Kringel nun auf Backpapier oder Backfolien legen und mit den Fingern noch etwas in Form bringen, damit sie schön rund werden.
Die Teiglinge nun abdecken und 60 bis 75 Minuten aufgehen lassen. Den Ofen derweil auf 220 bis 230 °C vorheizen (Heißluft/Umluft).
Die Teiglinge einschießen und gut schwaden.
Insgesamt 16 bis 19 Minuten goldbraun abbacken. Zuletzt auf Sicht backen, da die Sesamkörner schnell zu dunkel werden können und dann bitter schmecken.
Nach dem Backen mit Wasser besprühen. Warm schmecken sie am besten!
Ihr braucht einiges an SesamZylinder formenEntspannen lassenLangen dünnen Strang formenSchlaufe legenEnden um die Schlaufe wickelnIn das Pekmez tauchen und dann im Sesam wälzenVor StückgareNach Stückgare
Ever followed a restaurant on social media, found yourself drooling over everything they posted, and then realized you’re too far away to place an order? When in that predicament, the only solution is to get into your own kitchen. And so, this Kabocha Chickpea Miso Soup — inspired by Salud in Bend, Oregon — was born.
It’s everything you want in a soup: comforting, nourishing, brothy, packed with that fun squash you bought without a plan (just us?!), and SO quick and easy to make!
Ihr Lieben, bald ist es soweit – die Hauptverlosung steht vor der Tür! Am Sonntag 2. November um 19:00 Uhr findet die Ziehung live auf meinem Facebook-Account statt.
Wir haben uns bewusst für eine Live-Verlosung entschieden, um eine ehrliche und transparente Ziehung zu ermöglichen. So kann jede und jeder, der möchte, den Ablauf direkt mitverfolgen und sicher sein, dass alles fair und offen abläuft.
Keine Sorge, wenn ihr keinen Facebook-Account habt – alle Gewinnerinnen und Gewinner werden selbstverständlich im Anschluss auf unserem Blog bekannt gegeben, damit niemand etwas verpasst.
Die enorme Beteiligung hat uns wirklich überwältigt – damit hätten wir nie gerechnet! Damit alles fair bleibt, werden alle gezogenen Lose nach der Ziehung nochmals sorgfältig überprüft.
Dabei achten wir besonders auf:
Wurden beide Fotos korrekt eingereicht (ein Teigfoto und ein Foto des fertigen Produkts)?
Wurden die Rezept-Kriterien eingehalten?
Wurde das vorgeschlagene Rezept tatsächlich gebacken?
Da einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrere Posts eingereicht haben, erhöht sich dadurch natürlich auch die Chance auf einen Gewinn.
Trotzdem möchten wir klarstellen: Pro Person wird nur ein Gewinn vergeben. Sollte es also passieren, dass jemand zufällig mehrmals gezogen wird (bei der großen Anzahl an Losen kann das durchaus vorkommen), wird selbstverständlich nur ein Gewinn pro Person ausgegeben – so bleibt es für alle fair.
Und nicht vergessen: Ihr habt noch 12 Tage für den Endspurt! Nutzt die Zeit, um eure Einträge abzuschicken – wir drücken euch die Daumen!
Wir freuen uns schon riesig auf die Ziehung und sind gespannt, wer diesmal das Glück auf seiner Seite hat! Vielen Dank für eure wunderbare Teilnahme!
Bitte in hier keine Ergebnisse in den Kommentaren posten!!!!
Monster Cookies have leveled up! Say hello to our healthier twist on the chewy, tender, peanut buttery, chocolate- & candy-studded cookie you know and love. Our version has all the decadence and deliciousness, but it’s vegan, gluten-free, flourless, oil-free, and maple-sweetened (magic, we know)!
Even better? These cookies are a breeze to make! You’ll need just 1 bowl, 9 ingredients, and about 20 minutes until it’s cookie time.
Trotz hehrem Vorhaben sind schon wieder Monate vergangen seit meinem letzen Blogbeitrag. Ich will es nicht beschönigen. Die Luft ist bei mir ziemlich raus was stundenlange Beschäftigung mit dem Hobby in der wenigen Freizeit, die mir noch bleibt, angeht. Zu den (beruflichen) Gründen habe ich ja schon Stellung genommen. Es sieht leider nicht gut aus für all diejenigen, die in diesem Land noch dem-/r Beruf/-ung „Hausarzt“ nachgehen. Das Gesundheitssystem ist noch viel kaputter als die meisten glauben.
Seit 15 Jahren backe ich unser Brot selbst. Das ist inzwischen ein beträchtlicher Teil meiner bisherigen Lebenszeit. Das hat aber auch zur Folge, dass eben dieses Leben weiter vorangeschritten ist. Die Töchter wurden erwachsen, eine zog bereits aus, und die beiden anderen haben als End-Teenies anderes zu tun als massig Brot zu essen. Die beste Ehefrau von allen hat Unverträglichkeiten entwickelt, die Brotgenuss nur in Ausnahmen erlauben. Bleibe also nur noch ich der noch regelmäßig Brot isst. Kurzum – im Hause Brotdoc wird erheblich weniger Brot benötigt als noch vor 4 bis 5 Jahren. Mit der Folge dass ich nicht mehr so viel backen kann, weil die Gefrierschränke schon voll sind.
