Wenn es um rustikale Weckerl geht, die mit Geschmack und Charakter überzeugen, sind Schusterlaberl ganz vorne mit dabei. Diese traditionellen Weckerl sind ein Stück österreichischer Backkultur und haben ihren festen Platz auf jeder guten Jausenplatte.
Die Basis für die Schusterlaberl bildet ein Teig, der mit Roggensauerteig verfeinert wird. Dadurch erhalten sie nicht nur ihre unverkennbare Saftigkeit, sondern auch das typische, leicht säuerliche Aroma, das so wunderbar zu kräftigen Belägen passt.
Doch das ist längst nicht alles: Eine ausgewogene Mischung aus Brotgewürz und Kümmel sorgt für eine harmonische Würze, die den Geschmack abrundet. Das Zusammenspiel von Koriander, Fenchel, Kümmel und Anis verleiht den Schusterlaberl ihre unverwechselbare Note und macht sie zu einem echten Genuss – ob pur oder belegt.
Perfekt für die Speckjause
Schusterlaberl sind wie geschaffen für die klassische Speckjause. Die kräftige Kruste und die aromatische Krume harmonieren perfekt mit deftigen Spezialitäten wie Speck, Käse oder Aufstrichen. Dazu noch ein Glas Most oder Bier, und die Jause ist perfekt.
Ob für die Wanderung, das Picknick oder die Brotzeit daheim – Schusterlaberl sind nicht nur geschmacklich ein Highlight, sondern auch äußerst vielseitig. Sie lassen sich hervorragend vorbereiten und bleiben dank der Zugabe von Roggen lange frisch.
Rezept
für ein Teiggewicht von 869g / 9 Stück zu je 97g Teigeinlage
Poolish
200g
Weizenmehl 550/700
200g
Wasser 10°C
2g
Hefe
Hefe im Wasser auflösen und anschließend mit Weizenmehl vermischen. Nach der Herstellung reift das Poolish im Kühlschrank bei 4°C / 12-36 Stunden.
Hauptteig
402g
reifes Poolish
250g
Weizenmehl 550/700
100g
Roggenanstellgut (TA 200) oder alternativ Sauerteigreste
ca. 75g
Wasser 4°C
12g
Salz
10g
Malz oder Honig
5g
Hefe
5g
Kümmel
5g
Brotgewürz
5g
Röstmalz (für die dunklere Farbe, ist aber nicht zwingend notwendig)
Herstellung
Poolish, Sauerteig und restlichen Zutaten 5 Minuten langsam mischen. Anschließend zu einem glatten Teig ausmischen (ca. 5-7 Minuten).
Nach der Teigherstellung den Teig in ein geölte Wanne geben und 45 Minuten reifen lassen.
Zur Aufarbeitung den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte kippen und in 9 gleich schwere Teigstücke teilen.
Anschließend zur runden und rustikalen Teiglingen schleifen (Videoanleitung hierfür auf meinem Instagram oder FB Profil).
Mit dem Teigschluss nach unten auf ein bemehltes Leinentuch absetzten.
Abgedeckt mit einem Tuch oder Plastik die Schusterlaiberl auf die Gare stellen.
Gare bei Raumtemperatur ca. 40-50 Minuten.
Zum Backen die Teiglinge mit Schluss nach oben auf ein Backblech absetzten.
Gebacken werden die Teiglinge mit Schwaden bei 235°C
In der Welt des Brotes gibt es nur wenige Exemplare, die so eindrucksvoll und einzigartig im Aroma sind wie das Landbrot im Kasten. Gebacken im traditionellen Holzbackrahmen, wird dieses Brot mit Liebe und Hingabe hergestellt. Das Geheimnis seines unverwechselbaren Charakters liegt im verwendeten Champagnerroggen, der ihm nicht nur seinen tiefen Geschmack verleiht, sondern auch die Qualität und das Aroma, die es von anderen Brotsorten abheben.
Die Besonderheit des Champagnerroggen
Champagnerroggen ist keine gewöhnliche Roggensorte. Es handelt sich um eine alte und seltene Varietät, die in ihrer Wachstumsweise und ihren Aromen eine wahre Klasse für sich darstellt. Besonders bemerkenswert ist die Art, wie dieses Korn wächst: Mit einem tiefen Wurzelwerk und einer beeindruckenden Höhe von über zwei Metern sorgt es dafür, dass der Roggen besonders geschmackvoll und aromatisch wird.
Wer einmal ein Stück Champagnerroggenbrot probiert hat, erkennt schnell die Vielschichtigkeit der Aromen. Der Geschmack ist tief und kraftvoll, gleichzeitig aber auch überraschend harmonisch. Der Sauerteig, der aus Champagnerroggen hergestellt wird, bringt eine besondere Tiefe mit sich – kraftvoll, aber nie aufdringlich. Diese Komplexität und Ausgewogenheit machen das Brot zu einer wahren Delikatesse.
Langsame Reifung – Ein Geduldsspiel der Natur
Das Geheimnis hinter der perfekten Konsistenz und dem vollen Geschmack des Roggenkastens liegt im langsamen Reifeprozess. Der Teig ruht und entwickelt im Sauerteig und Holzbackrahmen seine Aromen, die durch die schonende Backweise noch verstärkt werden. Der langsame Backprozess sorgt dafür, dass sich die Aromen vollständig entfalten können, ohne dass das Brot austrocknet oder an Qualität verliert.
Wer sich auf dieses außergewöhnliche Produkt einlässt, wird mit einem Geschmack belohnt, der tief, harmonisch und dennoch vielschichtig ist. Es ist ein Brot für wahre Kenner, die die feinen Nuancen und die Qualität von traditionell hergestellten Backwaren zu schätzen wissen. Wer einmal in den Genuss dieses Brotes gekommen ist, wird die Einfachheit und Schönheit eines handwerklich gefertigten Roggenbrotes nie wieder missen wollen.
Rezept
für ein Teiggewicht von 3556g / 3 Stück zu je 1185g Teigeinlage
Anstellgut im Wasser auflösen und anschließend mit dem Champagner Roggenvollkornmehl vermischen. Anschließend 10-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Zunächst werden Sauerteig, Quellstück, Mehl und Wasser für ca. 8 Minuten langsam miteinander vermischt. Anschließend wird der Teig für weitere 3-5 Minuten schnell geknetet, um eine gleichmäßige Struktur zu erhalten. Sollte der Teig während des Knetens zu fest oder zu weich erscheinen, kann zusätzlich Wasser nachgeschüttet werden, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Kesselgare
Nach der Teigherstellung lässt man den Teig 30-40 Minuten in der Kesselgare ruhen, damit er ausreichend Zeit hat, sich zu entwickeln.
Teig portionieren und formen
Nach der Kesselgare wird der Teig in die gewünschte Größe portioniert. Zuerst wird der Teig rund geformt, anschließend länglich, um die klassische Brotform zu erreichen. Direkt nach der Formgebung wird der Teig in die vorbereitete Backform eingelegt.
Endgare
Der Teig wird abgedeckt bei Raumtemperatur zur Endgare gestellt. Die Garezeit beträgt bei mir etwa 45 Minuten. Beachte jedoch, dass die Dauer der Endgare stark von der Triebstärke deines Sauerteigs abhängt. Ein kräftigerer Sauerteig benötigt in der Regel eine längere Garezeit. Achtung: Der Teiglling braucht volle Gare!
