Simple methods and BIG flavor collide in this Lemony Quinoa Kale Salad with Crispy Chickpeas! It’s zesty and sweet, full of crunch, and packed with wholesome ingredients. With minimal cooking required, it’s the perfect meal for summer or a quick meal prep session.
Just 10 ingredients and 30 minutes stand between you and this satisfying, flavorful, healthy meal!
How to Make This Lemony Quinoa Kale Salad
This quinoa kale salad comes together in a few simple steps that flow seamlessly:
Soak sun-dried tomatoes in hot water if they’re especially dry and hard.
Brot ist mehr als nur ein Grundnahrungsmittel – es kann auch ein Kunstwerk sein. Mit dem „Artistic Bread“ gelingt genau das: ein Brot, das durch seine außergewöhnliche Optik begeistert und geschmacklich überzeugt. Und das Beste daran? Mit etwas Planung und wenigen Handgriffen lässt sich dieses Kunstwerk auch zu Hause umsetzen.
Das Besondere am Artistic Bread ist die Kombination aus einem aromatischen, weichen Hauptteig und einer optisch auffälligen Ummantelung in Netzform. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik – die Ummantelung hat auch eine funktionale Rolle, die den Teigling während der Reifephase stabilisiert.
Der Hauptteig – weich, aromatisch, flexibel
Die Basis bildet ein weicher Weizenteig. Dieser wird sorgfältig geknetet und darf anschließend ausreichend reifen, um sein volles Aroma zu entfalten. Nach der Teigreife wird der Teigling zu einer runden Kugel geformt.
Unmittelbar nach dem Formen wird der Teigling mit einem Teiggitter aus einem gut ausgekneteten Kleingebäckteig ummantelt. Dieser sorgt nicht nur für das charakteristische Erscheinungsbild, sondern fungiert gleichzeitig als Stütze: So kann der Teigling ohne Gärkörbchen direkt in die kalte, lange Gare gestellt werden.
Durch das elastische Teiggerüst der Ummantelung bleibt der Teigling formstabil, läuft nicht breit und kann nach vollständiger Reife direkt in den Ofen geschoben werden – ohne dass er an Volumen verliert.
Ein entscheidender Punkt ist die volle Teigreife. Wird das Brot zu früh gebacken, kann es passieren, dass sich der Teigling beim Backen unkontrolliert nach oben zieht – wie ein aufgeblasener Ball. Nur bei vollständiger Reife bleibt die elegante Netzstruktur erhalten und das Brot entwickelt eine schöne, gleichmäßige Optik.
Das „Artistic Bread“ ist mehr als nur ein Brot – es ist ein echter Hingucker. Ideal als Highlight auf dem Buffet, als Geschenk oder einfach, um Gäste und Familie zu beeindrucken. Es verbindet Handwerkskunst mit Design und bleibt dabei unkompliziert in der Herstellung.
Rezept
für ein Teiggewicht von 2110g / 4 Stk zu je 528g Teigeinlage (ohne Teignetz)
Zutaten für Quellstück
220g
Wasser 40-50°C
50g
getrocknetes und fein vermahlenes Restbrot
30g
Sojaschrot oder Goldleinsamen
30g
Leinsamen
40g
Weizen- oder Roggenschrot (auch Dinkel)
10g
dunkles Röstmalz (nicht zwingend)
Alles miteinander vermischen und 3-4 Std bei Raumtemperatur quellen lassen. Sollte das Quellstück schon am Vortag ansetzt werden, dann bitte im Kühlschrank stellen.
1. Hauptteig
1000g
Weizenmehl Type 550/700 oder T65
700g
Wasser 5-7°C
25g
Salz
5g
Hefe
380g
eingeweichtes Quellstück
2. Teignetz für Ummantelung
250g
Weizenmehl Type 550/700 oder T65
140g
Wasser 4°C
6g
Salz
3g
Hefe
5g
Öl
Herstellung – Artistic Bread
Teig 1 – Hauptteig (Autolyse-Teig)
Autolyse: Aus dem Mehl, Wasser und dem vorbereiteten Quellstück wird ein Autolyseteig hergestellt. Dazu alle Zutaten 3 Minuten langsam mischen und anschließend 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Hauptknetung: Nach der Autolyse Salz und Hefe hinzufügen und den Teig 7 Minuten langsam weiterkneten. Danach so lange auf mittlerer bis schneller Stufe kneten, bis sich der Teig vollständig von der Kesselwand löst (ca. 3–7 Minuten, je nach Knetmaschine).
Stockgare: Den fertigen Teig in eine geölte Teigwanne geben. Nach 30 Minuten Ruhezeit wird der Teig einmal gefaltet, um Struktur aufzubauen. Anschließend ca. 70-90 Minuten Teigreife.
Teig 2 – Teiggitter/Ummantelung
All-in-Verfahren: Alle Zutaten werden zusammen in die Knetmaschine gegeben und 5 Minuten langsam, anschließend 5–6 Minuten schnell geknetet, bis ein gut ausgekneteter, elastischer Teig entsteht.
Teigruhe & Portionieren: Den Teig 15 Minuten entspannen lassen, danach in vier gleich große Stücke teilen und rund schleifen. Anschließend die Kugeln abgedeckt 30–45 Minuten ruhen lassen.
Weiterverarbeitung des Hauptteiges
Während der zweite Teig ruht, hat der Hauptteig genügend Reifezeit erreicht. Diesen nun ebenfalls in vier gleich große Stücke teilen und zu runden Teigkugeln formen. Abgedeckt zur Seite stellen.
Formen & Gitter auflegen
Die Kugeln aus Teig 2 (Teiggitter) auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu ovalen Teigplatten (ca. 10 × 20 cm) ausrollen.
Mit einemGitterschneiderunter leichtem Druck einschneiden, sodass ein dekoratives Netz entsteht.
Die vorbereiteten Teignetze vorsichtig über die Teigkugeln des Hauptteiges legen und mit ausreichend Abstand auf ein Backblech setzen.
Tipp: Wer möchte, kann die Hauptteigkugeln vor dem Auflegen des Gitters mit Wasser bestreichen und in Saaten wälzen – das bringt das Teigmuster besonders gut zur Geltung.
Gare
Die fertig geformten Teiglinge können nun:
bei Raumtemperatur abgedeckt mit Plastikfolie reifen oder
über Nacht im Kühlschrank bei 5–6 °C langsam zur Vollreife gelangen.