Ich weiß naturgemäß noch nicht wie das Ganze weitergeht. Habe noch massig Spaß am Brotbacken und werde das Hobby auch weiter betreiben so lange es mir möglich ist. Es wird aber seltener Postings hier im Blog geben. Ich habe einfach nicht mehr die Freizeitmenge um es mit der Schlagzahl all jener aufzunehmen, die sich im „Breadfluencing“ professionalisiert haben und denen teilweise Agenturen oder Mitarbeiterteams zur Seite stehen. Bitte seht es mir nach. Das Hausarztdasein bringt nun einmal mit sich erkennen zu können, wenn man ein paar Gänge zurückschalten muss.
Cosmo (li.) + Millie (re.)Geschwisterliebe
Der Sommer war sehr schön. Wir waren an der Schlei / Ostsee worüber ich sicher noch berichten werde. Neu-Bewohner des Hauses Brotdoc sind seit Juni die beiden Katzengeschwister Millie und Cosmo, die wir bei der Gassirunde mit unserem Hund an einem nahen Bauernhof fanden, wo sie von ihrer Mutter verlassen von netten Menschen versorgt wurden. Wir haben sie kurzerhand adoptiert.
Unsere Heimatstadt bietet landschaftlich viel Abwechselung. Neben den beiden Stauseen und ausgedehnten Wäldern hat sich südöstlich der Stadt eine einzigartige Kulturlandschaft erhalten. Die Westruper Heide. Eigentlich ein Produkt der Abholzung der heimischen Wälder im 19. Jahrhundert und der sandigen Böden Halterns, ist sie heute Publikumsmagnet und ein wunderbarer Erholungsort. Wir haben schon viele schöne Spaziergänge dort erlebt.
Zurück zum Brot. Seit einiger Zeit steht der Teenie-Zeitgeist auf Bagels – wenn denn schon mal Brot gegessen wird… Bagels sind ein auf jüdischer Tradition fußendes Kleingebäck, das vor allem in den USA beliebt ist. Die beim örtlichen Edeka verfügbaren „Industrie-Bagels“ haben mir persönlich weder geschmeckt, noch war mir bei der Zutatenliste wohl. Daher wurde es Zeit, endlich ein eigenes Rezept zu basteln. Ich habe mir einige Wochen(enden) dafür Zeit gelassen. Heute waren sie dann perfekt.
Die Zutaten vollständig in die Knetschüssel geben. Bei langsamer Knetgeschwindigkeit etwa 12 bis 14 Minuten gut verkneten bis ein glatter fester Teig entstanden ist.
Den Teig in der Knetschüssel oder in einem Teigbehälter 90 Minuten abgedeckt reifen lassen.
Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche auskippen und 13 Teiglinge von ca. 105 bis 110 g abstechen. Die Teiglinge rundschleifen und 10 Minuten mit Schluss unten entspannen lassen.
Den Teigling in die Hand nehmen und mit Daumen und Mittelfinger genau in die Mitte ein Loch drücken. Dann mit beiden Zeigefingern den Teigling in der Luft rollend zu einem Ring erweitern. Ein Video davon könnt ihr Euch bei meinem Doughnut-Rezept ansehen.
Die Teiglinge mit Schluss unten auf ein Leinentuch legen, welches vorher auf einem Backblech platziert wurde. Abdecken und das Backblech in eine 60 L Kunststofftüte legen. Bei 5 °C im Kühlschrank 12 bis 16 Stunden reifen lassen.
Am Backtag den Ofen auf 230 °C Heißluft vorheizen. Dann die Natron-Honig-Lösung herstellen. Hierzu Honig und Natronpulver in einem großen Topf zum Wasser geben und rührend bis zum Köcheln erhitzen.
Die Teiglinge aus dem Kühlschrank holen und nach und nach in die köchelnde Lösung geben. Dort etwa 30-60 Sekunden überbrühen – entweder soufflierend oder einmalig wendend.
Mit dem Schluss nach unten auf eine Backfolie legen und je nach Wunsch mit Saaten bestreuen.
In den Ofen einschießen und schwaden. Bei konstant 230 °C etwa 13 bis 16 Minuten goldbraun abbacken. Nicht zu lange backen, damit die Teiglinge nicht zu dunkel werden.
Making chai lattes has never been easier! This Instant Chai Latte Mix makes comforting chai lattes possible instantly. Just add water and your favorite sweetener and enjoy!
This convenient mix makes it easy to have your favorite spice-filled beverage on busy mornings, at the office, when traveling, and beyond! It also makes a great gift for the dairy-free chai-lovers in your life! Just 5 minutes and 6 ingredients required, friends.
– mit deiner eigenen Mühle von KOMO und Getreide von bon’gu!
Liebe Backfreundinnen und Backfreunde,
der Herbst ist da – die Felder sind abgeerntet, und wir dürfen dankbar auf die neue Getreideernte blicken. Erntedank ist für uns die perfekte Gelegenheit, uns bewusst zu machen, wie wertvoll jedes einzelne Korn ist. Aus einem kleinen Samen entsteht das Brot, das uns nährt, Kraft schenkt und uns miteinander verbindet.