Backen
Das Landbrot wird bei 230°C gebacken, mit einer fallenden Temperatur bis 210°C, wobei Schwaden (Dampf) zu Beginn des Backvorgangs erzeugt wird. Nach ca. 7-8 Minuten wird der Schwaden abgelassen.
Backzeit und Kerntemperatur
Die Backzeit variiert je nach Größe des Teigs, bei einer Teigeinlage von 1000-1200g beträgt die Backzeit etwa 75-90 Minuten im Holzbackrahmen. Die perfekte Kerntemperatur des Brotes sollte 98°C erreichen, um sicherzustellen, dass das Brot vollständig durchgebacken ist.
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Das Paderborner Landbrot zeichnet sich nicht nur durch seine spezielle Backtechnik aus, sondern auch durch die ausgewogene Mehlmischung und die Verwendung von Sauerteig. Diese Kombination verleiht dem Brot seinen unverwechselbaren Geschmack und eine besonders feine, saftige Krume.
Für dieses Rezept habe ich bewusst auf Brühstück, Kochstück oder die Zugabe von Restbrot verzichtet. Stattdessen kommen ausschließlich Sauerteig, Mehl, Wasser und Salz zum Einsatz. Auch Hefe, Gewürze oder andere Zutaten wurden bewusst weggelassen. Das gesamte Aromenspiel entsteht allein durch die sorgfältige Sauerteigführung und das spezielle Backverfahren, wodurch das Paderborner Landbrot seinen charakteristischen Geschmack und seine traditionelle Beschaffenheit erhält.
Sauerteig als Grundlage
Ein wesentlicher Bestandteil des Paderborner Landbrotes ist der Sauerteig. Er liefert nicht nur die notwendige Triebkraft, sondern verleiht dem Brot auch eine charakteristische Aromatik. Zudem trägt er maßgeblich zur Frischhaltung bei und sorgt dafür, dass das Brot auch nach mehreren Tagen noch saftig und geschmackvoll bleibt.
Für dieses Rezept habe ich mich für eine Einstufen-Sauerteigführung entschieden. Mit einer Teigausbeute (TA) von 180 entwickelt der Sauerteig ein besonders intensives Aroma. Ein kleiner Nachteil dieser Methode ist die etwas längere Endgare – doch genau diese zusätzliche Zeit kommt dem Geschmack zugute und bereichert das Brot mit einer fein abgestimmten Aromenvielfalt.
Weiche Kruste dank Holzbackrahmen
Ein Holzbackrahmen sorgt für ein einzigartiges Backergebnis. Anders als herkömmliche Kastenformen, die das Brot rundum umschließen, lassen Holzrahmen die Seiten des Brotes offen. So bildet sich nur an der Ober- und Unterseite eine Kruste, während die Seiten weich bleiben. Diese Technik ermöglicht eine gleichmäßige Wärmeverteilung und trägt so zu einer besonders saftigen Krume bei.
Fazit
Das Paderborner Landbrot überzeugt durch die perfekte Kombination aus einer ausgewogenen Mehlmischung, dem aromatischen Sauerteig und der schonenden Backtechnik im Holzrahmen. Diese Faktoren sorgen für das typisch saftige, frischbleibende Brot mit der weichen Kruste, das sowohl in der heimischen Bäckerei als auch in der professionellen Herstellung geschätzt wird.
Rezept für ein Teiggewicht von 2349g / 2 Stk zu je 1174g Teigeinlage
Einstufensauerteig
430g
Roggenmehl Type 960/977
344g
Wasser 35°C
8g
Anstellgut
Anstellgut im Wasser auflösen und anschließend mit Roggenmehl klumpenfrei verrühren. Anschließend 15-18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Hauptteig
782g
reifer Roggensauerteig
510g
Roggenmehl Type 960/977
135g
Roggenmehl Type 2500 oder Roggenvollkornmehl fein vermahlen
270g
Weizenmehl Type 550/700
620-650g
Wasser 45°C
32g
Salz
Herstellung
Den Sauerteig, Mehl, Wasser und Salz zunächst 5 Minuten langsam und anschließend 3 Minuten schnell kneten. Danach den Teig für 30 Minuten zur Kesselgare ruhen lassen.
Anschließend den Teig in zwei gleich große Stücke teilen, diese rundwirken und danach zu einer länglichen Form ausarbeiten. Die Teiglinge abgedeckt bei Raumtemperatur zur Gare stellen.
Die Paderborner werden bei voller Gare gebacken. Dazu den Ofen auf 240 °C vorheizen und mit kräftigem Schwaden anbacken. Nach 5 Minuten den Schwaden ablassen und die Temperatur auf 200 °C reduzieren. Die Backzeit beträgt etwa 80 Minuten.
Vor 7 bis 8 Jahren, als es um meine Freizeit noch wesentlich entspannter als jetzt bestellt war, war ich in der Gaming-Community eines bekannten Raumfahrt-Simulationsspiels intensiver unterwegs und lernte dort einige Mitspieler schließlich auch im sogenannten „real-life“ kennen. Nachdem diese spitzbekommen hatten, dass ich als weiteres Hobby Brot backe, sprach mich einer von ihnen auf „Dresdener Handbrot“ an. Ich versprach ihm ein Rezept zu entwickeln. Daraus wurde aus den unterschiedlichsten Gründen leider damals nichts.
Inzwischen ist der Februar und damit der Hochwinter angebrochen. Im Münsterland bedeutet das zumeist: feuchtkalte Witterung, grauer Himmel und Nebel. Mein Wohnort kann gewiss als die Stadt Deutschlands gelten, in der es im Winter fast nie schneit. Stattdessen erfreue ich mich an den ab und an dennoch sehr kalten Nächten und dem früh morgens im seltenen ersten Sonnenlicht erstrahlendem gefrorenen Reif. Auch wenn in der Hausarztpraxis täglich der Papst im Kettenhemd boxt nehme ich mir die Zeit, ein paar schöne Eindrücke festzuhalten.
Kälte und Wärme in einem BildMorgens um 7:30 im FebruarErster Frühlingsgruß
Zurück zum Handbrot. Es traf sich, dass Heidi und ich für unseren neuen Vollkornkurs ein Mittagsgericht brauchten. Da kam mir mein altes Versprechen wieder in den Sinn. Handbrot ist eine Spezialität, die viele aus der Weihnachtszeit und von Weihnachtsmärkten kennen. Es handelt sich um ein quadratisches bis leicht rechteckiges Brötchen, das traditionellerweise mit Speck und Käse gefüllt ist. Letzterer schmilzt beim Backen.
Hier war natürlich eine Vollkornvariante gefragt. Mein neues Rezept setzt auf mehr als 90 Prozent Vollkornmehl, was die Brötchen noch etwas gehaltvoller und sättigender als die Variante aus Weißmehl macht. Ich persönlich bin nach einem Handbrot schon mehr als gut gesättigt und das für viele Stunden. Auch im ersten Kurs vor zwei Wochen kam das Rezept super an.
Die Füllung kann übrigens sehr individuell gestaltet werden. Sehr gut kommen auch geschmorte Zwiebeln und Champignons plus Käse an – da könnt ihr Eurer Kreativität freien Lauf lassen. Ganz traditionell kommt auf das frisch gebackene Handbrot übrigens noch ein Klecks Schmand.