Wichtig: Die Teiglinge sollten vollständig ausgereift sein, bevor sie in den Ofen kommen – nur so bleibt die Netzstruktur stabil und das Brot zieht sich beim Backen nicht ungewollt nach oben.
Backen
Backtemperatur: 230 °C mit kräftigem Schwaden
Backdauer: ca. 30–35 Minuten
Wichtig: Temperatur während des gesamten Backvorgangs konstant halten
Fazit
Das „Artistic Bread“ ist nicht nur geschmacklich ein Genuss, sondern auch ein echtes Highlight für’s Auge. Die kunstvolle Gitter-Ummantelung, kombiniert mit einem aromatisch gereiften Hauptteig, macht dieses Brot zu einem einzigartigen Erlebnis auf jeder Tafel – ganz ohne Gärkörbchen, aber mit viel Liebe zum Detail.
Hold onto your sprinkles, folks! This recipe takes the cake, literally. We’ve taken our crowd-favorite funfetti cupcakes and made them undetectably gluten-free! Your friends and family will be begging for the recipe for these soft, fluffy, perfectly moist, incredibly delicious gems!
The catch? There is no catch. They’re made in 1 bowl with just 10 ingredients! What are you waiting for? Let’s bake some cupcakes!
Kassler Brot im Homebaking Style – Ein Meisterwerk aus der Kastenform oder Holzbackrahmen
Kassler Brot ist eine traditionelle deutsche Brotsorte, die für ihren kräftigen Geschmack und seiner Textur bekannt ist. Ursprünglich aus der Region rund um Kassel stammend, hat dieses Brot mittlerweile weit über seine Heimat hinaus Bekanntschaft erlangt.
In meiner Variante des Kassler Brots habe ich mich für den Homebaking Style entschieden, was bedeutet, dass das Brot in einer Kastenform oder mit einem Holzbackrahmen gebacken wird. Diese Backmethoden verleiht dem Brot eine besonders weiche, weniger ausgeprägte Seitenkruste. Der Holzbackrahmen sorgt dafür, dass die Kruste besonders zart wird, während die Kastenform dem Brot eine schöne, gleichmäßige Struktur gibt.
Die Basis bildet ein etwas fester Einstufensauerteig mit einer Teigausbeute von 180 – für meine Verhältnisse eher untypisch, da ich sonst gerne etwas weichere Sauerteige verwende. Mit 10 % Anstellgut und einer 12 Stündigen Reifezeit bei Raumtemperatur (22–24 °C) entwickelt der Sauerteig eine milde, ausgewogene Säure, die nicht nur dem Geschmack guttut, sondern auch für eine bemerkenswert lange Frischhaltung sorgt.
Die festere Sauerteigführung in Verbindung mit der leicht kühlen Reifetemperatur verlangsamt gezielt die Aktivität der Mikroorganismen – und genau darin liegt das Geheimnis: Durch diese entschleunigte Fermentation entfalten sich vielschichtige Aromen mit einer feinen, milden Säurespitze. Das Ergebnis ist ein Brot mit ausgewogenem Duft, langer Frischhaltung und einer Krume, die zugleich saftig und strukturiert wirkt – ein echtes Erlebnis für Gaumen und Nase. Für mich Ausdruck echter Handwerkskunst und sensorischer Tiefe.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1730g / 2 Stk zu je 865g Teigeinlage
Sauerteig
250g
Roggenmehl Type 1150/960
200g
Wasser 35°C
25g
Anstellgut
Anstellgut im Wasser auflösen und mit Roggenmehl klumpenfrei vermischen. Anschließend abgedeckt 12-14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Hauptteig
475g
reifer Roggensauerteig
350g
Roggenmehl Type 1150/960
400g
Weizenmehl 550/700
480g
Wasser 35°C
25g
Salz
+
Brotgewürz nach Wunsch
1. Teigherstellung Zunächst das Wasser und den Sauerteig in die Knetschüssel geben, anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen. Den Teig 5 Minuten auf langsamer Stufe mischen, gefolgt von etwa 4 Minuten auf einer etwas schnelleren Knetstufe, bis eine glatte, homogene Teigstruktur erreicht ist. Sollte der Teig während des Knetvorgangs zu fest erscheinen, kann und sollte schluckweise Wasser nachgeschüttet werden. Ziel ist eine Teigtemperatur von 29–30 °C, um eine optimale Gäraktivität zu gewährleisten.
2. Kesselgare Nach dem Kneten den Teig abgedeckt für ca. 30 Minuten in der Knetschüssel (Kesselgare) ruhen lassen. Diese Phase dient der Teigentspannung und fördert die gleichmäßige Gärung.
3. Aufarbeitung Den Teig anschließend in zwei gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück zunächst rundwirken, dann sanft in eine längliche Form bringen. Die Teiglinge nun in einen gut geölten Holzbackrahmen setzen. Wichtig: Der Rahmen sollte maximal zu etwa 60 % seiner Höhe mit Teig gefüllt werden. Eine zu hohe Teigeinlage kann während der Gare zu unkontrollierten Ausbrüchen und optischen Brotfehlern führen.
4. Gare Die Teiglinge abgedeckt (idealerweise mit Plastikfolie) auf die Gare stellen. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Teigoberfläche nicht verhautet, da dies das Ofentriebverhalten negativ beeinflussen kann.
5. Backen Sobald die volle Gare erreicht ist, die Brote in den auf 240 °C vorgeheizten Backofen einschieben und kräftig schwaden. Nach 5–7 Minuten den Schwaden ablassen und die Ofentemperatur auf 200 °C reduzieren. Die Gesamtbackzeit beträgt etwa 70 Minuten. Die Brote sind fertig, wenn eine Kerntemperatur von mindestens 98 °C erreicht ist.
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Nach einer dringend notwendigen Auszeit vom Bloggen (nicht vom Backen ) melde ich mich mit einem kleinen Bericht zurück. Vor zwei Wochen habe ich mir eine Brotreise nach Paris gegönnt. Paris ist für mich persönlich einer der größten Sehnsuchtsorte was die Kulinarik angeht. Das bezieht sich sowohl auf Brot und Kleingebäck, als auch auf die Patisserie, Chocolaterie und die Restaurantkultur.
Selbst wenn man sich nicht auskennt, wo die Qualität stimmt, ist es unvergleichlich wahrscheinlicher als in Berlin, Hamburg, Köln usw., in dieser Stadt gute Lebensmittelqualität zu finden. Lebensmittel, die handwerklich hergestellt sind von Menschen, die Geschmack, Optik, Haptik und Textur noch über alles stellen. Und wo diese Qualität auch ihren Preis haben darf und von den Menschen dennoch geschätzt und genossen wird.