In dieser besonderen Jahreszeit möchten wir die Wertschätzung für das volle Korn mit euch teilen.
Deshalb feiern wir ein außergewöhnliches Gewinnspiel – gemeinsam mitKoMo Mühlenund Bongu.de
Zu gewinnen:
10 hochwertige Getreidemühlen von KoMo – jetzt als Sonderedition
Jeweils 10 kg bestes Getreide von Bon‘gu
So könnt ihr das Korn von Anfang an selbst in die Hand nehmen, frisch mahlen und den Weg „von Korn zu Brot“ Schritt für Schritt in eurer eigenen Küche erleben.
So einfach seid ihr dabei:
Das Gewinnspiel läuft vom 1. Oktober bis 31. Oktober 2025.
Jeder, der auf Homebaking.at unter diesem Beitrag ein Foto eines selbst nachgebackenen Vollkornbrots oder Vollkorngebäcks veröffentlicht, nimmt automatisch teil.
Ihr könnt eines der sechs bereitgestellten Vollkornrezepte nachbacken – welches genau, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass ihr ein Foto von eurem Ergebnis zeigt, sowie 1 Foto vom Teigzustand und vom Endergebnis.
Jeder Post = ein Los. Je mehr Beiträge ihr einreicht, desto höher sind eure Chancen auf eine eigene Getreidemühle.
Die Auslosung: Wir bleiben ganz traditionell: Jeder Kommentar wird auf ein Zettelchen geschrieben und wandert in eine Box. Am Ende des Gewinnspiels ziehen wir Online die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner – wie beim Lotto, nur viel köstlicher!
Wichtig: Nicht das schönste oder aufwendigste Brot gewinnt – allein die Teilnahme zählt. Es geht um die Freude am Backen, ums Teilen und um die Begeisterung für Vollkorn.
Teilnahmebedingungen:
Zeitraum: 1.10. – 31.10.2025
Teilnahmeberechtigt: Personen mit Wohnsitz in Österreich oder Deutschland
Mehrfachteilnahme möglich: Jedes eingereichte Vollkornbrot oder -gebäck ist ein neues Los
Teilt die Freude:
Wir wünschen uns eine große Gemeinschaft voller Backleidenschaft. Erzählt Freundinnen, Freunden, Familie und allen Brotbegeisterten von diesem Gewinnspiel – denn Backen bedeutet teilen, und die Freude wächst, je mehr Menschen mitmachen.
Holt euch das frisch geerntete Korn, heizt den Ofen vor und zeigt uns eure Vollkorn-Kreationen. Wir freuen uns auf viele unterschiedliche Brote und Gebäcke, die eines gemeinsam haben: Sie sind Ausdruck echter Handarbeit, Wertschätzung und Liebe zum Korn.
Vielleicht mahlt schon bald eure eigene KOMO Mühle das Getreide von Bongu für euer nächstes Brot.
Herzlichst, Dietmar
Die 10 glücklichen Gewinner:innen stehen nun fest! Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer.
Eure Preise sind unterwegs – viel Spaß damit und danke fürs Mitmachen!
(Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für technische Probleme bei der Teilnahme. Deine Daten wurden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verwendet und danach gelöscht. Es besteht kein Anspruch auf Gewinn, Barauszahlung oder Umtausch. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)
We’ve long admired the super talented gluten-free chef and baker Aran Goyoaga. But our status went from fans to super fans last year when she posted a video of the fluffiest gluten-free dinner rolls we had ever seen. They looked like fluffy, dreamy clouds — how could they possibly be gluten-free?! We wanted to reach through the screen to make sure they were real (translation: eat the whole pan 🤤).
Then earlier this year, Aran announced she was writing a new cookbook(!!) and we nearly started doing cartwheels.
Fall has three essentials: cozy sweaters, warming soups, and PUMPKIN BREAD! Whether your fond memories of this spice-filled treat are from Starbucks, Grandma’s house, or your favorite box mix, we’re bringing you alllll the nostalgia! This homemade gluten-free + dairy-free pumpkin bread is FLUFFY, tender, spice-filled, and has the perfect balance of sweetness and pumpkin flavor!
Just 1 bowl and simple ingredients required for this fall classic.
Rustikale Dinkelweckerl gewinnen ihren besonderen Charakter aus einer Kombination bewährter Vorteigführungen und durchdachter Resteverwertung. Den Grundstein für Frischhaltung und eine lockere Krume legt ein Poolish, der über Nacht reift. Diese Vorstufe bringt nicht nur Stabilität in den Teig, sondern sorgt für eine gleichmäßige Porung und ein saftiges Mundgefühl, das auch am Folgetag noch überzeugt.
Um die geschmackliche Dimension zu erweitern, wird dem Hauptteig eine kleine Menge alten Roggenanstellguts beigefügt. Dieser Zusatz erfüllt gleich mehrere Funktionen: Er verleiht der Krume eine feine Säurenote, intensiviert das Aroma und dient gleichzeitig als nachhaltige Resteverwertung überschüssiger Anstellgutmengen. In Kombination mit der nussigen Grundnote des Dinkels entsteht ein vielschichtiges Geschmacksprofil, das über den klassischen Weckerlcharakter hinausgeht.