Das Anstellgut im warmen Wasser verrühren. Mehl zugeben und zu einer festen Teigkugel kneten. 10 bis 14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Das Schrot mit kochendem Wasser übergießen und sofort gründlich umrühren. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Für den Hauptteig alle Zutaten in der Reihenfolge wie angegeben in die Knetschüssel geben und bei langsamer bis nächsthöherer Knetgeschwindigkeit zu einem glatten Teig auskneten. Die Dauer ist je nach Knetmaschine variabel.
Den Hauptteig einmal dehnen und falten und 90 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
Den Teig in 2 rechteckige Teiglinge teilen (ca. 500 g pro Teigling). Jedes Rechteck von der kurzen Seite her wie einen Geschäftsbrief einfalten und ca. 10 Minuten entspannen lassen.
Die beiden Rechtecke mit dem Rollholz auf der bemehlten Arbeitsfläche zu Platten von ca. 20 x 30 cm ausrollen.
In der Mitte der Platten jeweils 150 g Speck und 150 g geriebenen Gouda verteilen. Die länglichen Seiten über die Füllung klappen und den Schluss etwas zudrücken.
Den gefüllten Teigling auf ein Blech wenden, so dass der Schluss unten liegt. Die kurzen Seiten etwas unterklappen. Mit einem dünnen Rollholz oder einer Teigkarte die Oberseite des Teiglings tief eindrücken, so dass vier gleich große Handbrote entstehen (Siehe Fotos).
Den Ofen auf 230 °C vorheizen.
Nach 30 bis 40 Minuten jedes Handbrot einmal quer bis zur Füllung einschneiden.
Speckweckerl sind für mich untrennbar mit meiner Lehrzeit verbunden. Diese kleinen, würzigen Gebäcke haben nicht nur meine handwerklichen Fertigkeiten geprägt, sondern auch eine tiefe Liebe für rustikale und gleichzeitig unkomplizierte Rezepte entfacht. Ihre Optik ist ebenso beeindruckend wie ihr Geschmack – und das Beste daran: Sie lassen sich spielend leicht zu Hause backen.
Warum Speckweckerl so besonders sind
Das Geheimnis des Speckweckerls liegt in seiner Einfachheit. Ein lockerer Teig wird mit aromatischen Speckwürfeln gefüllt und zu kleinen Kunstwerken geformt. Der Teigling wird zu einem ovalen Fleck ausgerollt, mit Speck belegt und anschließend gefaltet. Dieser einfache Handgriff sorgt für die charakteristische rustikale Optik. Perfekt für die Jause, ein herzhaftes Frühstück oder als Snack für zwischendurch.
Tipps für ein gelungenes Homebaking
Speck richtig wählen: Greife zu einem aromatischen, leicht geräucherten Speck – er gibt den Weckerl eine besonders intensive Note. Alternativ kannst du auch andere Zutaten wie gebratene Zwiebeln oder Käse ausprobieren.
Teig flexibel anpassen: Je nach Vorliebe kannst du den Grundteig mit verschiedenen Mehlsorten variieren, z. B. mit einem Anteil an Dinkelmehl für einen nussigeren Geschmack.
Kreative Formen: Ob eingerollt, geflochten oder einfach nur gefaltet – die Gestaltung der Speckweckerl bietet viel Spielraum für Kreativität.
Speckweckerl sind mehr als nur eine herzhafte Kleinigkeit. Sie sind ein Stück Backtradition, das in jede Küche passt. Ihre einfache Herstellung und ihr unvergleichlicher Geschmack machen sie zum idealen Rezept für jeden Anlass. Ob für die Familie oder als Mitbringsel für Freunde – mit Speckweckerl liegst du immer richtig.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1775g / 17 Stk zu je 105g Teigeinlage
Hauptteig
950g
Weizenmehl 550/700
100g
Roggensauerteig / Anstellgut (hier können Sauerteigreste verwendet werden)
600-630g
Wasser 4°C
30g
Röstmalz (kann auch entfallen)
20g
Malz
25g
Salz
20g
Hefe
Herstellung
Teigzubereitung Alle Zutaten zu einem glatten Teig vermischen.
Dafür den Teig zunächst 5 Minuten langsam und anschließend 5–7 Minuten schnell kneten.
Kesselgare Den Teig für 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Teigaufteilung & Rundwirken Nach der Kesselgare den Teig in 17 gleich große Stücke teilen und zu runden Teigkugeln schleifen. Die Teiglinge abgedeckt mit Plastik für 30–45 Minuten entspannen lassen.
Formen der Weckerl
Die Teiglinge in Mehl wälzen.
Mit einem Rollholz zu ovalen Teigflecken ausrollen (ca. 20 × 12 cm – ähnlich wie ein Salzstangerlfleck).
Mit der Speckfüllung belegen.
Den Teig zusammenfalten und verschließen. (Eine detaillierte Videoanleitung findest du auf meinem Facebook- oder Instagram-Profil.)
Speckfüllung
300-400g
Würfelspeck
100g
Käse gerieben
100g
Röstzwiebel
Endgare Die geformten Weckerl abgedeckt bei Raumtemperatur für 45–60 Minuten reifen lassen.
Backen Die Weckerl mit kräftigem Schwaden in den auf 235 °C vorgeheizten Ofen geben. Backzeit: ca. 17–18 Minuten bei gleichbleibender Hitze.
Is this a safe space to admit we have a problem? Specifically an insatiable appetite for adding sweet potato to desserts? First we made brownies, then blondies, then truffles. And now? Pot de crème! Which is really just a thick, silky smooth pudding (YUM!).
This super chocolaty, 5-ingredient, French-inspired wonder dessert feels elegant and indulgent! No one will know it’s vegan, nutrient-rich, and so simple to make. Get your sweet potatoes ready…let’s make pot de crème!
Wer Italien liebt, kennt die Pizza – weltberühmt, vielseitig und ein echter Klassiker. Doch abseits der typischen Pizzakreationen gibt es einen weniger bekannten Star, der in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bekommt: die Pinsa. Mit seinem rustikalen Charme, einer besonderen Teigmischung und leichter Bekömmlichkeit ist die Pinsa schon längst mehr als nur ein Geheimtipp.
Was macht die Pinsa so besonders?
Der Teig der Pinsa ist eine besondere Mischung aus Weizen-, Reis- und Sojamehl. Diese Kombination sorgt für eine einzigartige Konsistenz: Die Pinsa hat eine knusprige Außenschicht, während das Innere luftig und weich bleibt. Der Teig wird entweder durch eine kalte Teigführung von bis zu 72 Stunden oder mit einer hohen Vorteigmenge fermentiert, was ihm nicht nur einen intensiveren Geschmack verleiht, sondern ihn auch leichter verdaulich macht. Das macht die Pinsa zu einer besonders bekömmlichen und aromatischen Alternative zur klassischen Pizza.
Unterschiede zwischen Pinsa und Pizza
Obwohl die Pinsa oft als „kleiner Bruder der Pizza“ bezeichnet wird, hat sie ihren eigenen Charakter:
Die Form: Während die Pizza typischerweise rund ist, ist die Pinsa oval, länglich oder rund.