Ich will hier nicht allzusehr verallgemeinern. Auch in Paris gibt es viel Convenience-Food und ex-und-hopp Nahrung. Aber es macht einfach Spaß, in so vielen verschiedenen Bäckereien ein optisches und geschmackliches Highlight nach dem anderen zu entdecken. So ging es mir auch vor 11 Jahren, als ich schon einmal die Gelegenheit zu einer Brotreise nach Paris hatte.
Mein Freund Oliver Distelkamp hatte mich schon mehrfach zu einer erneuten Brotreise nach Paris eingeladen, was nun schon dreimal aus familiären oder beruflichen Gründen nicht geklappt hat. In Zusammenarbeit mit der „Ecole de Boulangerie et Patisserie“ im Pariser Stadteil Bercy bietet er nämlich einmal jährlich ein solches Brot-Highlight an. Ein zweitägiger Backkurs unter Leitung einer französischen Backlehrerin, garniert mit einem ausführlichen Gang durch die Stadt zu einigen der besten Bäckereien und Patisserien von Paris.
Ich bin schon am Vortag mit dem Zug angereist und habe zu Fuß die Stadt etwas erkundet. Leider war es im wärmsten Mai aller Zeiten zufällig recht kühl, windig und vor allem regnerisch, so dass ich ordentlich nass wurde. Es war aber trotzdem wieder mal eindrücklich, durch diese wundervolle Stadt zu schreiten und die vielen Eindrücke aufzunehmen.
Angekommen am ehrwürdigen Gare du NordTuielerie Garten Typische StraßenansichtDie MetroStraßengeschäft im Marais
Abends haben wir uns dann zum ersten mal mit den Kursteilnehmern getroffen und authentische französische Küche im Restaurant „Auberge Aveyronnaise“ genossen. Dieses Restaurant bekommt eine echte Empfehlung von mir und ist einen Besuch mehr als wert. Reservierung ist unbedingt zu empfehlen! Das Restaurant war bis auf den letzten Platz an diesem Mittwoch Abend voll.
Am nächsten Morgen trafen wir uns dann zunächst zum Rundgang durch die besten Pariser Bäckereien und Konditoreien. Insgesamt 8 km haben wir zu Fuß zurückgelegt, die sich aber mehr als gelohnt haben. Die Adressen habe ich mir natürlich gespeichert – hier könnt ihr sie ansehen. Ich kann jede einzelne dieser Bäckereien und Restaurants empfehlen.
Los gehts mit der MetroRue Oberkampff – hier gleich zwei HighlightsAn der Metro Les Halles, tolle BaguettesPorung..Patisserie StohrerDa konnte ich nicht widerstehenIm jüdischen ViertelCroissants von „Graine“Exzellent!!
Nachmittags ging es dann in die Bäckerei. Unter der fachkundigen Anleitung von Bäckerin Aurelia und Brotsommelier Yanick Behrendt, der für uns übersetzt hat, wurden mehrere typische Brote und Kleingebäcke vorbereitet und am nächsten Tag hergestellt und gebacken. Wenn mir auch schon vieles bekannt war, war es wieder einmal toll, einer französischen Bäckerin über die Schultern zu blicken und zu sehen, mit welchem Geschick die wunderbaren Backwaren hergestellt wurden. Dabei durften wir auch bei fast jedem Gebäck selbst Hand anlegen. Wir hatten auch Gelegenheit, den französischen Patisserie-Schülern bei der Arbeit zuzusehen.
Die BackschuleTeige herstellenCroissantteig tourierenRustikales LandbrotCroissant und Pain au ChocolatDie Produkte der MeisterschülerUnsere CroissantsUnsere Ergebnisse
Diese Reise hat mir sehr gefallen und mir auch im Hinblick auf meine Backmotivation richtig gut getan. Ein einmaliges Erlebnis, das ich nur jedem mit Interesse an der französischem Backkunst empfehlen kann.
In Kürze gibt es von mir auch wieder neue Rezepte. Ich habe mit einem Vollkornmehl aus weißem Weichweizen Backtests machen dürfen und ein Brotrezept damit entwickelt.
Disclaimer: Der Beitrag enthält einen Link zur kommerziellen Seite Deligio.de. Hierfür habe ich keine Zuwendungen erhalten. Die Brotreise und den Kurs habe ich vollständig selbst finanziert.
Neulich habe ich einen Gugelhupf gebacken, der mich in mehrfacher Hinsicht überrascht hat. Nicht irgendeinen – sondern einen französischen, mit einem Teig, der durch seinen Butteranteil von satten 60 % stark an einen Panettone erinnert.
Das Ergebnis: Ein Kuchen, der aussieht wie ein Hefekuchen, sich anfühlt wie fluffiges Gebäck – aber im Mund plötzlich an Sandkuchen erinnert.
Klingt widersprüchlich? Ist es auch. Und genau das macht ihn so spannend.
Schon beim Kneten war klar: Hier kommt ordentlich Butter ins Spiel. Der Teig war elastisch, zog Fäden und glänzte wie ein typischer Panettone-Teig. Man braucht Geduld, eine gute Technik und starke Nerven – denn Butter in solchen Mengen macht Hefeteige träge, aber zart. Wer sie richtig behandelt, wird belohnt.
Was mich besonders fasziniert hat: Trotz der weichen, wattigen Struktur wirkt der Kuchen beim Essen trocken – wie ein Sandkuchen.
Warum? Die hohe Buttermenge umhüllt die Mehlpartikel – das Fett wirkt wie ein Isolator. So kann weniger Wasser in die Stärke eindringen. Die Krume erscheint dadurch weniger saftig, obwohl sie es rein technisch nicht ist. Wir interpretieren die feine, krümelige Textur einfach als „trocken“. Ein sensorischer Trick, der auch bei klassischen Sandkuchen oder fettreichen Rührteigen funktioniert.
Nach dem Backen habe ich den Gugelhupf mit flüssiger Butter bestrichen und in Kristallzucker gewälzt. Das ergibt außen eine zuckrig-knirschende Hülle, innen bleibt er weich und sanft. Der Zucker bringt genau das, was die sandige Textur vermissen lässt: einen knackigen Kontrast und einen Hauch von karamelliger Freude.