Besonders interessant wird das Ergebnis, wenn der Teig zusätzlich eine kühle, lange Gare durchläuft. Während dieser Ruhezeit entwickeln sich komplexe Aromastoffe, die für Tiefe und Nuancenreichtum sorgen. Gleichzeitig gilt es jedoch, die Reifezeiten der Vorteige im Blick zu behalten: Ist eine kühle Endgare von 12–18 Stunden vorgesehen, sollte das Poolish nicht älter als 12 Stunden sein. Andernfalls besteht die Gefahr einer Fremdgärung, die unerwünschte Nebengeschmäcker, eine schwache Gärstabilität und einen geringen Ausbund zur Folge haben kann. Grundsätzlich gilt: Je länger die geplante Endgare, desto kürzer sollte die Reifezeit des verwendeten Poolish ausfallen, um ein harmonisches Gesamtergebnis zu sichern.
Das Resultat sind Dinkelweckerl mit rustikalem Charakter, klarer Aromatik und verbesserter Frischhaltung. Das Zusammenspiel aus Poolish, Roggenanstellgut und sorgfältig abgestimmter Fermentation macht dieses Gebäck zu einer gelungenen Verbindung von handwerklicher Präzision und nachhaltiger Backpraxis – ein Beleg dafür, dass sich mit wenigen, gezielten Schritten ein deutlicher Geschmacks- und Qualitätsgewinn erzielen lässt.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1928g / 20 Stk zu je 96g
Poolish
150g
Dinkelmehl 630
150g
Wasser 15°C
2g
Hefe
Hefe im Wasser auflösen und mit Dinkelmehl klumpenfrei vermischen.
Anschließend 12 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
Hauptteig
900g
Dinkelvollkornmehl
303g
reifes Poolish
470g
Wasser 15°C
200g
Roggenanstellgut
25g
Salz
20g
Malz
10g
Hefe
Herstellung
Alle Zutaten im All-in-Verfahren in die Rührschüssel geben.
Den Teig 7–8 Minuten auf langsamer Stufe mischen. Nicht schnell kneten
Nach dem Mischen den Teig 60 Minuten ruhen lassen (Teigreife).
Teig teilen und locker schleifen.
Abgedeckt weitere 30–45 Minuten entspannen lassen.
Die Teiglinge nun formen: zusammenfalten und mit dem Schluss nach unten auf ein bemehltes Leinentuch absetzen.
Gare bei langer, kühler Lagerung
Bei langer, kühler Gare die Teiglinge zuerst nicht abgedeckt mit Plastikfolie in den Kühlschrank stellen.
Nach 60 Minuten die Teiglinge mit Plastikfolie abdecken.
Endgare im Kühlschrank: 8–15 Stunden.
Gare bei Raumtemperatur
Teiglinge 45 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.
Vorbereitung zum Backen
Vor dem Backen die Teiglinge mit dem Schluss nach oben auf ein Backblech setzen.
Backen
Im vorgeheizten Ofen bei 240 °C (Ober-/Unterhitze) 15–17 Minuten backen.
Whether you’re ready for fall or hanging onto the last days of summer, we’ve got just the salad for the season! This lemony chopped cauliflower salad has the bright, crunchy, refreshing elements of summer coating a comforting fall veggie. The best part? It’s studded with pops of sweet dates!
Made in 1 bowl in just 10 minutes, it’s a quick & easy side perfect for late-summer picnics or pairing with your favorite protein for a simple lunch or dinner.
Cosmic Bread – niemand nennt ein Brot so. Aber wenn man dieses Brot aus dem Ofen holt und es betrachtet, fragt man sich unweigerlich: Wie sollte man es sonst nennen? Es sieht aus wie ein Komet, der aus den Weiten des Alls gekommen ist und gerade beim Eintritt in die Atmosphäre verglüht ist – wild, schwarz und voller Energie. Ein außergewöhnliches Brot, das in der Gastronomie und bei besonderen kulinarischen Anlässen für Aufsehen sorgt.
Sein besonderer Charakter entsteht durch die Färbung mit Sepia. So bekommt die Krume eine tiefschwarze Farbe, während das Innere locker und saftig bleibt, mit einer offenen, leicht glasigen Porung. Beim Backen reißt die Kruste auf und bildet ein wildes Muster, das an die Spur eines Kometen erinnert.
Dieses Brot ist ideal für besondere Momente. In der gehobenen Küche passt es perfekt als Begleitung zu Fisch, Meeresfrüchten oder feinen Vorspeisen. Aber auch zu Hause macht es Eindruck und sorgt für Gesprächsstoff. Gäste merken sofort, dass hier jemand mit Liebe zum Detail gebacken hat.
Die Farbe ist tiefschwarz, fast wie Kohle, doch die Krume bleibt weich und saftig. Der Geschmack ist mild mit einer feinen Umami-Note durch die Sepia. Die Kruste ist knusprig und bekommt beim Abkühlen feine Risse, die den typischen „Kometen-Look“ ausmachen. Ein Brot, das durch seine Saftigkeit und seine offene Krume beeindruckt, hebt sich noch mehr ab, wenn es im Kontrast belegt wird – zum Beispiel mit frischem Lachs und einer feinen Wasabi-Creme. Hier zeigt sich, dass das Auge bekanntlich mitisst.