Der Teig: Durch die Mischung verschiedener Mehlsorten bindet der Pinsateig mehr Wasser. Das Ergebnis ist eine knusprige Kruste bei gleichzeitig luftiger Krume.
Die Zubereitung: Die Teigführung in Kombination mit einer hohen Vorteigmenge sorgt für ein intensiveres Aroma und eine leichtere Verdaulichkeit.
Die Toppings: Pinsa-Beläge sind oft leichter, kreativer und setzen verstärkt auf hochwertige, saisonale Zutaten.
Die Zubereitung einer perfekten Pinsa
Der Schlüssel zur perfekten Pinsa liegt im Teig, der durch eine lange Ruhezeit sein volles Aroma und die gewünschte luftige Textur entwickelt. Wichtig dabei ist, dass der Teig vorsichtig mit den Händen bearbeitet wird – niemals ausgerollt, damit die Luftblasen erhalten bleiben.
Die Pinsa wird zunächst bei hoher Temperatur vorgebacken, sodass sie außen knusprig und innen leicht bleibt. Ein großer Vorteil: Sie lässt sich auch hervorragend auf Vorrat zubereiten. Nach dem Backen einfach in eine Plastiktüte legen und entweder im Kühlschrank oder Tiefkühler lagern.
Wann immer die Pinsa gebraucht wird, wird sie einfach mit den gewünschten Toppings belegt – sei es klassisch mit Tomatensauce, Mozzarella oder ausgefallen mit Feigen, Schinke, Burrata…
Anschließend kommt sie für eine zweite Runde bei hoher Temperatur in den Ofen, um die Beläge zu garen und den Boden noch knuspriger zu machen.
So ist die Pinsa schnell zubereitet und immer frisch genießbar!
Warum ist die Pinsa so beliebt?
Die Pinsa begeistert durch ihre Leichtigkeit. Sie ist weniger mächtig als viele Pizzen und durch die besondere Teigmischung sowie die lange Reifung oft bekömmlicher. Das macht sie zur perfekten Wahl für alle, die gerne Pizza essen, aber nach einer moderneren und leichteren Variante suchen.
Ob als herzhaftes Hauptgericht, eleganter Party-Snack oder schnelle Mahlzeit mit Gourmet-Charakter – die Pinsa passt in jede Situation.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1345g / 4 Stk zu je 336g Teigeinlage
Vorteig / Poolish
200g
Weizenmehl Tipo 00
200g
Wasser 8-10°C
2g
Hefe
Hefe im kalten Wasser auflösen und mit Weizenmehl klumpenfrei verrühren.
Anschließend abgedeckt 12-48 Std im Kühlschrank reifen lassen.
Hauptteig
402g
reifes Poolish
325g
Tipo 00
100g
Reismehl
75g
Sojamehl
300g
Wasser 4°C
95g
Wasser 4°C (für Bassinage)
18g
Salz
10g
Hefe
20g
Olivenöl
Herstellung einer Pinsa
Teigzubereitung Alle Zutaten – mit Ausnahme des zurückbehaltenen Wassers für die Bassinage – in die Rührschüssel geben und 5 Minuten langsam mischen. Anschließend so lange schnell kneten, bis der Teig beginnt, sich von der Schüsselwand zu lösen. Nun das Wasser für die Bassinage langsam nach und nach hinzufügen. Den Teig ein weiteres mal gründlich auskneten: insgesamt 5 Minuten auf langsamer Stufe und weitere 10-14 Minuten auf schneller Stufe.
Teigreife Den fertig gekneteten Teig in eine geölte Wanne geben und bei Raumtemperatur reifen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Teilen und Entspannen Den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen und in 4 gleich schwere Stücke teilen. Jedes Teigstück behutsam zusammenfalten und mit dem Teigschluss nach unten auf die bemehlte Arbeitsfläche legen. Die Teiglinge abdecken und 30-45 Minuten entspannen lassen. Hinweis: Je schonender der Teig geteilt wurde, desto schneller kann die Endformung erfolgen.
Formen der Pinsa Die Teiglinge vorsichtig auf einen Mehlhaufen legen und mit den Fingerspitzen von innen nach außen drücken, um die typische ovale Form der Pinsa zu erhalten.
„Eine ausführliche Anleitung zur Herstellung findest du auf meinem Facebook- oder Instagram-Account.“
Backen Die geformten Pinsa-Teiglinge auf einen Backschieber legen und direkt in den auf 250-270°C vorgeheizten Ofen schieben. Die Pinsa ca. 5-8 Minuten backen, bis der Boden eine helle Farbe angenommen hat.
Abkühlen und Weiterverwendung Die Pinsa sofort nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen. Anschließend können sie nach Belieben belegt und ein zweites Mal gebacken werden. Alternativ können die vorgebackenen Pinsa auf Vorrat in eine Plastiktüte verpackt und kühl oder tiefgekühlt aufbewahrt werden.
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Die Knopfsemmel – Einfach geformt, beeindruckend im Ergebnis
Die Knopfsemmel ist die perfekte Alternative zur klassischen Handsemmel. Sie steht ihrem großen Bruder in nichts nach und überzeugt durch eine elegante Optik, die auf jedem Frühstückstisch beeindruckt.
Ich habe die Knopfsemmel als Alternative zur schwer formbaren Handsemmel gewählt, da sie ebenso beeindruckend ist und einfacher zu formen., ohne dabei aufwendige Techniken anwenden zu müssen. Diese Variante ist nicht nur einfacher zu formen, sondern liefert auch ein ebenso beeindruckendes Ergebnis.
Besonders praktisch: Ich habe ein Video zur Formgebung der Knopfsemmel auf meinen Instagram- und Facebook-Kanälen hochgeladen. Dort zeige ich, wie ihr diese Semmel perfekt hinbekommt – schaut also gerne vorbei!
Warum die Knopfsemmel?
Einfacher zu formen als die klassische Handsemmel
Elegantes Aussehen
Perfekt für Frühstück, Brunch oder als Beilage
Probiert es aus und lasst euch von der Einfachheit und dem Ergebnis begeistern. Viel Spaß beim Backen!
Rezept
für eine Teiggewicht von 1740g / 19Stk zu je 90g Teigeinlage
Alle Zutaten nach Rezept zu einem glatten, mittelfesten Teig verkneten. Der Teig sollte gut ausgeknetet sein, um eine ausreichende Glutenentwicklung zu gewährleisten. Mischzeit 5 Minuten langsam und 5-6 Minuten schnell kneten.
Stockgare: Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur ca. 20-30 Minuten ruhen lassen. Dadurch entspannt sich das Teiggerüst und lässt sich später besser formen.
Aufarbeiten: Den Teig in gleich große Stücke portionieren (ca. 90 g pro Stück) und rundwirken. Die Teiglinge abgedeckt 20-30 Minuten entspannen lassen.
Formen der Knopfsemmel: Jeden Teigling zu einem länglichen Strang ausrollen. Den Strang zu einem lockeren Knoten formen, wobei die Enden kunstvoll verschlungen werden. (Ein Video zur Formgebung ist auf Instagram und Facebook unter verfügbar.)