Was mich wirklich verblüfft hat: Der Gugelhupf blieb tagelang frisch – einfach nur in Plastikfolie gewickelt. Kein Austrocknen, kein Geschmacksverlust. Butter und Zucker wirken hier fast wie eine natürliche Versiegelung und halten die Feuchtigkeit im Inneren fest.
Ein echter Genuss – und mit der Zuckerkruste einfach nur MEGA.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1520g / 4 Stk zu je 380g Teigeinlage
Zuerst wird die Butter vorbereitet: Dazu nimmt man etwa fünf Prozent der Mehlmenge und verknetet sie mit der kalten Butter direkt aus dem Kühlschrank, bis sie plastisch wird. Dieser Schritt mag ungewöhnlich wirken, ist aber entscheidend – denn so bleibt die Butter während des gesamten Knetvorgangs stabil und lässt sich später besser in den Teig einarbeiten, ohne ihn zu stark zu erwärmen. Die plastifizierte Butter wird danach kühl gestellt, während man sich dem Hauptteig widmet.
In einer Teigwanne werden nun Weizenmehl, Zucker, Salz, Hefe, Eigelb und das Mark einer Vanilleschote miteinander vermischt. Der Teig wird so lange geknetet, bis er beginnt, sich von der Schüssel zu lösen – das ist das Zeichen, dass sich das Klebergerüst entwickelt. Erst jetzt kommt die vorbereitete Butter in kleinen Portionen dazu. Sie wird nach und nach eingearbeitet, während der Teig kräftig weitergeknetet wird. Ziel ist eine glatte, elastische und glänzende Teigstruktur. Dabei ist es besonders wichtig, dass der Teig nicht über 26 °C warm wird – denn ein zu warmer Teig kann instabil werden und die Struktur verlieren.
Wenn der Teig vollständig ausgeknetet ist, werden die eingeweichten Rumrosinen und das fein gewürfelte Orangeat behutsam untergeknetet. Dieser Schritt sollte langsam und schonend erfolgen, damit die eingelegten Früchte gut im Teig verteilt werden, aber nicht zerdrückt werden oder die Struktur aufreißen.
Anschließend wird der Teig wieder in die Teigwanne gegeben und darf dort für 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. In dieser Zeit entspannt er sich und beginnt, an Volumen zuzunehmen. Nach der Teigreife wird er in vier gleich große Stücke geteilt. Diese Teiglinge werden vorsichtig rundgewirkt, also zu Kugeln geformt, und dürfen dann noch einmal kurz entspannen. Danach wird in der Mitte jedes Teiglings ein Loch geformt und behutsam ausgeweitet. Die entstandenen Kränze werden in gut gefettete Gugelhupfformen gelegt.
Die Formen werden nun abgedeckt und bei Raumtemperatur für etwa 80 bis 90 Minuten auf die Endgare gestellt. Der Teig sollte sich dabei sichtbar vergrößern, aber nicht überreif werden.
Gebacken werden die Gugelhupfe anschließend bei 190 °C, fallend auf 175 °C. Die Backdauer beträgt etwa 30 Minuten – entscheidend ist eine Kerntemperatur von 92 °C. Nach dem Backen sollten die Kuchen noch etwa 15 Minuten in der Form abkühlen, bevor man sie vorsichtig stürzt.
Solange die Gugelhupfe noch warm sind, werden sie mit flüssiger Butter bestrichen und in Kristallzucker gewälzt. So entsteht außen eine zart knirschende Zuckerhülle, die nicht nur optisch reizvoll ist, sondern auch geschmacklich einen schönen Kontrast zur buttrig-weichen, fast sandkuchenartigen Krume bildet.
Whether you’re a gardener, farmers market goer, or just love summer produce, this is the dish for you! A summery zucchini pesto pasta with caramelized roasted zucchini, burst cherry tomatoes, sweet + tender red onion, and protein-packed chickpeas. We may or may not have gone back for thirds in the test kitchen!
Just 9 ingredients and simple methods required for this saucy, satisfying, irresistible vegan meal, friends.
Wer Croissants liebt und bei Donuts schwach wird, für den ist der Cronut das süßeste Liebeskind zweier Welten. Außen knusprig, innen fluffig – wie ein Croissant eben – aber mit der verspielten Form und dem sündhaft leckeren Topping eines Donuts. Einfach unwiderstehlich!
Jeder Biss ist ein kleines Abenteuer: zarte Schichten, buttrig und duftend, treffen auf eine Zucker- oder Glasurkruste, die perfekt knackt. Ob mit Vanillecreme gefüllt, mit Zimt bestäubt oder mit Schokolade verziert – der Cronut überrascht immer wieder neu.
Kein Wunder, dass dieses kleine Gebäck weltweit Herzen im Sturm erobert hat. Ein Cronut ist nicht nur ein Snack – es ist ein Moment purer Freude.
Alle Zutaten zunächst 3–4 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit miteinander vermischen. Ziel ist es, die Zutaten lediglich zu verbinden – ein Auskneten ist in diesem Stadium nicht notwendig und sogar unerwünscht. Die langsame Stufe reicht vollkommen aus. Anschließend den Teig zu einem glatten Ballen formen, in eine abgedeckte Teigwanne legen und für ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. In dieser Zeit sollte sich das Volumen des Teiges nahezu verdoppeln.
Nach der Reifezeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig zu einem rechteckigen Teigfleck drücken. Dabei ist es wichtig, die entstandenen Gärgase vollständig herauszudrücken – das sorgt später für eine gleichmäßige Struktur. Den geformten Teig mit Folie oder Plastik abdecken und für 3–4 Stunden bei 2–3 °C im Kühlschrank lagern.
Währenddessen wird das Butterstück vorbereitet: Dafür die Butter zu einer rechteckigen, gleichmäßigen Platte formen und bis zur weiteren Verwendung ebenfalls kühl stellen. Sobald der Teig vollständig durchgekühlt ist, wird die Butterplatte eingearbeitet – zunächst mit einer doppelten, dann mit einer einfachen Tour. Das ergibt insgesamt 12 Butterschichten.
Nach der zweiten Tour den Teig auf eine Dicke von ca. 2 cm ausrollen, abdecken und im Kühlschrank nochmals für etwa 1 Stunde entspannen und durchkühlen lassen.