Damit das Brot diese besondere Struktur bekommt, braucht es einen Teig mit hoher Hydration und eine lange Teigführung. So entsteht das lockere Innere mit großen, unregelmäßigen Poren. Dieser Effekt sorgt nicht nur für eine schöne Optik, sondern auch für ein angenehm leichtes Mundgefühl.
Das Kometenbrot ist nichts Alltägliches. Es ist perfekt für Feiern, besondere Gäste oder für alle, die einmal etwas Außergewöhnliches servieren möchten. Ob als Begleiter zu edlen Gerichten, als Basis für kreative Canapés oder ganz einfach mit etwas Butter – dieses Brot bleibt in Erinnerung.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1457g / 3 Stück zu je 486g Teigeinlage
Der Teig kann auf zwei verschiedene Arten hergestellt werden. Die erste ist die klassische Methode: Alle Zutaten kommen gleichzeitig in die Knetschüssel („All-in“) und werden gemischt, bis der Teig sich von der Kesselwand löst. Bei dieser Variante liegt die Mischzeit bei etwa 5 bis 6 Minuten, gefolgt von 6 bis 9 Minuten intensivem Kneten.
Die zweite Methode kann für manche deutlich einfacher sein: Zuerst wird ein Fermentolyseteig hergestellt. Nach der Ruhezeit werden Salz, Sepiapaste und Hefe zugegeben, und der Teig wird so lange geknetet, bis er sich von der Kesselwand zu lösen beginnt. Dann wird wieder auf langsame Stufe geschaltet, und das reife Poolish – direkt aus dem Kühlschrank untergeknetet. Anschließend wird weitergeknetet, bis der Fenstertest bestanden ist.
Bei beiden Varianten wird nach der Teigherstellung der Teig in eine geölte Teigwanne gegeben. Nach 30 Minuten erfolgt das erste Falten, nach weiteren 30 Minuten ein zweites Mal. Anschließend kommt der Teig, gut abgedeckt, für 12 bis 18 Stunden in den Kühlschrank bei 4 bis 5 °C. Diese kalte Gare sorgt für eine schöne Aromabildung und die gewünschte offene Krume.
Am nächsten Tag wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und darf bei Raumtemperatur etwa eine Stunde akklimatisieren. Danach wird er auf eine bemehlte Arbeitsfläche gekippt und in drei gleich große Stücke geteilt. Jedes Teigstück wird schonend-rustikal zusammengefaltet und mit dem Teigschluss nach unten in einen bemehlten Gärkorb gelegt. Die Stückgare dauert je nach Raumtemperatur etwa 45 bis 60 Minuten.
Gebacken werden die Teiglinge bei 230 °C mit kräftigem Schwaden. Nach dem Einschießen sollte der Dampf im Ofen bleiben, bis der Ausbund schön aufreißt. Die gesamte Backzeit liegt bei 27 bis 30 Minuten, wobei die letzten Minuten mit leicht geöffneter Ofentür erfolgen können, um eine kräftige Kruste zu bekommen.
INFO:
Immer wieder liest man in Kommentaren, dass Teige sich “schwer auskneten” lassen und „zu weich“ sind. Das liegt daran, dass Rezepte in diesem Blog bewusst mit der Wassermenge am oberen Limit kalkuliert sind. Nur an der Grenze der Hydration entstehen die besonderen Effekte von offener Porung und langer Frischhaltung. Natürlich kann jeder die Wassermenge nach seinem Empfinden reduzieren. Wer unsicher ist oder gerade erst beginnt, sollte zunächst etwas weniger Wasser verwenden und die Menge erst mit wachsender Erfahrung steigern. Wichtig ist auch die Qualität des Mehls: Nur hochwertige Mehle können hohe Wassermengen gut aufnehmen und stabil halten. Eine bewährte Methode für Einsteiger ist die sogenannte Bassinage. Dabei wird ein Teil des Wassers erst später, während des Knetens, nach und nach zugegeben. So lässt sich eine hohe Hydration kontrolliert und sicher erreichen.
The perfect late-summer weeknight dish is here: Garlicky Cherry Tomato Pasta with White Beans! It’s a go-to in our kitchen when we’re craving something simple yet nourishing. Featuring salty kalamata olives, burst cherry tomatoes, creamy white beans, and our BFF kale, it’s a vibrant dish packed with textures, flavors, protein, and fiber.
Vegan, gluten-free optional, and just 10 ingredients and 25 minutes required. Let’s make dinner!
This simple dish begins with getting your favorite pasta cooking on the stovetop.
Es gibt Gebäcke, die überraschen uns nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Textur. Die tourierten Käseweckerl gehören definitiv in diese Kategorie! Außen herrlich aromatisch und knusprig, innen zart und buttrig – ein echter Hochgenuss für alle, die Käse lieben.
Doch was macht diese Weckerl so besonders? Es ist die Kombination aus einem klassischen Brötchenteig und der raffinierten Technik des Tourierens – genauer gesagt, die Blitzblätterteig-Methode.