Stückgare: Die geformten Knopfsemmeln mit Schluss nach oben auf ein bemehltes Tuch oder Backblech legen und abgedeckt 45-60 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
Backvorbereitung: Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Backen: Die Knopfsemmeln in den vorgeheizten Ofen geben und mit Schwaden backen. Insgesamt ca. 16-17 Minuten goldbraun backen.
Abkühlen: Nach dem Backen die Knopfsemmeln auf einem Gitter auskühlen lassen, damit sie ihre Knusprigkeit behalten.
„Mach uns doch bitte mal ein Walnuss-Brot“ – sagte Nicole, meine Mitarbeiterin in der Praxis, in der vergangenen Woche. Joaa… okay… mit Walnüssen habe ich bis jetzt noch nie gebacken. Zunächst fand ich auch gar keine Zeit dazu, doch das letzte Wochenende eröffnete trotz verschiedener Aktivitäten im Freundeskreis eine zeitliche Lücke, in der ich es mal probieren konnte.
Zunächst aber eine Ankündigung:
Am Mittwoch, 22.01.2025 um 19:30 werde ich erstmals an einem Live-Stream teilnehmen. Unter dem Format „Backen – Der Brotkongress“ greifen Michaela Emunds und ihr Team seit 2024 interessante Themen rund um das Brotbacken auf und organisieren Streams darum herum. Nach dem „Brotkongress 2024“ im Oktober war auch schon Dietmar Kappl in einer Sendung zu Gast. In meinem Stream wird es um das Thema „Brot und Gesundheit“ gehen. Wir backen gemeinsam ein Brot aus meinem neuen Buch und ich stehe für Eure medizinischen und brotbezogenene Fragen zur Verfügung. Das wird bestimmt eine interessante Veranstaltung, auf die ich mich schon sehr freue.
Zurück zum Rezept. Walnüsse hätte ich erst kaufen müssen. Vorrätig waren noch Pekannüsse, die den Walnüssen in Geschmack und Konsistenz aber sehr ähnlich sind. Überhaupt: Pekannüsse mag ich eh lieber als Walnüsse ;-). Mir schwebte ein locker-saftiges aber dennoch kerniges Brot vor, das nicht zu kräftig gesäuert ist, um die anderen Aromen nicht zu überdecken.
Den Sauerteig habe ich aus dem groben Dinkelschrot (Grahammehl) der Eiling-Mühle gemacht. Schrotsauerteige sollten ausreichend geknetet werden, um die Stärke aus den Schalen zu lösen und die Sauerteigreifung möglich zu machen. Der Sauerteig ist absichtlich fest, um die Reifung etwas zu bremsen. Der zweite Kniff für die „Milde“ ist ein Mehlkochstück mit Milch, in diesem Fall ein leicht gesüßter Grießbrei, der ebenfalls aus Dinkel hergestellt wird.
Der Rest des Mehls ist Weizen, damit der Teig eine gute Stabilität und einen ausreichenden Stand bekommt. Wenn ihr mit 550er Mehl arbeiten, dann solltet ihr maximal 50 bis 60 g Wasser in der Bassinage dazugeben. Bei kleberstärkerem Tipo 0 Mehl gehen auch 100 g Wasser, oder sogar mehr.
25gKürbiskernöl später zugebenalternativ: Pflanzenöl
Anleitungen
Die Sauerteigzutaten in die Knetmaschine geben und 15 Minuten bei langsamer Knetgeschwindigkeit vermischen, bis eine Teigkugel entstanden ist. Diese bei Raumtemperatur 10 bis 14 Stunden reifen lassen.
Die Zutaten für den Grießbrei unter ständigem Rühren aufkochen, bis ein Brei entstanden ist. Abkühlen lassen.
Die Saaten und Nüsse in einer Pfanne anrösten. Das Wasser darübergießen und von der Flamme nehmen. Abkühlen lassen.
Die Hauptteigzutaten in die Knetschüssel geben und langsam zu einem glatten Teig kneten (kann durchaus 15 bis 20 Minuten dauern). Die Knetgeschwindigkeit erhöhen und noch portionsweise Wasser zugeben, bis der Teig weich ist, sich aber noch von der Schüssel löst.
Das Kürbiskernöl zugeben und einkneten.
Den Teig in eine eingeölte Wanne geben und 3 bis 4 Stunden reifen lassen. Je nach Konsistenz bis zu 4 mal dehnen und falten. Der Teig sollte einen guten Stand haben.
Auf die Arbeitsfläche geben und in 3 Teiglinge von etwa 900 g Teiggewicht teilen.
Die Teiglinge rund wirken und 20 bis 30 Minuten auf der Arbeitsfläche mit Schluss unten ruhen lassen.
Die Teiglinge langwirken oder rundwirken und im Gärkörbchen 45-55 Minuten reifen lassen.
Den Ofen rechtzeitig auf 260 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
Die Teiglinge auf den Einschießer wenden und einschneiden. Mit Schwaden in den Ofen befördern und die Backtemperatur auf 210 °C abfallen lassen.
Die Backzeit beträgt 45 bis 55 Minuten. Gegen Ende mehrfach den Dampf ablassen.
Reifer SchrotsauerteigGrießbreiGeröstet und mit Wasser vollgesogenNach dem Kneten1. D/F2. D/FReifer HauptteigVorgeformtStückgare
Der Faschingskrapfen, auch bekannt als Berliner, ist ein traditionelles Gebäck, das in der Zeit des Karnevals nicht fehlen darf. Mit seinem goldgelben Äußeren und der verlockenden Füllung aus fruchtiger Marmelade ist er ein Symbol für Genuss und ausgelassene Feierlichkeiten.
Seine Geschichte reicht weit zurück, bis ins 17. Jahrhundert, als der Krapfen in Österreich und Deutschland erstmals dokumentiert wurde, vermutlich inspiriert von mittelalterlichen Festtagsgebäcken. Ursprünglich war er ein Festtagsgebäck, das zur Faschingszeit die Tische zierte. Besonders in der Zeit vor der Fastenzeit war es üblich, sich mit süßen Köstlichkeiten zu verwöhnen.
Die runde Form, der zarte Hefeteig und die süße Füllung machen den Faschingskrapfen zu einem echten Klassiker. Ob mit Marillenmarmelade oder sogar modernen Kreationen wie Nougat, Pistazie- oder Vanillecreme – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Ein besonderes Element des Faschingskrapfens ist der Puderzucker, der ihn wie frisch verschneit aussehen lässt. Manchmal wird der Zucker durch eine Glasur ersetzt, die dem Gebäck zusätzlichen Glanz verleiht.
Auch wenn der Krapfen vor allem im Fasching Hochsaison hat, ist er längst zu einem beliebten Gebäck für das ganze Jahr geworden. Seine süße Verführung erinnert jedoch stets an die unbeschwerte Zeit des Karnevals, in der Lebensfreude und Genuss im Mittelpunkt stehen.
Rezept
für ein Teiggewicht von 2040g / ca. 25 Stk zu je 80g Teigeinlage
Milchpoolish
250g
Weizenmehl 550/700 (oder Tipo 00)
250g
Milch
10g
Hefe
Hefe in der Milch auflösen und mit Weizenmehl klumpenfrei verrühren. Anschließend im Kühlschrank bei 4°C / 12-18 Stunden reifen lassen.
Hauptteig
750g
Weizenmehl 550/700 (bei mir Tipo 00)
510g
reifes Milchpoolish direkt aus dem Kühlschrank
200g
Eigelb ( 10Stk)
100g
Vollei (2 Stk)
70g
Rum
100g
Kristallzucker
230g
Butter
50g
Hefe
10g
Backmalz
20g
Salz
1 Stk
Vanilleschote
Herstellung
Ei-Zucker-Mischung: Eigelb, Vollei, Zucker, das Mark einer Vanilleschote und Rum in einer Schüssel schaumig rühren.
Teigansatz: Das vorbereitete Dampfl (angestellter Vorteig) hinzufügen und langsam mit dem Mehl für etwa 5 Minuten mischen.
Butter hinzufügen: Die weiche Butter hinzufügen und den Teig für ca. 6-8 Minuten schnell kneten, bis er glatt und elastisch ist. Sollte der Teig zu fest erscheinen, nach Bedarf Milch (ca. 80 g) nachschütten – besonders bei der Verwendung von Tipo 00 Mehl.
Kesselgare: Den Teig 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen (Kesselgare).
Teig portionieren: Den Teig in 80 g schwere Portionen teilen und zu runden Kugeln schleifen.
Garen: Die Teiglinge mit Abstand auf eine bemehlte Arbeitsplatte absetzen und zugedeckt bei Raumtemperatur gären lassen. Die Volumenzunahme sollte ca. 70% betragen.
Frittieren: Die Krapfen in Butterschmalz oder Frittierfett bei 170°C frittieren. Dabei zuerst die Oberseite in das heiße Fett legen. Die Backzeit beträgt ca. 6-7 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Füllen: Nach dem Frittieren die Krapfen nach Wunsch füllen (z.B. mit Marmelade, Vanillecreme oder anderen Füllungen).
Vanillecreme
Hier ist ein klassisches Rezept für eine Vanillecreme (Crème Pâtissière), perfekt als Füllung für Gebäck, Torten oder Desserts:
Zutaten:
500 ml Milch
1 Vanilleschote (alternativ 1 TL Vanillepaste oder Vanilleextrakt)
100 g Zucker
4 Eigelb
40 g Speisestärke
20 g Butter (optional für mehr Glanz und Cremigkeit)
Zubereitung:
Vanillemilch vorbereiten: Die Milch zusammen mit der aufgeschnittenen Vanilleschote (Mark und Schote) und der Hälfte des Zuckers in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Vanilleschote nach dem Erwärmen entfernen.
Eigelb und Stärke verrühren: Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker und der Speisestärke in einer Schüssel cremig rühren, bis die Masse heller wird.
Temperieren: Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren in die Eimischung geben, um die Dottermischung zu temperieren und eine Gerinnung zu vermeiden.
Zurück in den Topf: Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis die Creme eindickt.
Fertigstellen: Sobald die Creme eindickt, vom Herd nehmen. Optional die Butter einrühren, um die Creme geschmeidiger zu machen.
Abkühlen lassen: Die Vanillecreme in eine flache Schale geben, mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche abdecken (damit sich keine Haut bildet) und vollständig abkühlen lassen.
We love a classic (tomato-based) chili, but a CREAMY chili? It’s hard to say no to! Mix up your chili rotation with this creamy vegan white bean chili with spicy green chiles, sweet corn, and nutrient-packed spinach or kale.
It’s a cozy, subtly spiced, nourishing meal that comes together in just 30 minutes. Let us show you how it’s done!
This EASY vegan white bean chili starts with a simple yet flavorful base of sautéed onion, garlic, cumin, cayenne, salt, and pepper.
Zum Jahresbeginn stelle ich euch die Körnerrebe vor – ein Weizenweckerl, das durch seinen unkomplizierten Herstellungsprozess und seinen hervorragenden Geschmack überzeugt. Die Besonderheit dieses Gebäcks liegt im Zusammenspiel eines kleinen Anteils an Brühstück und einem klassischen Biga-Vorteig, die gemeinsam für eine exzellente Frischhaltung und ein aromatisches Geschmackserlebnis sorgen.
Für die einfache Aufarbeitung wird der Teig nach der Teigreife direkt aus der Wanne gekippt. Ohne aufwendiges Formen wird er nach Belieben abgestochen. Die abgestochenen Teigstücke werden dann nur noch zu Wurzeln gedreht und direkt auf das Backblech gesetzt. Nach einer kurzen Stückgare geht es direkt in den Ofen, wo die Körnerreben goldbraun und knusprig ausbacken.
Der verwendete Biga sorgt für eine ausgeprägte Aromatik, während der geringe Kochstück-Anteil die Feuchtigkeit im Gebäck erhält und somit die Frischhaltung verbessert. Ein weiteres Highlight ist das teilaktive Gerstenmalz von Bongu, das nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch den Ofentrieb und die Knusprigkeit im fertigen Weckerl hervorragend unterstützt.
Die Körnerrebe ist ein perfektes Rezept für alle, die aromatische Weizenweckerl mit langer Frischhaltung genießen möchten. Die einfache Aufarbeitung macht dieses Gebäck auch für Backanfänger ideal. Probiert es aus und lasst euch von der Kombination aus Biga, Kochstück und Gerstenmalz begeistern!
Rezept
für ein Teiggewicht von 1697 / 24 Stk zu je 71g Teigeinlage
Seit knapp drei Monaten werkele ich an diesem Rezept. Immer und immer wieder habe ich es in verschiedenen Varianten gebacken. Aufbauend auf dem „Sylter Weißbrot“ wollte ich das Prinzip auf ein Vollkornbrot umbauen. Ich habe dabei wieder einiges gelernt. Unter anderem, dass wir Vollkornmehl in der Fermentation nicht zu viel zumuten sollten.
Nachdem ich den kleinen Hype um das Sylter Weißbrot im Oktober zunächst in völliger Unkenntnis des Hamburger Original-Brotes mitgemacht habe, bot sich Ende November eine Gelegenheit, mein Wissen zu erweitern. Im Rahmen der Promotion meines neuen Buchs hatte ich einen Live-Auftritt beim Hamburger Lokalsender „Hamburg 1“ und zwischen der Sendung und meiner gebuchten Zugrückfahrt verblieben etwa 2 Stunden Zeit.
In der Sendung bei Hamburg 1Hamburg HBfRathaus mit „Weihnachtsmarkt-Festung“Die Backgeschwister FilialeLinks das Vollkornbrot, rechts das WeißbrotOben Weißbrot, unten Vollkornbrot
Habe also die Filiale der „Backgeschwister“ in der Europapassage aufgesucht und dort je ein halbes „Sylter Weißbrot“ und „Sylter Vollkornbrot“ erstanden. Zuhause angekommen habe ich sie dann sofort probiert. Es sind beides für meine Begriffe sehr gute Brote, wobei ich persönlich glaube, dass dem Bäcker beim Vollkornbrot in der Nacht ein Abwiege-Fehler beim Salz unterlaufen sein muss. Das Vollkornbrot war mir deutlich zu salzig. Dennoch hat mich insbesondere die Lockerheit und Saftigkeit angespornt, ein eigenes Rezept für solches Brot zu entwerfen.
Ordentlicher Batzen BrotSchön dunkel ausgebacken
Fehler, die ich auf dem Weg zu diesem Rezept gemacht habe, waren vielfältig. Zum einen ließ sich das Vorhaben, analog zum Weißbrot in den Vorteigen deutlich über 50 Prozent der Mehlmenge zu gehen, nicht verwirklichen. Dazu ist die Teigstruktur nicht stabil genug – das war beim Weißbrot anders. Zudem hat es sich auch als günstiger erwiesen, die große Teigmenge zu halbieren und das Brot zumindest grob zu formen. Dadurch ließ sich ein besseres Volumen und ein schönerer Querschnitt erzielen. Es brauchte auch etwas mehr Sauerteig aus Weizenmehl.
Für das endgültige Rezept bin ich dann auch noch mal in den Supermarkt gegangen und habe dort ein Vollkornmehl gekauft. Ich wollte für mich wissen, ob das Rezept auch ohne die inzwischen gängigen extrabackstarken Vollkornmehle der bekannten Mühlen funktioniert. Das tut es und das freut mich besonders.
Ich wünsche Euch nun einen schönen Silvesterabend und ein erfolgreiches neues Jahr 2025.
22gAhornsirupalternativ: Honig, Melasse oder Zuckerrübensirup
Anleitungen
Für den Sauerteig das Anstellgut im Wasser durch Rühren auflösen. Das Mehl zugeben und etwa 1 Minute zu einem festen Teig verrühren /-kneten. Diesen 10 bis 14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Für den Biga die Hefe im Wasser durch Rühren auflösen. Das Mehl zugeben und etwa 1 Minute zu einem festen Teig verrühren /-kneten. Diesen 10 bis 14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Für das Brühstück kochendes Wasser über das Schrot gießen und sofort gut verrühren. Mindestens 30 bis 45 Minuten abkühlen lassen.
Die Hauptteigzutaten in die Knetschüssel geben. Sauerteig und Biga von Hand in kleine Stücke reißen, damit sie sich besser verkneten lassen (s. Foto). Bei langsamer Knetgeschwindigkeit den Teig geduldig so lange kneten, bis er beginnt sich von der Schüssel zu lösen.
Wenn der Teig recht fest erscheint, kann dann noch weiteres Wasser nach Augenmaß eingeknetet werden. Wenn der Teig jetzt noch sehr weich ist, diesen Schritt unterlassen.
Auf schnelle Knetgeschwindigkeit erhöhen und den Teig gut auskneten.
In eine eingeölte rechteckige Teigwanne geben und sofort einmal dehnen und falten.
Den Teig insgesamt 3 bis 4 Stunden abgedeckt reifen lassen. Je nach Teigstand noch ein- bis dreimal dehnen und falten. Das Teigvolumen sollte sich etwa verdoppeln bis verdreifachen.
Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche kippen und in 2 gleich große Teile nach Augenmaß teilen.
Die beiden entstehenden rechteckigen Teiglinge von der kurzen Seite einmal übereinander falten. Mit dem entstehenden Schluss nach unten auf den Einschießer legen (s. Foto).
Den Ofen auf 260-270 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wer diese Temperatur nicht erreichen kann, heißt so heiß vor wie möglich.
Nach 40-45 Minuten die Brote in den Ofen einschießen und sofort gut schwaden.
Die Temperatur auf 210 °C reduzieren. Die Brote kräftig ausbacken, mindestens 60 Minuten.
Nach dem Backen mit Wasser besprühen und mindestens 60 Minuten vor dem Anschneiden abkühlen lassen, auch wenn es schwer fällt.
Normales Supermarkt-MehlLinks der Sauerteig, rechts Biga, beide reifDas Schrot-BrühstückVorteige in Stücke gerissenMehl, Salz, Ahornsirup + BrühstückFertig geknetet und 1. D/F2. D/FReifer HauptteigGeteilt und grob geformtGuter StandVor dem Einschießen
Habt ihr schon einmal ein Vollkornbrot probiert, das so saftig und aromatisch ist, dass es alle anderen in den Schatten stellt? Dann möchte ich euch heute ein ganz besonderes Rezept vorstellen: ein Leinsamenschrotbrot, das im Dampfbackkasten langsam bei niedriger Temperatur gebacken wird. Dieses Brot besticht durch seinen intensiven Geschmack, seine saftige Krume und eine außergewöhnliche Frischhaltung.
Was macht dieses Brot so einzigartig? Es ist die Kombination aus einer schonenden Backzeit, einem sorgsam geführten Monheimer Salzsauerteig und einem zusätzlichen Brühstück, das vor der Teigherstellung einige Stunden quellen darf.
Das Brühstück spielt bei diesem Rezept eine zentrale Rolle. Es verbessert nicht nur die Wasseraufnahme des Teigs, sondern bringt durch das Leinsamenschrot eine leicht nussige Note und eine angenehme Bissfestigkeit ins Brot. Die Quellzeit von vier Stunden ist ausreichend, um die Schrote optimal aufzuweichen und ihre besten Eigenschaften zu entfalten. Dabei werden die quellfähigen Schleimstoffe der Leinsamen aktiviert, die dem Brot eine saftige Krume verleihen und die Frischhaltung verbessern. Zudem sorgt die Quellung dafür, dass die Schrote leichter verdaulich werden.
Auch wenn Salz enthalten ist, so empfehle ich die Quellzeit bei Raumtemperatur nicht über 5-6 Stunden hinaus zu verlängern. Fremdgärung kann schnell passieren und sorgt im Brot für einen eigenartigen Geschmack.
Alternative Backmethode ohne Dampfbackkasten
Wer keinen Dampfbackkasten besitzt, kann seinen Teig in eine Kastenform mit Deckel geben, diese zusätzlich mit einem Bratenschlauch umwickeln und bei schonender Backtemperatur backen. Der Bratenschlauch verhindert ein unkontrolliertes Austrocknen des Vollkornbrotes während des Backens und sorgt für eine saftige Krume. Diese Methode ist eine einfache und effektive Alternative, um auch ohne spezielle Ausrüstung ein erstklassiges Backergebnis zu erzielen.
Am besten eignet sich beim Backen ein Dampfgarer, bei dem die Backtemperatur konstant bei 180°C mit 90% Luftfeuchtigkeit gehalten wird. Dies ermöglicht ein gleichmäßiges Backergebnis, bei dem sich die Temperatur optimal im Backraum verteilt.
Rezept
für ein Teiggewicht von 3055g ( 1x Dampfbackkastenform oder 2x Kastenform mit Deckel 20x10x10cm / L/B/H)
Das Anstellgut in Wasser auflösen und Salz hinzufügen.
Die Mischung mit Roggenschrot verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Verwenden Sie für das Mischen einen K-Haken oder ein Gummipaddel und schlagen Sie den Sauerteig für 20 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit.
Durch diese Technik wird der grobe Roggenschrot vollständig schaumig gerührt.
Die Sauerteigaktivität wird erhöht, und die Mikroorganismen können ihr volles Potenzial entfalten.
Nach der Aufschlagzeit sollte der Sauerteig eine helle, weiße Farbe haben. Dieses Merkmal zeigt, dass er perfekt schaumig gerührt wurde und optimale Eigenschaften für das Brotbacken besitzt.
Gewünschte Teigtemperatur des Sauerteiges 32°C / Reifezeit 18-24 Stunden (Sauerteig darf während der Reifezeit auf Raumtemperatur abfallen)
Brühstück
500g
Roggenschrot grob
350g
Wasser 100°C
150g
Leinsamen
75g
Goldleinsamen (alternativ gerösteter Sesam)
50g
geröstetes, fein vermahlenes Restbrot
20g
Salz
Alle Zutaten mit kochendem Wasser vermischen und 4-6 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen. Sollte das Brühstück länger quellen (6-24 Stunden) , so empfehle ich dieses abgedeckt im Kühlschrank bei 4°C bis zur Weiterverarbeitung zu lagern.
Haupteig
1110g
reifer Monheimer Salzsauerteig
1145g
Brühstück
500g
Roggenvollkornmehl fein
150g
Weizenvollkornmehl fein
100-200g
Wasser 35°C
35g
Rübensirup (oder Röstmalz)
15g
Hefe
Herstellung des Leinsamenschrotbrotes
Zutaten mischen: Alle Zutaten 20 Minuten auf langsamer Geschwindigkeit mischen. Achten Sie darauf, dass der Teig in der Anfangsphase nicht zu weich ist. Geben Sie daher zunächst nur 50% des Wassers hinzu.
Diese Vorgehensweise verbessert die Bindigkeit des Teigs und sorgt im gebackenen Zustand für eine stabile und schnittfeste Krume.
Teigkonsistenz einstellen: Nach 15 Minuten die gewünschte Teigfestigkeit prüfen und bei Bedarf Wasser nachschütten.
Achtung: Der Teig sollte nicht zu weich sein, da er in der Dampfbackkastenform schwer durchbackt und Klitschstreifen entstehen könnten.
Teigruhe: Nach der Teigherstellung den Teig 30 Minuten entspannen lassen.
Teig aufarbeiten: Den Teig in ein oder zwei gleich große Stücke teilen, rund formen und in die Backform einlegen.
Achten Sie darauf, nicht zu viel Mehl einzuarbeiten, um eine schlechte Krumenbindung zu vermeiden.
Stückgare: Den Teig in der Backform bis an den Deckelrand aufgehen lassen.
Backen:
Im Dampfbackkasten: Bei 230°C anbacken, dann fallend auf 190°C, für 220-240 Minuten backen.
In der Kastenform mit Bratenschlauch: Bei 210°C anbacken, dann fallend auf 190°C, mit leichtem Schwaden für 120-150 Minuten backen.
Im Dampfgarer: Bei 180°C und 80% Luftfeuchtigkeit für 120-150 Minuten backen.
Liebe Leserinnen und Leser – zunächst hoffe ich, dass ihr alle ein schönes Weihnachtsfest verlebt habt. Unser Weihnachtsfest war in diesem Jahr wirklich gut erholsam. Eine gute Balance aus familiären Aktivitäten und geruhsamen Stunden. Wir haben auch wieder gut gekocht und gebacken und so die Tage genossen.
Ich habe mit einer KI herumgespielt und diese beide Bilder…… hat sie aus wenigen Keywords und dem Wissen dass ich Brot backe erstellt
Nun sind schon wieder viel zu viele Wochen seit dem letzten Rezept verstrichen. Neben dem Alltagsstreß gab es dafür einen weiteren eher nachdenklich stimmenden Grund.
Der Titel meines neuen Buchs „Gesund und schlank mit Brot“ hat in einigen netten Zeitgenossen das Bedürfnis geweckt, mehr oder weniger offenes „Fatshaming“, wie man heute sagt, zu betreiben. So sehr man sich gegen so etwas rüstet oder nicht – es macht nicht unbedingt Lust auf weitere „Öffentlichkeit“, sei es im Blog oder in anderen Medien. Zu viele Menschen mit einem zu simpel gestrickten Weltbild sind heute in den Kommentarspalten unterwegs.
Da besinne ich mich lieber zurück zu dem, was mir sehr viel wichtiger ist als die Publicity und das ganze TamTam darum herum: nämlich meine Familie.
Groß sind sie alle geworden – unsere Mädels
Nun zurück zur positiven Seite des guten Essens: Unser erster Weihnachtstag startet wegen der Schlemmerei am Heiligabend traditionell meist erst Mittags mit einem kleinen Frühstücksbrunch, das aus frischem Gebäck und den Resten des Vortagsmahles besteht. In diesem Jahr habe ich dafür nach der Bescherung am Heiligabend noch ein „schnelles“ Brötchenrezept angesetzt.
20 Prozent Vollkorn sorgen für einen höheren Ballasstoffgehalt und mehr Geschmack, 15 Prozent Hartweizen für eine knusprigere Kruste und 5 Prozent Butter für einen besonders feinen Geschmack. Das Rezept kommt ohne Vorteig aus und am Backtag dauert es inklusive Vorheizen des Ofens lediglich knapp 50 Minuten, bis die warmen Brötchen auf dem Tisch stehen. Perfekt!
Ein "schnelles" Brötchenrezept, das morgens nach lediglich 1 Stunde frische Brötchen auf den Tisch zaubert.
Gericht Brötchen
Küche Hefeteig
Keyword Brötchen, lange kalte Stückgare
Lange kalte Stückgare 12 StundenStunden
Servings 18Brötchen
Zutaten
630 gWasser leitungskalt (10-12 °C)
650 gWeizenmehl Typ 550
200gWeizenvollkornmehl
150gHartweizenmehl
15gBackmalz inaktiv (Pulver oder Extrakt)
22gSalz
50gButter
9gFrischhefe
Anleitungen
Die Zutaten vollständig in die Knetschüssel geben und bei langsamer Knetgeschwindigkeit 12 bis 15 Minuten verkneten.
Wenn der Teig dann noch sehr fest wirkt noch weitere 20-30 g Wasser einkneten.
Auf nächsthöherer Knetgeschwindigkeit den Teig glatt auskneten.
Den Teig 60 Minuten in der Knetschüssel ruhen lassen.
Auf die Arbeitsfläche geben und 18 Teiglinge von ca. 90 bis 95 g Gewicht abstechen. Die Teiglinge rund schleifen.
Nun je nach Belieben langstoßen oder rund lassen. Ebenfalls nach Belieben auf einem feuchten Tuch und danach in Saaten wälzen.
Mit dem Schluss nach oben in ein Leinentuch ziehen, welches vorher auf einem Backblech platziert wurde. Immer 3-4 Teiglinge pro Reihe einlegen. Dazwischen das Tuch etwas hochziehen (siehe Bild).
Eine Kunststofftüte über das Blech ziehen und die Teiglinge für 12 Stunden bei 6 °C in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Ofen auf 240 °C vorheizen.
Die Teiglinge direkt aus der Kühlung auf einen Einschießer wenden und einschneiden.
In den Ofen befördern und gut schwaden. Die Backtemperatur auf 230 °C reduzieren, bis der Ofentrieb abgeschlossen ist.
Dann auf 250 °C erhöhen, um die Brötchen rasch knusprig abzubacken.
Nach dem Backen mit Wasser besprühen.
Nach der kalten Stückgare im Kühlschrank. Perfekte fast volle Gare.
Winter fruits are survivors, making it through the coldest days of the year. We had to show them some appreciation. Enter this simple, vibrant winter fruit salad!
It almost feels too simple to be a recipe (1 bowl, 5 ingredients, 15 minutes!), but we are Minimalist Baker after all. Let’s make it!