Für die weitere Aufarbeitung den Teig auf etwa 1 cm Dicke ausrollen, mittig teilen und die Hälften übereinanderlegen. Die Zwischenschicht leicht mit Wasser bepinseln – das hilft, die beiden Teigstücke besser miteinander zu verbinden. Nach dem Übereinanderlegen verfügt der Teig über insgesamt 24 Butterschichten. Den Teig erneut für 15 Minuten im Kühlschrank entspannen lassen.
Anschließend den Teig auf eine Endstärke von 15 mm ausrollen und mit runden Ausstechern ausstechen. Der Außendurchmesser sollte etwa 8–9 cm betragen, das Loch in der Mitte 2–3 cm. Die ausgestochenen Teigstücke auf ein bemehltes Backblech setzen. Wer das Handling beim Frittieren erleichtern möchte, kann die Teiglinge auf 10×10 cm große Stücke Backpapier absetzen – das Papier wird beim Frittieren einfach mit eingelegt und nach kurzer Anbackzeit entfernt.
Die ausgestochenen Cronuts nun abgedeckt zur Endgare stellen, bis sich ihr Volumen nochmals deutlich – idealerweise verdoppelt – vergrößert hat.
Gebacken werden die Cronuts in einer Fritteuse bei 170 °C goldbraun. Nach dem Backen kurz abkühlen lassen und je nach Geschmack in Kristallzucker, Zimtzucker oder – wie in meinem Fall – in temperierte, flüssige Schokolade tunken. Optional können die Cronuts zusätzlich mit Marmelade, Pudding oder anderen Cremen gefüllt werden.
Why choose between spicy, savory, and sweet when you can have them ALL? All the taste buds light up with this Caribbean-inspired bowl featuring roasted plantains and tofu coated in the magic of jerk seasoning and paired with a sweet, crunchy mango cucumber salad and creamy sauce. It’s a big bowl of YUM!
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It’s no secret we lovespicy, smoky entrées here at MB (exhibits a, b, and c). And what’s the perfect side to accompany them, you ask? Mango cucumber salad! It’s fresh, crunchy, sweet, bright, and quick & easy to make!
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How to Make Mango Cucumber Salad
This is one of those recipes that came to be by looking at the ingredients we had around, giving a new combo a chance, and being very pleased with the result!
When you’re craving cheesecake and you’re craving it now, look no further! These NO-BAKE chocolate cheesecake cups come together fast with simple methods and just 7 ingredients you may have around right now!
This decadent dessert has alllll the rich, chocolaty flavor you know and love (swoon!), but it comes together in just 5 minutes.
Staycation, anyone? One sip in and this cucumber lime agua fresca will have you feeling in full vacation mode. Made with just 3 ingredients in 10 minutes, it couldn’t be simpler or more refreshing!
It’s the ultimate hydrating sip, poolside drink, and also perfect for making in large batches for sharing. Let’s get refreshed!
What is an Agua Fresca?
An agua fresca (which translates to “fresh water”) is a refreshing drink widely popular in Central and South America, Mexico, and parts of the Caribbean.
Warum dein Brotteig zu weich oder zu fest wird – und was du dagegen tun kannst
Oft werde ich angeschrieben mit Fragen wie: “Warum ist mein Teig so klebrig?”, “Warum ist er so fest geworden?”, oder “Stimmt die Rezeptur überhaupt?” – diese Unsicherheit ist völlig normal. Tatsächlich gibt es viele Gründe, warum ein Teig nicht wie gewünscht ausfällt, und die liegen oft nicht am Rezept selbst. In diesem Beitrag erkläre ich dir, woran es wirklich liegen kann – und wie du ganz einfach gegensteuern kannst.
Du freust dich aufs Backen, hast alles vorbereitet – und trotzdem ist dein Weizenteig viel zu weich, klebt an den Fingern oder ist so fest, dass er kaum aufgehen will? Keine Sorge: Das passiert selbst erfahrenen Hobbybäckerinnen und Hobbybäckern.
In diesem Beitrag zeige ich dir die häufigsten Ursachen für unpassende Teigkonsistenzen – speziell bei Brotteigen und Weizenteigen für Brot und Kleingebäck – und gebe dir hilfreiche Tipps, wie du diese Probleme ganz leicht in den Griff bekommst.
1. Mehl ist nicht gleich Mehl Auch wenn auf der Packung “Weizenmehl Typ 550/700” oder “Roggenmehl 960/997” steht – Mehl ist nicht gleich Mehl. Je nach Hersteller, Mahlgrad und Lagerung nimmt es unterschiedlich viel Wasser auf. Das hat direkten Einfluss auf die Teigkonsistenz.
Tipp:
Starte mit 10–15 % weniger Flüssigkeit als im Rezept angegeben.
Beim ersten Versuch eines neuen Rezepts: Gib die Flüssigkeit nach und nach dazu, bis der Teig geschmeidig, elastisch und nicht mehr klebrig ist.
Wenn du regelmäßig dasselbe Mehl verwendest, notiere dir die optimale Wassermenge – das spart beim nächsten Mal Zeit und Frust.
2. Backrezepte sind ein Leitfaden, aber keine exakte Wissenschaft. Faktoren wie Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Mehlsorte oder das eingesetzte Knetsystem beeinflussen die Teigentwicklung enorm. Wer sich stur an Milliliter- und Grammangaben klammert, erlebt schnell Enttäuschung.
Tipp:
Beobachte deinen Teig und verlasse dich nicht nur auf die Waage.
Ein guter Brotteig ist glatt, elastisch, dehnbar – aber nicht zu klebrig.
Brötchenteig darf etwas fester sein, damit er Form und Ofentrieb behält.
3. Ungenaue Messmethoden Volumenangaben wie “1 Tasse Mehl” sind zu ungenau. Je nachdem, wie das Mehl geschöpft wurde, können sich schnell 30–50 g Unterschied ergeben – das reicht, um den Teig zu feucht oder zu trocken werden zu lassen.
Tipp:
Nutze immer eine digitale Küchenwaage – auch für Flüssigkeiten.
Faustregel: 100 ml Wasser entsprechen 100 g.
Kleine Ungenauigkeiten summieren sich – besonders bei Teigen mit langer Gärzeit.
4. Knetzeit – zu kurz oder zu lang Weizenmehl benötigt Energie beim Kneten, um ein stabiles Glutengerüst zu entwickeln. Nur so kann der Teig beim Backen stabil aufgehen. Zu langes Kneten, insbesondere mit der Maschine, macht ihn dagegen gummiartig.
Tipp:
Fenstertest: Ein kleines Teigstück dünn ausziehen – wird es durchsichtig? Dann ist der Teig optimal geknetet.