Der Ausgangspunkt ist ein lockerer Brötchenteig, der nach dem Kneten eine kleine Pause bekommt. Dann kommt der spannende Teil: Wir holen die Butter ins Spiel! Statt sie in einem Stück einzuschlagen, wird sie in kleinen Stücken auf den Teig gelegt. Anschließend beginnt die „Tour“ – das mehrmalige Falten des Teigs:
Eine doppelte Tour
Eine einfache Tour
So entstehen die feinen, buttrigen Schichten, die später für den einzigartigen Biss sorgen.
Nach dem Tourieren darf der Teig eine kurze Ruhephase einlegen. Das ist nicht nur eine Verschnaufpause für dich, sondern auch ein wichtiger Schritt für den Geschmack und die Verarbeitung. Danach wird der Teig auf eine Dicke von etwa 15-20 mm ausgerollt.
Jetzt kommt der kreative Part: Schneiden nach Lust und Laune! Ob gleichmäßige Quadrate oder Dreiecke (Stückgewicht ca. 80-100g) – mit dem Pizzaroller geht das ruckzuck.
Vor dem Backen werden die Teiglinge mit etwas Wasser bestrichen und in eine Mischung aus geriebenem Käse und Kürbiskernen getunkt.
Diese Weckerl sind ein kleines Stück Glück. Sie bieten ein völlig neues Geschmackserlebnis – buttrig-zart, aromatisch und voller Charakter. Schon der Duft, wenn die Weckerl im Ofen goldbraun aufgehen, lässt dir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Perfekt als Snack, zum Frühstück oder als Highlight auf dem Buffet.
Und das Beste: Mit der Blitzblätterteig-Methode sparst du dir perfektes Tourieren und hast trotzdem ein Ergebnis, das schmeckt, als wäre es direkt aus einer französischen Boulangerie.
Wer einmal in ein frisch gebackenes touriertes Käseweckerl beißt, wird verstehen, warum sich der Aufwand lohnt. Ein Mundgefühl zum Verlieben, ein Geschmack, der bleibt – und garantiert ein Rezept, das du immer wieder backen wirst!
Rezept
für ein Teiggewicht von 1970g / 24 Stk Käseweckerl zu je 82g Teigeinlage
Zutaten
1000g
Weizenmehl Type 550/700
500g
Wasser 4°C
100-140g
Sauerteigreste (Anstellgut oder überschüssiger Sauerteig vom Füttern)
Butter kalt in 1-2cm Stückchen geschnitten (wichtig – Butter muss direkt aus dem Kühlschrank verwendet werden)
Herstellung
Aus Mehl, Wasser, Sauerteigresten, Brötchenmalz, Hefe und Salz einen glatten Teig herstellen. Dieser Teig darf etwas kürzer ausgeknetet werden als ein klassischer Brötchenteig – drei Minuten langsam und fünf bis sechs Minuten schnell kneten reichen völlig aus.
Den Teig anschließend auf etwa 2 cm Dicke ausrollen und zu einem rechteckigen Teigfleck formen. Abgedeckt für ca. 60 Minuten im Kühlfach bei -15 °C ruhen lassen. Danach die Butterstückchen auf eine Hälfte des Teiges auflegen, die andere Hälfte darüberklappen und den Teig ausrollen. Nun eine doppelte Tour und anschließend eine einfache Tour einarbeiten. Wichtig: Nach der letzten Tour sollte der Teig eine Dicke von 3 cm haben – das gewährleistet ein schnelles und gleichmäßiges Durchkühlen.
Es folgt eine weitere Kühlphase von etwa 60 Minuten bei -18 °C. Danach den Teig auf 1,5–2 cm Dicke ausrollen. Dabei darauf achten, dass er rechteckig bleibt und die Größe etwa 28 x 42 cm beträgt. Bei einer quadratischen Einteilung ergibt das 4 x 7 Stück (Stk 7x7cm).
Nach dem Einteilen die Teigstücke mit Wasser bestreichen und in eine Kürbis-Käse-Mischung tunken. Mit Abstand auf ein Backblech setzen und mit Folie oder Plastik abdecken.
Die Endgare erfolgt bei Raumtemperatur für ca. 75–90 Minuten. Anschließend bei voller Gare mit Schwaden backen: 17–18 Minuten bei 235 °C bei gleichbleibender Hitze.
Into okra, but not when it’s slimy? Us too. Inspired by an amazing charred okra dish at Launderette, we’re bringing you a reliable roasted okra recipe that’s not only easy to make, but has no sliminess in sight.
The result is super delicious and requires just 3 ingredients and 25 minutes. Let us show you how it’s done!
How to Make Crispy Oven Roasted Okra
What’s the secret to the BEST oven roasted okra that isn’t slimy at all?
Bierkruste – ein Brotbaguette, das seinen Namen verdient. Außen kräftig, rustikal, aromatisch. Innen wild, offen, luftig – die grobe Porung ein Ergebnis von Zeit, Gefühl und konsequentem Teigmanagement. Die Basis: eine Kombination aus Poolish und Weizensauer, zwei Vorteige, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber gemeinsam für Struktur, Standfestigkeit und ein fein abgestimmtes Aromenspiel sorgen.
Dann kommt das Bier – nicht irgendeines, sondern eines mit Seele: malzig, leicht gehopft, charaktervoll. Es wird im Hauptteig eingebunden, nicht dominant, aber stets präsent. Der Teig wird intensiv ausgeknetet, besitzt hohe Hydration, wird kaum bearbeitet und reift in der Wanne im Kühlschrank – kein Entgasen, nur Dehnen, Falten, Warten.
Die Form? Länglich, schmal, fast wie ein kleines Baguette, aber frecher, rustikaler – mit Ausbund, der aufreißt wie gewollt ungewollt. Gebacken wird heiß, mit ordentlich Dampf, und dann – nach dem vollständigen Auskühlen – ein zweites Mal: ein kurzes Aufflammen im Ofen, damit die Kruste noch einmal nachlegt. Und genau da passiert Magie. Malzaromen rösten sich tief ein, der Hopfen zieht nach, die Kruste wird röscher und voller Geschmack. Innen bleibt alles mild und saftig. Kein Gewürz, kein Schnickschnack – allein Fermente und Bier sorgen für Tiefe.
Passt perfekt zur Zwischenjause, zu kräftigem Käse, zu Geräuchertem – oder einfach nur mit Knabberwurst. Die Bierkruste ist ehrliches Handwerk. Und doppelt gebacken ist sie einfach doppelt gut.
Rezept
für ein Teiggewicht von 2085g / 10 Stk zu je 209g Teigeinlage
1. Autolyse-Phase Poolish, Bier und Weizenmehl in der Knetmaschine ca. 3 Minuten langsam mischen, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Den Teig anschließend abgedeckt für 30 Minuten zur Autolyse stehen lassen. Diese Phase fördert die Teigentwicklung und sorgt später für eine bessere Struktur.
2. Salz, Hefe und Weizensauerteig einarbeiten Nach der Autolyse Salz und Hefe zugeben und den Teig etwa 6 Minuten langsam weiterkneten. Sobald sich der Teig von der Kesselwand löst, wird der Weizensauerteig hinzugefügt. Zunächst langsam einmischen, anschließend den Teig 6–8 Minuten schnell kneten, bis er gut ausgeknetet ist und eine stabile, dehnbare Struktur aufweist.
3. Stockgare & Dehnen/Falten Den Teig in eine leicht geölte Teigwanne geben. Nach 30–40 Minuten einmal dehnen und falten, um die Struktur weiter zu kräftigen. Danach reift der Teig abgedeckt für 12–15 Stunden im Kühlschrank bei 4 °C. Diese kalte, lange Gare sorgt für Aroma und eine offene Porung.
4. Akklimatisieren und Portionieren Nach der Reifezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur (ca. 18 °C) akklimatisieren lassen. Anschließend vorsichtig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche kippen und in gleichmäßige, rechteckige oder quadratische Teigstücke abstechen – auf eine gleichmäßige Größe achten, um ein gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen.
5. Vorformen und Entspannung Die abgestochenen Teigstücke behutsam zu einem lockeren Zylinder aufziehen/falten ohne dabei zu viel Spannung einzubringen. Abgedeckt etwa 30 Minuten entspannen lassen.
6. Formen und Stückgare Nach der Entspannungsphase werden die Teiglinge nochmals auf Spannung gefaltet. Dabei sollte möglichst wenig (oder gar nicht) in die Länge gerollt werden – stattdessen falten und leicht in Form ziehen. Mit dem Teigschluss nach unten auf bemehlte Leinentücher legen und zur Stückgare stellen.
7. Backen Zum Backen die Teiglinge umdrehen, sodass der Schluss oben liegt. Nach Wunsch leicht mit einem scharfen Messer einritzen. In einem auf 240-245 °C vorgeheizten Ofen mit kräftigem Schwaden backen. Die Backzeit beträgt ca. 15–18 Minuten, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.
8. Optional: Zweites Backen für maximale Kruste Für extra Knusprigkeit und intensive Krustenaromen kann die Bierkruste nach dem vollständigen Auskühlen ein zweites Mal aufgebacken werden. Dafür bei 250 °C für 3–4 Minuten nochmals in den Ofen geben. Danach direkt servieren – warm ist sie ein echtes Aromawunder.
Hinweis: Warum kam der Weizensauer erst später rein? Ganz einfach: Ich hatte von Anfang an eine Flasche Bier (500 g) für den Teig eingeplant – die sollte den Ton angeben. Geplant war nur ein Poolish, keine zweite Fermentationsstufe. Doch nach der ersten Knetphase war klar: Der Teig war zu fest, zu bockig. Wasser nachkippen? Kam nicht in Frage. Aber reifer Weizensauer war noch im Kühlschrank – perfekt gereift, einsatzbereit. Also rein damit, erst langsam, dann mit Power eingeknetet. Der Rest ist Geschichte – das Ergebnis spricht für sich. Und damit das auch bei dir klappt, ist diese Version genau so wie’s passiert ist: die originale, ungefilterte Herstellung.
Does it feel like an oven outside? Are your peaches all about to ripen at the same time? We have just the recipe your summer needs: this Frozen Peach Daiquiri!