Beim maschinellen Kneten: Lieber mehrmals kontrollieren als zu lange kneten lassen.
Brötchenteige eher mittelfest kneten, Brotteige dürfen elastischer sein.
Roggenhaltige Teige nur kurz mischen: Zu langes Kneten macht sie weich.
5. Falsche Reifezeiten! Ein zu kurzer oder zu langer Reifeprozess bringt den Teig aus dem Gleichgewicht. Überreifer Teig fällt zusammen, unreifer Teig hat unkontrollierten Ofentrieb.
Tipp:
Reifezeit nach Volumen beurteilen, nicht nach Zeit: Hat sich der Teig sichtbar vergrößert, ist er bereit.
Fingertest: Leicht eindrücken – bleibt die Delle, passt der Gärzustand.
Gehzeiten sind Richtwerte, kein Dogma – beobachte deinen Teig.
6. Überreife Sauerteige oder Vorteige – ein häufig unterschätzter, aber sehr wichtiger Punkt: Überreife und zusammengefallene Sauer- oder Vorteige können gebundenes Wasser nicht mehr halten. Das führt zu weichen, instabilen Teigen. Zudem erschwert der hohe Säuregehalt insbesondere bei Weizenteigen die Teigentwicklung erheblich. Der Teig löst sich schlecht von der Kesselwand. Bei Roggenteigen zeigt sich der Fehler oft erst bei der Endgare durch flache, breitgelaufene Brote.
Tipp:
Sauerteige nicht zu lange reifen lassen.
Weizenvorteige besser kühl führen. Eine längere Reifezeit im Kühlschrank schadet kaum.
Werden überreife Vorteige verwendet, halte zu Beginn etwas Wasser zurück. Gib es erst dazu, wenn sich der Teig von der Kesselwand löst.
Fazit: Deine Hände sind die beste Anleitung Die perfekte Teigkonsistenz lernst du nicht durch exakte Grammangaben, sondern durch Fühlen, Beobachten und Ausprobieren. Je öfter du backst, desto besser wird dein Gespür für Teige.
Extra-Tipp: Führe ein Teig-Tagebuch und notiere dir:
For those days when you’re needing an extra skip in your step, try this Mocha Chia Pudding! It’s a rich, creamy, chocolaty, energizing, fiber-packed breakfast or snack.
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Colomba – Die Oster-Taube mit einem besonderen Twist
Colomba, die traditionelle italienische Oster-Taube, hat schon lange einen festen Platz auf meiner Backliste. Diese köstliche Spezialität aus Italien wird traditionell zu Ostern gebacken und erinnert in ihrer Form an eine Taube – das Symbol des Friedens und der Auferstehung.
Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, die Colomba zu backen – und das nicht in der klassischen Variante, sondern mit einem besonderen Twist: einer Mocca-Schoko-Colomba.
Ein Hauch von Italien in der Osterzeit
Die Colomba ist in Italien ebenso ein fester Bestandteil der Osterfeiertage wie der Panettone zu Weihnachten. Sie besteht aus einem besonders luftigen Panettone-Teig, der mit Zucker, Mandeln und einer glasierten Oberfläche versehen ist.
Für meine Variante habe ich den klassischen Teig mit Instantcafepulver verfeinert. Mocca und Schokolade harmonieren perfekt mit dem süßen, milden Panettone-Geschmack und verleihen der Colomba eine angenehme Tiefe. Der Teig wird nicht nur mit Schokoladenstückchen durchzogen, sondern auch mit einem Hauch von Moccaduft versehen.
Mocca und Schokolade – Die perfekte Ergänzung
Die Mocca-Schoko-Colomba erhält ihren besonderen Geschmack durch die Kombination von Schokolade und dem intensiven Aroma von Kaffee.
Die Schokolade sorgt nicht nur für eine zarte Süße, sondern harmoniert auch wunderbar mit dem Moccaduft. Wer die Kombination aus Kaffee und Schokolade liebt, wird diese Colomba als echtes Highlight der Osterzeit erleben.
Das Finish: Mandelntopping und Zucker
Wie bei der klassischen Colomba wird auch meine Mocca-Schoko-Version mit einer Zucker- und Mandelglasur überzogen. Die Zuckerkruste erhält beim Backen eine leichte Karamellisierung, die zusammen mit dem Granellazucker für das perfekte Finish sorgt. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist einfach unwiderstehlich und lässt einen die Osterfeiertage kaum erwarten.
Fazit
Die Colomba ist ein wahrer Genuss zu Ostern – und mit meiner Mocca-Schoko-Variante bekommt dieses italienische Traditionsgebäck einen modernen, aromatischen Twist. Mit Geduld und Hingabe zubereitet, wird diese Colomba zu einem unvergesslichen Highlight auf jedem Osterfest. Wer also auf der Suche nach einem besonderen Gebäck für die Feiertage ist, sollte unbedingt diese Variante der Oster-Taube ausprobieren!
Rezept
für ein Teiggewicht von 1501g / 3 Stk zu je 500g Teigeinlage
Panettonemehl, Wasser und Lievito Madre zu einem glatten Teig mischen.
Anschließend Rohrzucker hinzufügen und abermals glatt ausmischen.
Eigelb hinzufügen und wieder auskneten
Zum Schluss Butter unterkneten.
Den Vorteig nach der Herstellung in eine gebutterte Box legen und abgedeckt für 12-14 Stunden bei 27°C reifen lassen. Das Volumen sollte sich vor der Weiterverarbeitung verdreifachen.
Bevor du mit der weiteren Teigherstellung für den Secondo fortfährst, sollte der Vorteig “Primo” auf eine Temperatur von 10°C heruntergekühlt werden. Dies kann durch Lagerung im Kühlschrank oder in einer kühlen Umgebung erfolgen. Die genaue Kühlzeit hängt von der Menge und der Umgebungstemperatur ab, aber es ist wichtig, die Zieltemperatur von 10°C zu erreichen.
Die Kühlung des Vorteigs vor der Weiterverarbeitung ist entscheidend, um die Teigtemperatur während der Herstellung des “Secondo” unter 27°C zu halten. Dies verhindert, dass der Teig zu schnell seine Glutenstruktur verliert, was aber auch die Textur und das Aroma negativ beeinflussen könnte.
Nach der Kühlung des Vorteigs auf 10°C kann die Teigherstellung für den “Secondo” fortgesetzt werden. Achte darauf, dass während des gesamten Prozesses die Teigtemperatur nicht über 27°C ansteigt, um eine gute Reifung und Qualität des Orangenbrioche zu gewährleisten.
Anleitung zur Herstellung von Colomba
Teigmischung (Primo + Weizenmehl):
Primo (Vorteig 1) und Panettonemehl auf langsamer Stufe miteinander vermischen, bis ein glatter Teig entsteht.
Zutaten für die Paste vorbereiten:
In der Zwischenzeit Dotter, Rohrzucker, Honig, Salz und Instantcafepulver in einer Schüssel zu einer glatten Paste vermischen.
Paste zum Teig hinzufügen:
Die vorbereitete Paste in langsamen Schritten in den Teig einarbeiten und gut durchmischen, bis alles gleichmäßig durchgeknetet ist.
Butter einarbeiten:
Zum Schluss Butter in kleinen Stücken unter den Teig kneten und den Teig so lange weiter bearbeiten, bis er seidig glatt und geschmeidig ist.
Teigreife:
Den Teig in eine gebutterte Wanne geben und für 45-50 Minuten ruhen lassen, damit er die erste Teigreife durchlaufen kann.
Aufziehen/Falten des Teigs:
Nach 45 Minuten den Teig einmal aufziehen/falten und für weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
Teig in Portionen teilen:
Den Teig in 3 gleich große Stücke teilen und mit leichter Spannung zu runden Teigstücken formen.
Teiglinge in die Backform einlegen:
Für jede Form wird nun 1/3 des Teiges abgestochen – diese Teigstücke werden nun leicht in die Länge gerollt und in Kreuzform in die Backform eingelegt.
Dauer der Endgare: ca. 4-5 Stunden bei 27°C.
Mit Schoko-Mandelcreme bestreichen:
Vor dem Backen die Colomba mit einer Schoko-Mandelcreme bestreichen oder aufdressieren, mit Hagelzucker oder Granella bestreuen und mit Puderzucker besieben.
Backen:
Die Colomba bei 170°C backen, bis eine Kerntemperatur von 92-93°C erreicht ist. Dies dauert in etwa 40-45 Minuten.
Abkühlen lassen:
Nach dem Backen die Colomba mit Spießen aufspießen und zum Abkühlen umgekehrt aufhängen.
Mandelglasur
50g
Mandelmehl
50g
Maizena / Maisstärke
60g
Eiweiß
20g
Kakaopulver
100g
Kristallzucker
Alle Zutaten in einer Schüssel glatt rühren und abgedeckt im Kühlschrank für 10-12 Stunden zwischenlagern. Zur Weiterverarbeitung die Glasur 1 Stunde bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
Looking to add a burst of flavor to your favorite breakfasts and desserts? Say hello to Raspberry Compote! This simple, 2-ingredient, 15-minute berry sauce adds delicious, tart-sweet flavor to everything from cheesecakes to pancakes & waffles, crepes, ice cream, and so much more.
Whether you have an abundance of fresh raspberries or want to make a warm sauce with frozen berries during the cooler months, this recipe has you covered.
Orangenblüten erinnern an sonnige Frühlingstage und den Duft blühender Orangenbäume. Diese zarte, florale Note verleiht nicht nur Getränken eine besondere Frische, sondern auch süßem Gebäck, wie dem Orangenbrioche. Für meine Variante habe ich einen klassischen Panettoneteig abgewandelt und mit Orangenblütenaromen & Orangenabrieb verfeinert, um ein besonders aromatisches, zarten Kuchen zu kreieren.
Der Teig ist butterreich und flaumig, während die Orangenblüten eine frische, blumige Note hinzufügen, die perfekt zu der süßen, buttrigen Krume passt. Dieses Orangenbrioche ist ein wahrer Genuss zu jeder Tageszeit – sei es zum Frühstück oder als süße Beilage zu Kaffee oder Tee.
Das Ergebnis ist ein himmlischer Kuchen, welcher durch seine zarte Textur und den einzigartigen Duft der Orangenblüte begeistert. Ein perfektes Highlight für den Frühling und besondere Momente!
Rezept
für ein Teiggewicht von 940g / 3 Stk zu je 313g Teigeinlage (Backform 20x9x6cm)
Um mit dem Rezept erst starten zu können, muss der Lievito Madre mehrmals aufgefrischt werden.
Lievito Madre
Erste Fütterung:
100g
Panettonemehl
80g
Lievito Madre (pH 4,0-4,3)
46g
Wasser
Bevor mit der Madreauffrischung für die Panettone begonnen wird, muss diese zuvor mehrmals über mehrere Tage aufgefrischt werden!
Alle Zutaten vermischen, gut auskneten und bei 28°C für 3,5-4 Stunden reifen lassen.
Zweite Fütterung
100g
Panettonemehl
80g
Madre (pH 4,1-4,3)
46g
Wasser
Alle Zutaten vermischen, gut auskneten und bei 28°C für 3-4 Stunden reifen lassen.
Dritte Fütterung
100g
Panettonemehl
100g
Madre (pH 4,1 – 4,3)
50g
Wasser
Alle Zutaten vermischen, gut auskneten und bei 28°C für 3,5 Stunden reifen lassen.
Primo
210g
Panettonemehl
105g
Wasser 4°C
60g
Puderzucker
60g
Eigelb
60g
Lievito Madre
90g
Butter
Panettonemehl, Wasser und Puderzucker zu einem glatten Teig mischen.
Anschließend Lievito Madre hinzufügen und abermals glatt ausmischen.
Eigelb hinzufügen und wieder auskneten
Zum Schluss Butter unterkneten.
Den Vorteig nach der Herstellung in eine gebutterte Box legen und abgedeckt für 12 Stunden bei 27°C reifen lassen. Das Volumen sollte sich vor der Weiterverarbeitung verdreifachen.
Secondo
585g
ausgereifter Primo
90g
Panettonemehl
60g
Eigelb
60g
Puderzucker
20g
Honig
110g
Butter
1Stk
Vanilleschote
9g
Salz
5g
Orangenblütenwasser
1 Stk
Abrieb einer BIO Orange
Herstellung
Bevor du mit der weiteren Teigherstellung für den Secondo fortfährst, sollte der Vorteig “Primo” auf eine Temperatur von 10°C heruntergekühlt werden. Dies kann durch Lagerung im Kühlschrank oder in einer kühlen Umgebung erfolgen. Die genaue Kühlzeit hängt von der Menge und der Umgebungstemperatur ab, aber es ist wichtig, die Zieltemperatur von 10°C zu erreichen.
Die Kühlung des Vorteigs vor der Weiterverarbeitung ist entscheidend, um die Teigtemperatur während der Herstellung des “Secondo” unter 27°C zu halten. Dies verhindert, dass der Teig zu schnell seine Glutenstruktur verliert, was aber auch die Textur und das Aroma negativ beeinflussen könnte.
Nach der Kühlung des Vorteigs auf 10°C kann die Teigherstellung für den “Secondo” fortgesetzt werden. Achte darauf, dass während des gesamten Prozesses die Teigtemperatur nicht über 27°C ansteigt, um eine gute Reifung und Qualität des Orangenbrioche zu gewährleisten.
Anleitung zur Herstellung von Orangenbrioche
Teigmischung (Primo + Weizenmehl):
Primo (Vorteig) und Weizenmehl auf langsamer Stufe miteinander vermischen, bis ein glatter Teig entsteht.
Zutaten für die Paste vorbereiten:
In der Zwischenzeit Dotter, Puderzucker, Honig, Salz, Orangenabrieb und Orangenblütenwasser in einer Schüssel zu einer glatten Paste vermischen.
Paste zum Teig hinzufügen:
Die vorbereitete Paste in langsamen Schritten in den Teig einarbeiten und gut durchmischen, bis alles gleichmäßig verbunden ist.
Butter einarbeiten:
Zum Schluss Butter in kleinen Stücken unter den Teig kneten und den Teig so lange weiter bearbeiten, bis er seidig glatt und geschmeidig ist.
Teigreife:
Den Teig in eine gebutterte Wanne geben und für 45 Minuten ruhen lassen, damit er die erste Teigreife durchlaufen kann.
Aufziehen/Falten des Teigs:
Nach 45 Minuten den Teig einmal aufziehen/falten und für weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
Teig in Portionen teilen:
Den Teig in 3 gleich große Stücke teilen und mit leichter Spannung zu runden Teigstücken formen.
Teiglinge in die Backform einlegen:
Die geformten Teiglinge mit dem Teigschluss nach unten in die vorbereitete Backform einlegen und auf die Endgare stellen.
Dauer der Endgare: ca. 4-5 Stunden bei 27°C.
Mit Mandelcreme bestreichen:
Vor dem Backen die Orangenbrioche mit einer Mandelcreme bestreichen oder aufdressieren und mit Puderzucker besieben.
Backen:
Die Orangenbrioche bei 180°C backen, bis eine Kerntemperatur von 92-93°C erreicht ist. Dies dauert in etwa 40 Minuten.
Abkühlen lassen:
Nach dem Backen die Orangenbrioche mit Spießen aufspießen und zum Abkühlen umgekehrt aufhängen.
Mandelglasur
50g
Mandelmehl
50g
Maizena / Maisstärke
50g
Eiweiß
100g
Kristallzucker
Alle Zutaten in einer Schüssel glatt rühren und abgedeckt im Kühlschrank für 10-12 Stunden zwischenlagern. Zur Weiterverarbeitung die Mandelglasur 1 Stunde bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
Wenn es um rustikale Weckerl geht, die mit Geschmack und Charakter überzeugen, sind Schusterlaberl ganz vorne mit dabei. Diese traditionellen Weckerl sind ein Stück österreichischer Backkultur und haben ihren festen Platz auf jeder guten Jausenplatte.
Die Basis für die Schusterlaberl bildet ein Teig, der mit Roggensauerteig verfeinert wird. Dadurch erhalten sie nicht nur ihre unverkennbare Saftigkeit, sondern auch das typische, leicht säuerliche Aroma, das so wunderbar zu kräftigen Belägen passt.
Doch das ist längst nicht alles: Eine ausgewogene Mischung aus Brotgewürz und Kümmel sorgt für eine harmonische Würze, die den Geschmack abrundet. Das Zusammenspiel von Koriander, Fenchel, Kümmel und Anis verleiht den Schusterlaberl ihre unverwechselbare Note und macht sie zu einem echten Genuss – ob pur oder belegt.
Perfekt für die Speckjause
Schusterlaberl sind wie geschaffen für die klassische Speckjause. Die kräftige Kruste und die aromatische Krume harmonieren perfekt mit deftigen Spezialitäten wie Speck, Käse oder Aufstrichen. Dazu noch ein Glas Most oder Bier, und die Jause ist perfekt.
Ob für die Wanderung, das Picknick oder die Brotzeit daheim – Schusterlaberl sind nicht nur geschmacklich ein Highlight, sondern auch äußerst vielseitig. Sie lassen sich hervorragend vorbereiten und bleiben dank der Zugabe von Roggen lange frisch.
Rezept
für ein Teiggewicht von 869g / 9 Stück zu je 97g Teigeinlage
Poolish
200g
Weizenmehl 550/700
200g
Wasser 10°C
2g
Hefe
Hefe im Wasser auflösen und anschließend mit Weizenmehl vermischen. Nach der Herstellung reift das Poolish im Kühlschrank bei 4°C / 12-36 Stunden.
Hauptteig
402g
reifes Poolish
250g
Weizenmehl 550/700
100g
Roggenanstellgut (TA 200) oder alternativ Sauerteigreste
ca. 75g
Wasser 4°C
12g
Salz
10g
Malz oder Honig
5g
Hefe
5g
Kümmel
5g
Brotgewürz
5g
Röstmalz (für die dunklere Farbe, ist aber nicht zwingend notwendig)
Herstellung
Poolish, Sauerteig und restlichen Zutaten 5 Minuten langsam mischen. Anschließend zu einem glatten Teig ausmischen (ca. 5-7 Minuten).
Nach der Teigherstellung den Teig in ein geölte Wanne geben und 45 Minuten reifen lassen.
Zur Aufarbeitung den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte kippen und in 9 gleich schwere Teigstücke teilen.
Anschließend zur runden und rustikalen Teiglingen schleifen (Videoanleitung hierfür auf meinem Instagram oder FB Profil).
Mit dem Teigschluss nach unten auf ein bemehltes Leinentuch absetzten.
Abgedeckt mit einem Tuch oder Plastik die Schusterlaiberl auf die Gare stellen.
Gare bei Raumtemperatur ca. 40-50 Minuten.
Zum Backen die Teiglinge mit Schluss nach oben auf ein Backblech absetzten.
Gebacken werden die Teiglinge mit Schwaden bei 235°C