This refreshing, naturally sweet, tropical-tasting drink is super easy to make in just 5 minutes with 5 ingredients. Bonus? It works beautifully with or without alcohol. The choice is yours, friend! Let’s get blending!
How to Make a Peach Daiquiri
This frozen peach daiquiri could not be simpler to make (or more satisfying to drink 😉)!
Im Internet werden Croissants in allen Variationen gebacken, gefüllt, glasiert und mit Perfektion inszeniert. Überall sieht man buttrige Kunstwerke mit hauchdünnen Schichten, makelloser Blätterung und glänzender Oberfläche. Doch wer sagt eigentlich, dass Genuss nur mit Perfektion zu tun hat?
Ich möchte heute eine Alternative zeigen. Eine Methode, die einfacher und handwerklich geblieben ist – und trotzdem in puncto Geschmack ganz weit vorne liegt: Butterkipferl aus meinem Lehrbetrieb. Rustikal, bodenständig, aromatisch. Genau wie ich sie in meiner Lehre gelernt habe.
Anstelle eines klassischen Croissant-Teiges mit all seinen Details kommt hier ein einfacher Brötchenteig zum Einsatz. Nichts Kompliziertes, keine Vorteige oder langes Vorbereiten.
Damit das anschließende tourieren der Butter auch Anfängern gelingt, gibt es einen kleinen, aber sehr hilfreichen Trick: Die Butter wird mit etwa 10-15 % Weizenmehl angeknetet. So entsteht eine geschmeidige Butterplatte, die sich leichter verarbeiten lässt und beim Ausrollen nicht bricht oder durch den Teig drückt. Eine Methode, die in vielen kleinen Bäckereien seit Generationen so gemacht wird.
Touriert wird ganz klassisch mit einer einer einfachen und doppelten Tour. Kein großes Hexenwerk, kein stundenlanges Kühlen zwischen den Schritten – nur ein bisschen Geduld und das Gefühl für den Teig.
Optisch erinnern die Butterkipferl eher an gute, alte Handwerkskunst als an glattpolierte Schaufensterware. Sie sind rustikal, haben Ecken und Kanten – aber sobald sie aus dem Ofen kommen, verströmen sie diesen Duft, bei dem man weiß: Das wird gut.
Und geschmacklich? Ein Hochgenuss. Außen leicht knusprig, innen weich und feinporig, mit diesem unverwechselbaren Butteraroma, das man so schnell nicht vergisst.
Diese Butterkipferl brauchen keine Perfektion, keine Glanzlasur, keinen Hype. Sie brauchen nur gute Zutaten, ein bisschen Zeit – und die Freude an ehrlicher Handarbeit. Wer sie einmal probiert hat, wird sie lieben. Versprochen.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1975g / 24 Stk Kipferl zu je 82g Teigeinlage
Aus Mehl, Wasser, Brötchenmalz, Hefe und Salz einen glatten Teig herstellen. Der Teig kann etwas kürzer ausgeknetet werden als klassischer Brötchenteig. Drei Minuten langsam und fünf bis sechs Minuten schnell kneten reicht aus.
Den Teig anschließend abgedeckt für etwa 60 Minuten im Kühlfach bei -15°C ruhen lassen. In dieser Zeit kann sich das Klebergerüst entspannen und der Teig wird abgekühlt, was das spätere Tourieren mit Butter erleichtert (bitte das Teigstück im flachen Zustand einkühlen – dies gewährleistet ein gleichmäßiges Abkühlen des Teiges).
Während der Teig im Kühlfach ruht und abkühlt, die Butterplatte vorbereiten. Dafür die Butter mit Weizenmehl verkneten, bis eine geschmeidige, gut formbare Butter-Mehlteig entsteht. Diese anschließend zu einer Butterplatte von etwa 25 mal 25 cm formen und im Kühlschrank für mindestens 1-2 Stunden zwischenlagern.
Den gekühlten Teig zu einem Rechteck ausrollen und die vorbereitete Butterplatte mittig auflegen. Die Seiten des Teiges darüber klappen und leicht andrücken. Anschließend eine einfache und eine doppelte Tour geben. Zur genauen Technik kann diese Videoanleitung hilfreich sein.
Nach dem letzten Touriervorgang den Teig bereits auf ein Maß von etwa 32 mal 48 cm ausrollen. Den Teig abgedeckt mit Plastik im Kühlschrank für weitere 60 Minuten entspannen lassen.
Sobald der Teig gut durchgekühlt ist, diesen mit einem Pizzaschneider in quadratische Teigecken einteilen (4×6 Stk). Wenn die Butter im Teig gleichmäßig durchgekühlt ist, können die tourierten Quadrate mit einem Rundholz zu (fast)ovalen Teigflecken ausrollen. Dabei ähnlich wie bei der Formgebung von Salzstangerl vorgehen, nur nicht zu dünn. Die gewünschte Größe liegt bei etwa 10 x 20 cm.
Nun die Teigflecken aufrollen, zu Kipferln formen und mit etwas Abstand auf ein Backblech setzen. Abgedeckt reifen die Kipferl nun, bis sie sich mindestens im Volumen verdoppelt haben.
Die Butterkipferl werden mit Schwaden bei 240 °C fallend auf 230 °C für etwa 16 bis 18 Minuten gebacken, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben.