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These vegan + gluten-free chocolate chip muffins begin with the egg-free binders: mashed banana and flax eggs.
Die Knopfsemmel – Einfach geformt, beeindruckend im Ergebnis
Die Knopfsemmel ist die perfekte Alternative zur klassischen Handsemmel. Sie steht ihrem großen Bruder in nichts nach und überzeugt durch eine elegante Optik, die auf jedem Frühstückstisch beeindruckt.
Ich habe die Knopfsemmel als Alternative zur schwer formbaren Handsemmel gewählt, da sie ebenso beeindruckend ist und einfacher zu formen., ohne dabei aufwendige Techniken anwenden zu müssen. Diese Variante ist nicht nur einfacher zu formen, sondern liefert auch ein ebenso beeindruckendes Ergebnis.
Besonders praktisch: Ich habe ein Video zur Formgebung der Knopfsemmel auf meinen Instagram- und Facebook-Kanälen hochgeladen. Dort zeige ich, wie ihr diese Semmel perfekt hinbekommt – schaut also gerne vorbei!
Warum die Knopfsemmel?
Einfacher zu formen als die klassische Handsemmel
Elegantes Aussehen
Perfekt für Frühstück, Brunch oder als Beilage
Probiert es aus und lasst euch von der Einfachheit und dem Ergebnis begeistern. Viel Spaß beim Backen!
Rezept
für eine Teiggewicht von 1740g / 19Stk zu je 90g Teigeinlage
Alle Zutaten nach Rezept zu einem glatten, mittelfesten Teig verkneten. Der Teig sollte gut ausgeknetet sein, um eine ausreichende Glutenentwicklung zu gewährleisten. Mischzeit 5 Minuten langsam und 5-6 Minuten schnell kneten.
Stockgare: Den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur ca. 20-30 Minuten ruhen lassen. Dadurch entspannt sich das Teiggerüst und lässt sich später besser formen.
Aufarbeiten: Den Teig in gleich große Stücke portionieren (ca. 90 g pro Stück) und rundwirken. Die Teiglinge abgedeckt 20-30 Minuten entspannen lassen.
Formen der Knopfsemmel: Jeden Teigling zu einem länglichen Strang ausrollen. Den Strang zu einem lockeren Knoten formen, wobei die Enden kunstvoll verschlungen werden. (Ein Video zur Formgebung ist auf Instagram und Facebook unter verfügbar.)
Stückgare: Die geformten Knopfsemmeln mit Schluss nach oben auf ein bemehltes Tuch oder Backblech legen und abgedeckt 45-60 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen.
Backvorbereitung: Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Backen: Die Knopfsemmeln in den vorgeheizten Ofen geben und mit Schwaden backen. Insgesamt ca. 16-17 Minuten goldbraun backen.
Abkühlen: Nach dem Backen die Knopfsemmeln auf einem Gitter auskühlen lassen, damit sie ihre Knusprigkeit behalten.
„Mach uns doch bitte mal ein Walnuss-Brot“ – sagte Nicole, meine Mitarbeiterin in der Praxis, in der vergangenen Woche. Joaa… okay… mit Walnüssen habe ich bis jetzt noch nie gebacken. Zunächst fand ich auch gar keine Zeit dazu, doch das letzte Wochenende eröffnete trotz verschiedener Aktivitäten im Freundeskreis eine zeitliche Lücke, in der ich es mal probieren konnte.
Zunächst aber eine Ankündigung:
Am Mittwoch, 22.01.2025 um 19:30 werde ich erstmals an einem Live-Stream teilnehmen. Unter dem Format „Backen – Der Brotkongress“ greifen Michaela Emunds und ihr Team seit 2024 interessante Themen rund um das Brotbacken auf und organisieren Streams darum herum. Nach dem „Brotkongress 2024“ im Oktober war auch schon Dietmar Kappl in einer Sendung zu Gast. In meinem Stream wird es um das Thema „Brot und Gesundheit“ gehen. Wir backen gemeinsam ein Brot aus meinem neuen Buch und ich stehe für Eure medizinischen und brotbezogenene Fragen zur Verfügung. Das wird bestimmt eine interessante Veranstaltung, auf die ich mich schon sehr freue.
Zurück zum Rezept. Walnüsse hätte ich erst kaufen müssen. Vorrätig waren noch Pekannüsse, die den Walnüssen in Geschmack und Konsistenz aber sehr ähnlich sind. Überhaupt: Pekannüsse mag ich eh lieber als Walnüsse ;-). Mir schwebte ein locker-saftiges aber dennoch kerniges Brot vor, das nicht zu kräftig gesäuert ist, um die anderen Aromen nicht zu überdecken.
Den Sauerteig habe ich aus dem groben Dinkelschrot (Grahammehl) der Eiling-Mühle gemacht. Schrotsauerteige sollten ausreichend geknetet werden, um die Stärke aus den Schalen zu lösen und die Sauerteigreifung möglich zu machen. Der Sauerteig ist absichtlich fest, um die Reifung etwas zu bremsen. Der zweite Kniff für die „Milde“ ist ein Mehlkochstück mit Milch, in diesem Fall ein leicht gesüßter Grießbrei, der ebenfalls aus Dinkel hergestellt wird.
Der Rest des Mehls ist Weizen, damit der Teig eine gute Stabilität und einen ausreichenden Stand bekommt. Wenn ihr mit 550er Mehl arbeiten, dann solltet ihr maximal 50 bis 60 g Wasser in der Bassinage dazugeben. Bei kleberstärkerem Tipo 0 Mehl gehen auch 100 g Wasser, oder sogar mehr.
25gKürbiskernöl später zugebenalternativ: Pflanzenöl
Anleitungen
Die Sauerteigzutaten in die Knetmaschine geben und 15 Minuten bei langsamer Knetgeschwindigkeit vermischen, bis eine Teigkugel entstanden ist. Diese bei Raumtemperatur 10 bis 14 Stunden reifen lassen.
Die Zutaten für den Grießbrei unter ständigem Rühren aufkochen, bis ein Brei entstanden ist. Abkühlen lassen.
Die Saaten und Nüsse in einer Pfanne anrösten. Das Wasser darübergießen und von der Flamme nehmen. Abkühlen lassen.
Die Hauptteigzutaten in die Knetschüssel geben und langsam zu einem glatten Teig kneten (kann durchaus 15 bis 20 Minuten dauern). Die Knetgeschwindigkeit erhöhen und noch portionsweise Wasser zugeben, bis der Teig weich ist, sich aber noch von der Schüssel löst.
Das Kürbiskernöl zugeben und einkneten.
Den Teig in eine eingeölte Wanne geben und 3 bis 4 Stunden reifen lassen. Je nach Konsistenz bis zu 4 mal dehnen und falten. Der Teig sollte einen guten Stand haben.
Auf die Arbeitsfläche geben und in 3 Teiglinge von etwa 900 g Teiggewicht teilen.
Die Teiglinge rund wirken und 20 bis 30 Minuten auf der Arbeitsfläche mit Schluss unten ruhen lassen.
Die Teiglinge langwirken oder rundwirken und im Gärkörbchen 45-55 Minuten reifen lassen.
Den Ofen rechtzeitig auf 260 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
Die Teiglinge auf den Einschießer wenden und einschneiden. Mit Schwaden in den Ofen befördern und die Backtemperatur auf 210 °C abfallen lassen.
Die Backzeit beträgt 45 bis 55 Minuten. Gegen Ende mehrfach den Dampf ablassen.
Reifer SchrotsauerteigGrießbreiGeröstet und mit Wasser vollgesogenNach dem Kneten1. D/F2. D/FReifer HauptteigVorgeformtStückgare
Der Faschingskrapfen, auch bekannt als Berliner, ist ein traditionelles Gebäck, das in der Zeit des Karnevals nicht fehlen darf. Mit seinem goldgelben Äußeren und der verlockenden Füllung aus fruchtiger Marmelade ist er ein Symbol für Genuss und ausgelassene Feierlichkeiten.
Seine Geschichte reicht weit zurück, bis ins 17. Jahrhundert, als der Krapfen in Österreich und Deutschland erstmals dokumentiert wurde, vermutlich inspiriert von mittelalterlichen Festtagsgebäcken. Ursprünglich war er ein Festtagsgebäck, das zur Faschingszeit die Tische zierte. Besonders in der Zeit vor der Fastenzeit war es üblich, sich mit süßen Köstlichkeiten zu verwöhnen.
Die runde Form, der zarte Hefeteig und die süße Füllung machen den Faschingskrapfen zu einem echten Klassiker. Ob mit Marillenmarmelade oder sogar modernen Kreationen wie Nougat, Pistazie- oder Vanillecreme – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Ein besonderes Element des Faschingskrapfens ist der Puderzucker, der ihn wie frisch verschneit aussehen lässt. Manchmal wird der Zucker durch eine Glasur ersetzt, die dem Gebäck zusätzlichen Glanz verleiht.
Auch wenn der Krapfen vor allem im Fasching Hochsaison hat, ist er längst zu einem beliebten Gebäck für das ganze Jahr geworden. Seine süße Verführung erinnert jedoch stets an die unbeschwerte Zeit des Karnevals, in der Lebensfreude und Genuss im Mittelpunkt stehen.
Rezept
für ein Teiggewicht von 2040g / ca. 25 Stk zu je 80g Teigeinlage
Milchpoolish
250g
Weizenmehl 550/700 (oder Tipo 00)
250g
Milch
10g
Hefe
Hefe in der Milch auflösen und mit Weizenmehl klumpenfrei verrühren. Anschließend im Kühlschrank bei 4°C / 12-18 Stunden reifen lassen.
Hauptteig
750g
Weizenmehl 550/700 (bei mir Tipo 00)
510g
reifes Milchpoolish direkt aus dem Kühlschrank
200g
Eigelb ( 10Stk)
100g
Vollei (2 Stk)
70g
Rum
100g
Kristallzucker
230g
Butter
50g
Hefe
10g
Backmalz
20g
Salz
1 Stk
Vanilleschote
Herstellung
Ei-Zucker-Mischung: Eigelb, Vollei, Zucker, das Mark einer Vanilleschote und Rum in einer Schüssel schaumig rühren.
Teigansatz: Das vorbereitete Dampfl (angestellter Vorteig) hinzufügen und langsam mit dem Mehl für etwa 5 Minuten mischen.
Butter hinzufügen: Die weiche Butter hinzufügen und den Teig für ca. 6-8 Minuten schnell kneten, bis er glatt und elastisch ist. Sollte der Teig zu fest erscheinen, nach Bedarf Milch (ca. 80 g) nachschütten – besonders bei der Verwendung von Tipo 00 Mehl.
Kesselgare: Den Teig 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen (Kesselgare).
Teig portionieren: Den Teig in 80 g schwere Portionen teilen und zu runden Kugeln schleifen.
Garen: Die Teiglinge mit Abstand auf eine bemehlte Arbeitsplatte absetzen und zugedeckt bei Raumtemperatur gären lassen. Die Volumenzunahme sollte ca. 70% betragen.
Frittieren: Die Krapfen in Butterschmalz oder Frittierfett bei 170°C frittieren. Dabei zuerst die Oberseite in das heiße Fett legen. Die Backzeit beträgt ca. 6-7 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Füllen: Nach dem Frittieren die Krapfen nach Wunsch füllen (z.B. mit Marmelade, Vanillecreme oder anderen Füllungen).
Vanillecreme
Hier ist ein klassisches Rezept für eine Vanillecreme (Crème Pâtissière), perfekt als Füllung für Gebäck, Torten oder Desserts:
Zutaten:
500 ml Milch
1 Vanilleschote (alternativ 1 TL Vanillepaste oder Vanilleextrakt)
100 g Zucker
4 Eigelb
40 g Speisestärke
20 g Butter (optional für mehr Glanz und Cremigkeit)
Zubereitung:
Vanillemilch vorbereiten: Die Milch zusammen mit der aufgeschnittenen Vanilleschote (Mark und Schote) und der Hälfte des Zuckers in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Vanilleschote nach dem Erwärmen entfernen.
Eigelb und Stärke verrühren: Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker und der Speisestärke in einer Schüssel cremig rühren, bis die Masse heller wird.
Temperieren: Die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren in die Eimischung geben, um die Dottermischung zu temperieren und eine Gerinnung zu vermeiden.
Zurück in den Topf: Die Mischung zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis die Creme eindickt.
Fertigstellen: Sobald die Creme eindickt, vom Herd nehmen. Optional die Butter einrühren, um die Creme geschmeidiger zu machen.
Abkühlen lassen: Die Vanillecreme in eine flache Schale geben, mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche abdecken (damit sich keine Haut bildet) und vollständig abkühlen lassen.
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Zum Jahresbeginn stelle ich euch die Körnerrebe vor – ein Weizenweckerl, das durch seinen unkomplizierten Herstellungsprozess und seinen hervorragenden Geschmack überzeugt. Die Besonderheit dieses Gebäcks liegt im Zusammenspiel eines kleinen Anteils an Brühstück und einem klassischen Biga-Vorteig, die gemeinsam für eine exzellente Frischhaltung und ein aromatisches Geschmackserlebnis sorgen.
Für die einfache Aufarbeitung wird der Teig nach der Teigreife direkt aus der Wanne gekippt. Ohne aufwendiges Formen wird er nach Belieben abgestochen. Die abgestochenen Teigstücke werden dann nur noch zu Wurzeln gedreht und direkt auf das Backblech gesetzt. Nach einer kurzen Stückgare geht es direkt in den Ofen, wo die Körnerreben goldbraun und knusprig ausbacken.
Der verwendete Biga sorgt für eine ausgeprägte Aromatik, während der geringe Kochstück-Anteil die Feuchtigkeit im Gebäck erhält und somit die Frischhaltung verbessert. Ein weiteres Highlight ist das teilaktive Gerstenmalz von Bongu, das nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch den Ofentrieb und die Knusprigkeit im fertigen Weckerl hervorragend unterstützt.
Die Körnerrebe ist ein perfektes Rezept für alle, die aromatische Weizenweckerl mit langer Frischhaltung genießen möchten. Die einfache Aufarbeitung macht dieses Gebäck auch für Backanfänger ideal. Probiert es aus und lasst euch von der Kombination aus Biga, Kochstück und Gerstenmalz begeistern!
Rezept
für ein Teiggewicht von 1697 / 24 Stk zu je 71g Teigeinlage
Seit knapp drei Monaten werkele ich an diesem Rezept. Immer und immer wieder habe ich es in verschiedenen Varianten gebacken. Aufbauend auf dem „Sylter Weißbrot“ wollte ich das Prinzip auf ein Vollkornbrot umbauen. Ich habe dabei wieder einiges gelernt. Unter anderem, dass wir Vollkornmehl in der Fermentation nicht zu viel zumuten sollten.
Nachdem ich den kleinen Hype um das Sylter Weißbrot im Oktober zunächst in völliger Unkenntnis des Hamburger Original-Brotes mitgemacht habe, bot sich Ende November eine Gelegenheit, mein Wissen zu erweitern. Im Rahmen der Promotion meines neuen Buchs hatte ich einen Live-Auftritt beim Hamburger Lokalsender „Hamburg 1“ und zwischen der Sendung und meiner gebuchten Zugrückfahrt verblieben etwa 2 Stunden Zeit.
In der Sendung bei Hamburg 1Hamburg HBfRathaus mit „Weihnachtsmarkt-Festung“Die Backgeschwister FilialeLinks das Vollkornbrot, rechts das WeißbrotOben Weißbrot, unten Vollkornbrot
Habe also die Filiale der „Backgeschwister“ in der Europapassage aufgesucht und dort je ein halbes „Sylter Weißbrot“ und „Sylter Vollkornbrot“ erstanden. Zuhause angekommen habe ich sie dann sofort probiert. Es sind beides für meine Begriffe sehr gute Brote, wobei ich persönlich glaube, dass dem Bäcker beim Vollkornbrot in der Nacht ein Abwiege-Fehler beim Salz unterlaufen sein muss. Das Vollkornbrot war mir deutlich zu salzig. Dennoch hat mich insbesondere die Lockerheit und Saftigkeit angespornt, ein eigenes Rezept für solches Brot zu entwerfen.
Ordentlicher Batzen BrotSchön dunkel ausgebacken
Fehler, die ich auf dem Weg zu diesem Rezept gemacht habe, waren vielfältig. Zum einen ließ sich das Vorhaben, analog zum Weißbrot in den Vorteigen deutlich über 50 Prozent der Mehlmenge zu gehen, nicht verwirklichen. Dazu ist die Teigstruktur nicht stabil genug – das war beim Weißbrot anders. Zudem hat es sich auch als günstiger erwiesen, die große Teigmenge zu halbieren und das Brot zumindest grob zu formen. Dadurch ließ sich ein besseres Volumen und ein schönerer Querschnitt erzielen. Es brauchte auch etwas mehr Sauerteig aus Weizenmehl.
Für das endgültige Rezept bin ich dann auch noch mal in den Supermarkt gegangen und habe dort ein Vollkornmehl gekauft. Ich wollte für mich wissen, ob das Rezept auch ohne die inzwischen gängigen extrabackstarken Vollkornmehle der bekannten Mühlen funktioniert. Das tut es und das freut mich besonders.
Ich wünsche Euch nun einen schönen Silvesterabend und ein erfolgreiches neues Jahr 2025.
22gAhornsirupalternativ: Honig, Melasse oder Zuckerrübensirup
Anleitungen
Für den Sauerteig das Anstellgut im Wasser durch Rühren auflösen. Das Mehl zugeben und etwa 1 Minute zu einem festen Teig verrühren /-kneten. Diesen 10 bis 14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Für den Biga die Hefe im Wasser durch Rühren auflösen. Das Mehl zugeben und etwa 1 Minute zu einem festen Teig verrühren /-kneten. Diesen 10 bis 14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Für das Brühstück kochendes Wasser über das Schrot gießen und sofort gut verrühren. Mindestens 30 bis 45 Minuten abkühlen lassen.
Die Hauptteigzutaten in die Knetschüssel geben. Sauerteig und Biga von Hand in kleine Stücke reißen, damit sie sich besser verkneten lassen (s. Foto). Bei langsamer Knetgeschwindigkeit den Teig geduldig so lange kneten, bis er beginnt sich von der Schüssel zu lösen.
Wenn der Teig recht fest erscheint, kann dann noch weiteres Wasser nach Augenmaß eingeknetet werden. Wenn der Teig jetzt noch sehr weich ist, diesen Schritt unterlassen.
Auf schnelle Knetgeschwindigkeit erhöhen und den Teig gut auskneten.
In eine eingeölte rechteckige Teigwanne geben und sofort einmal dehnen und falten.
Den Teig insgesamt 3 bis 4 Stunden abgedeckt reifen lassen. Je nach Teigstand noch ein- bis dreimal dehnen und falten. Das Teigvolumen sollte sich etwa verdoppeln bis verdreifachen.
Den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche kippen und in 2 gleich große Teile nach Augenmaß teilen.
Die beiden entstehenden rechteckigen Teiglinge von der kurzen Seite einmal übereinander falten. Mit dem entstehenden Schluss nach unten auf den Einschießer legen (s. Foto).
Den Ofen auf 260-270 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wer diese Temperatur nicht erreichen kann, heißt so heiß vor wie möglich.
Nach 40-45 Minuten die Brote in den Ofen einschießen und sofort gut schwaden.
Die Temperatur auf 210 °C reduzieren. Die Brote kräftig ausbacken, mindestens 60 Minuten.
Nach dem Backen mit Wasser besprühen und mindestens 60 Minuten vor dem Anschneiden abkühlen lassen, auch wenn es schwer fällt.
Normales Supermarkt-MehlLinks der Sauerteig, rechts Biga, beide reifDas Schrot-BrühstückVorteige in Stücke gerissenMehl, Salz, Ahornsirup + BrühstückFertig geknetet und 1. D/F2. D/FReifer HauptteigGeteilt und grob geformtGuter StandVor dem Einschießen
Habt ihr schon einmal ein Vollkornbrot probiert, das so saftig und aromatisch ist, dass es alle anderen in den Schatten stellt? Dann möchte ich euch heute ein ganz besonderes Rezept vorstellen: ein Leinsamenschrotbrot, das im Dampfbackkasten langsam bei niedriger Temperatur gebacken wird. Dieses Brot besticht durch seinen intensiven Geschmack, seine saftige Krume und eine außergewöhnliche Frischhaltung.
Was macht dieses Brot so einzigartig? Es ist die Kombination aus einer schonenden Backzeit, einem sorgsam geführten Monheimer Salzsauerteig und einem zusätzlichen Brühstück, das vor der Teigherstellung einige Stunden quellen darf.
Das Brühstück spielt bei diesem Rezept eine zentrale Rolle. Es verbessert nicht nur die Wasseraufnahme des Teigs, sondern bringt durch das Leinsamenschrot eine leicht nussige Note und eine angenehme Bissfestigkeit ins Brot. Die Quellzeit von vier Stunden ist ausreichend, um die Schrote optimal aufzuweichen und ihre besten Eigenschaften zu entfalten. Dabei werden die quellfähigen Schleimstoffe der Leinsamen aktiviert, die dem Brot eine saftige Krume verleihen und die Frischhaltung verbessern. Zudem sorgt die Quellung dafür, dass die Schrote leichter verdaulich werden.
Auch wenn Salz enthalten ist, so empfehle ich die Quellzeit bei Raumtemperatur nicht über 5-6 Stunden hinaus zu verlängern. Fremdgärung kann schnell passieren und sorgt im Brot für einen eigenartigen Geschmack.
Alternative Backmethode ohne Dampfbackkasten
Wer keinen Dampfbackkasten besitzt, kann seinen Teig in eine Kastenform mit Deckel geben, diese zusätzlich mit einem Bratenschlauch umwickeln und bei schonender Backtemperatur backen. Der Bratenschlauch verhindert ein unkontrolliertes Austrocknen des Vollkornbrotes während des Backens und sorgt für eine saftige Krume. Diese Methode ist eine einfache und effektive Alternative, um auch ohne spezielle Ausrüstung ein erstklassiges Backergebnis zu erzielen.
Am besten eignet sich beim Backen ein Dampfgarer, bei dem die Backtemperatur konstant bei 180°C mit 90% Luftfeuchtigkeit gehalten wird. Dies ermöglicht ein gleichmäßiges Backergebnis, bei dem sich die Temperatur optimal im Backraum verteilt.
Rezept
für ein Teiggewicht von 3055g ( 1x Dampfbackkastenform oder 2x Kastenform mit Deckel 20x10x10cm / L/B/H)
Das Anstellgut in Wasser auflösen und Salz hinzufügen.
Die Mischung mit Roggenschrot verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Verwenden Sie für das Mischen einen K-Haken oder ein Gummipaddel und schlagen Sie den Sauerteig für 20 Minuten auf mittlerer Geschwindigkeit.
Durch diese Technik wird der grobe Roggenschrot vollständig schaumig gerührt.
Die Sauerteigaktivität wird erhöht, und die Mikroorganismen können ihr volles Potenzial entfalten.
Nach der Aufschlagzeit sollte der Sauerteig eine helle, weiße Farbe haben. Dieses Merkmal zeigt, dass er perfekt schaumig gerührt wurde und optimale Eigenschaften für das Brotbacken besitzt.
Gewünschte Teigtemperatur des Sauerteiges 32°C / Reifezeit 18-24 Stunden (Sauerteig darf während der Reifezeit auf Raumtemperatur abfallen)
Brühstück
500g
Roggenschrot grob
350g
Wasser 100°C
150g
Leinsamen
75g
Goldleinsamen (alternativ gerösteter Sesam)
50g
geröstetes, fein vermahlenes Restbrot
20g
Salz
Alle Zutaten mit kochendem Wasser vermischen und 4-6 Stunden bei Raumtemperatur quellen lassen. Sollte das Brühstück länger quellen (6-24 Stunden) , so empfehle ich dieses abgedeckt im Kühlschrank bei 4°C bis zur Weiterverarbeitung zu lagern.
Haupteig
1110g
reifer Monheimer Salzsauerteig
1145g
Brühstück
500g
Roggenvollkornmehl fein
150g
Weizenvollkornmehl fein
100-200g
Wasser 35°C
35g
Rübensirup (oder Röstmalz)
15g
Hefe
Herstellung des Leinsamenschrotbrotes
Zutaten mischen: Alle Zutaten 20 Minuten auf langsamer Geschwindigkeit mischen. Achten Sie darauf, dass der Teig in der Anfangsphase nicht zu weich ist. Geben Sie daher zunächst nur 50% des Wassers hinzu.
Diese Vorgehensweise verbessert die Bindigkeit des Teigs und sorgt im gebackenen Zustand für eine stabile und schnittfeste Krume.
Teigkonsistenz einstellen: Nach 15 Minuten die gewünschte Teigfestigkeit prüfen und bei Bedarf Wasser nachschütten.
Achtung: Der Teig sollte nicht zu weich sein, da er in der Dampfbackkastenform schwer durchbackt und Klitschstreifen entstehen könnten.
Teigruhe: Nach der Teigherstellung den Teig 30 Minuten entspannen lassen.
Teig aufarbeiten: Den Teig in ein oder zwei gleich große Stücke teilen, rund formen und in die Backform einlegen.
Achten Sie darauf, nicht zu viel Mehl einzuarbeiten, um eine schlechte Krumenbindung zu vermeiden.
Stückgare: Den Teig in der Backform bis an den Deckelrand aufgehen lassen.
Backen:
Im Dampfbackkasten: Bei 230°C anbacken, dann fallend auf 190°C, für 220-240 Minuten backen.
In der Kastenform mit Bratenschlauch: Bei 210°C anbacken, dann fallend auf 190°C, mit leichtem Schwaden für 120-150 Minuten backen.
Im Dampfgarer: Bei 180°C und 80% Luftfeuchtigkeit für 120-150 Minuten backen.
Liebe Leserinnen und Leser – zunächst hoffe ich, dass ihr alle ein schönes Weihnachtsfest verlebt habt. Unser Weihnachtsfest war in diesem Jahr wirklich gut erholsam. Eine gute Balance aus familiären Aktivitäten und geruhsamen Stunden. Wir haben auch wieder gut gekocht und gebacken und so die Tage genossen.
Ich habe mit einer KI herumgespielt und diese beide Bilder…… hat sie aus wenigen Keywords und dem Wissen dass ich Brot backe erstellt
Nun sind schon wieder viel zu viele Wochen seit dem letzten Rezept verstrichen. Neben dem Alltagsstreß gab es dafür einen weiteren eher nachdenklich stimmenden Grund.
Der Titel meines neuen Buchs „Gesund und schlank mit Brot“ hat in einigen netten Zeitgenossen das Bedürfnis geweckt, mehr oder weniger offenes „Fatshaming“, wie man heute sagt, zu betreiben. So sehr man sich gegen so etwas rüstet oder nicht – es macht nicht unbedingt Lust auf weitere „Öffentlichkeit“, sei es im Blog oder in anderen Medien. Zu viele Menschen mit einem zu simpel gestrickten Weltbild sind heute in den Kommentarspalten unterwegs.
Da besinne ich mich lieber zurück zu dem, was mir sehr viel wichtiger ist als die Publicity und das ganze TamTam darum herum: nämlich meine Familie.
Groß sind sie alle geworden – unsere Mädels
Nun zurück zur positiven Seite des guten Essens: Unser erster Weihnachtstag startet wegen der Schlemmerei am Heiligabend traditionell meist erst Mittags mit einem kleinen Frühstücksbrunch, das aus frischem Gebäck und den Resten des Vortagsmahles besteht. In diesem Jahr habe ich dafür nach der Bescherung am Heiligabend noch ein „schnelles“ Brötchenrezept angesetzt.
20 Prozent Vollkorn sorgen für einen höheren Ballasstoffgehalt und mehr Geschmack, 15 Prozent Hartweizen für eine knusprigere Kruste und 5 Prozent Butter für einen besonders feinen Geschmack. Das Rezept kommt ohne Vorteig aus und am Backtag dauert es inklusive Vorheizen des Ofens lediglich knapp 50 Minuten, bis die warmen Brötchen auf dem Tisch stehen. Perfekt!
Ein "schnelles" Brötchenrezept, das morgens nach lediglich 1 Stunde frische Brötchen auf den Tisch zaubert.
Gericht Brötchen
Küche Hefeteig
Keyword Brötchen, lange kalte Stückgare
Lange kalte Stückgare 12 StundenStunden
Servings 18Brötchen
Zutaten
630 gWasser leitungskalt (10-12 °C)
650 gWeizenmehl Typ 550
200gWeizenvollkornmehl
150gHartweizenmehl
15gBackmalz inaktiv (Pulver oder Extrakt)
22gSalz
50gButter
9gFrischhefe
Anleitungen
Die Zutaten vollständig in die Knetschüssel geben und bei langsamer Knetgeschwindigkeit 12 bis 15 Minuten verkneten.
Wenn der Teig dann noch sehr fest wirkt noch weitere 20-30 g Wasser einkneten.
Auf nächsthöherer Knetgeschwindigkeit den Teig glatt auskneten.
Den Teig 60 Minuten in der Knetschüssel ruhen lassen.
Auf die Arbeitsfläche geben und 18 Teiglinge von ca. 90 bis 95 g Gewicht abstechen. Die Teiglinge rund schleifen.
Nun je nach Belieben langstoßen oder rund lassen. Ebenfalls nach Belieben auf einem feuchten Tuch und danach in Saaten wälzen.
Mit dem Schluss nach oben in ein Leinentuch ziehen, welches vorher auf einem Backblech platziert wurde. Immer 3-4 Teiglinge pro Reihe einlegen. Dazwischen das Tuch etwas hochziehen (siehe Bild).
Eine Kunststofftüte über das Blech ziehen und die Teiglinge für 12 Stunden bei 6 °C in den Kühlschrank stellen.
Am Backtag den Ofen auf 240 °C vorheizen.
Die Teiglinge direkt aus der Kühlung auf einen Einschießer wenden und einschneiden.
In den Ofen befördern und gut schwaden. Die Backtemperatur auf 230 °C reduzieren, bis der Ofentrieb abgeschlossen ist.
Dann auf 250 °C erhöhen, um die Brötchen rasch knusprig abzubacken.
Nach dem Backen mit Wasser besprühen.
Nach der kalten Stückgare im Kühlschrank. Perfekte fast volle Gare.
Winter fruits are survivors, making it through the coldest days of the year. We had to show them some appreciation. Enter this simple, vibrant winter fruit salad!
It almost feels too simple to be a recipe (1 bowl, 5 ingredients, 15 minutes!), but we are Minimalist Baker after all. Let’s make it!
Manchmal entstehen in der Backstube Brote, die in Geschmack und Konsistenz einfach überzeugen. Dieses Sauerteigbrot mit Buchweizenmehl und Keimlingen ist so ein Beispiel. Die beiden Zutaten ergänzen sich perfekt und schaffen ein Brot, das begeistert.
Buchweizenmehl bringt eine feine, nussige Note ins Brot, die ihm Charakter verleiht. In Verbindung mit Keimlingen entsteht eine unvergleichliche Textur und ein Frischekick, der jedes Bissen besonders macht. Die Keimlinge sorgen für Saftigkeit und unterstützen die aromatische Tiefe des Brotes.
Die Krume dieses Brotes ist saftig und fleischig, mit angenehmer Bissfestigkeit. Buchweizenmehl und Keimlinge arbeiten perfekt zusammen: Das Buchweizenmehl sorgt für Stabilität und Geschmack, während die Keimlinge das Brot lebendig und frisch wirken lassen.
Ganz ohne Hefe, nur mit Roggen-Sauerteig, entfaltet dieses Brot seine natürliche Lockerung und das leicht säuerliche Aroma. Der Sauerteig verleiht dem Brot Tiefe und sorgt dafür, dass es lange frisch bleibt. Gerade im Zusammenspiel mit den erdigen Noten des Buchweizens ergibt sich ein ausgewogenes Aroma.
Ein Brot, das mich in jeder Hinsicht überzeugt hat. Die nussige Note des Buchweizens, die Frische der Keimlinge und das unverwechselbare Aroma des Sauerteigs – all das macht es zu einem wahren Alleskönner. Ob zu deftigen Mahlzeiten, mit Butter oder Marmelade: Dieses Brot passt einfach immer.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1366g / 2 Stk zu je 683g Teigeinlage
Keimlinge
600g
Weizenkörner
Anleitung zur Herstellung von Keimlingen für Brotteige
Keimlinge sind eine wunderbare Ergänzung für Backwaren, vor allem, wenn sie frisch und nur leicht angekeimt sind. Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Keimlinge speziell für Brotteige selbst herstellst:
Was du benötigst: Getreidekörner (z.B. Roggen, Weizen, Dinkel oder Buchweizen) Ein großes Einmachglas oder Keimglas Ein Stück Mulltuch oder ein feines Sieb Ein Gummiband Frisches, kaltes Wasser
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Die Körner auswählen und vorbereiten Wähle ganze, unbehandelte Getreidekörner (am besten in Bio-Qualität) aus. Kontrolliere sie auf Verunreinigungen oder beschädigte Körner und spüle sie gründlich unter fließendem Wasser ab.
2. Einweichen der Körner Gib die gewaschenen Körner in das Einmachglas und bedecke sie großzügig mit kaltem Wasser. Verwende dabei etwa das 3- bis 4-fache Volumen an Wasser im Verhältnis zu den Körnern. Lass die Körner 8-12 Stunden (oder über Nacht) einweichen. Das Einweichen aktiviert den Keimprozess.
3. Wasser abgießen Nach der Einweichzeit gießt du das Wasser ab und spülst die Körner nochmals gründlich durch. Achte darauf, dass das Wasser vollständig abläuft, damit die Körner nicht zu nass sind und Schimmelbildung vermieden wird.
4. Keimen lassen Verteile die Körner gleichmäßig im Glas und decke die Öffnung mit einem Mulltuch oder Sieb ab. Fixiere es mit einem Gummiband. Stelle das Glas an einen warmen, aber nicht sonnigen Ort (ca. 18-22°C). Lass die Körner nur so lange keimen, bis die ersten Anzeichen der Auskeimung sichtbar sind. Das bedeutet, dass die Keimlinge gerade beginnen zu sprießen.
5. Keimlinge ernten Sobald du kleine Keimansätze siehst (nach etwa 24-36 Stunden), sind die Körner bereit für den Brotteig. Die Keimlinge sollten möglichst kurz und gerade angekeimt sein, um optimal in den Teig eingearbeitet zu werden.
6. Verwendung der Keimlinge Die frischen Keimlinge kannst du direkt in den Brotteig einarbeiten. Sie sorgen für zusätzliche Saftigkeit, verbessern die Krume und bringen eine natürliche Süße ins Brot.
7. Aufbewahren Solltest du die Keimlinge nicht sofort verwenden, bewahre sie bis zu 24 Stunden im Kühlschrank auf. Verbrauche sie möglichst frisch, um die besten Backeigenschaften zu erzielen.
Tipps: Verwende die Keimlinge frühzeitig, um eine Überkeimung zu vermeiden. Zu lange Keimlinge können die Textur des Brotes negativ beeinflussen.
Roggensauerteig
100g
Roggenmehl Type 960/1150
100g
Wasser 40°C
100g
Anstellgut
Anstellgut im Wasser vollständig auflösen und 3-4 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Hauptteig
ca. 900g
zerkleinerte Weizenkeimlinge (am besten im Fleischwolf)
300g
reifer Roggensauerteig
150g
Buchweizenmehl
16g
Salz
Herstellung
Weizenkeimlinge vorbereiten: Die Weizenkeimlinge durch den Fleischwolf drehen, um sie fein zu zerkleinern.
Teig mischen: Die zerkleinerten Weizenkeimlinge zusammen mit reifem Roggensauerteig, Buchweizenmehl und Salz zu einer homogenen Teigmasse verarbeiten.
Tipp: Verwende am besten das Gummipaddel der Kenwood-Maschine.
Mischzeit: 5-6 Minuten bei niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit.
Wichtig: Es wird kein zusätzliches Wasser zur Teigherstellung benötigt, da die Keimlinge Feuchtigkeit abgeben. Sollte der Teig jedoch zu weich oder zu fest erscheinen, kann je nach Bedarf etwas Wasser oder zusätzliches Weizenmehl nachgeschüttet werden, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Kesselgare: Den Teig für 30 Minuten ruhen lassen (Kesselgare).
Formen: Den Teig mit nassen Händen in zwei gleich große Stücke teilen und in geölte Backformen (10x10x10 cm) einfüllen.
Gare: Die Formen gehen lassen, bis der Teig 1 cm unter dem Deckelrand steht.
Backen:
Ofen vorheizen auf 230 °C.
Mit Deckel und Schwaden backen.
Nach 10 Minuten die Temperatur auf 190 °C reduzieren.
Gesamtbackzeit: ca. 75 Minuten.
Die Kerntemperatur sollte 96-97 °C betragen.
Brotansprache:
Dieses Brot überzeugt durch die perfekte Kombination aus Weizenkeimlingen und Buchweizenmehl. Die Weizenkeimlinge verleihen der Krume eine saftige, fleischige Struktur und sorgen zusammen mit dem Buchweizen für eine außergewöhnlich lange Frischhaltung. Der erdige Geschmack des Buchweizens harmoniert ideal mit den Weizenkeimlingen und macht das Brot zur perfekten Begleitung für jede Mahlzeit: ob zu Fisch, Käse oder anderen herzhaften Speisen.
Ein echtes Highlight für jedes Rezeptheft und eine Bereicherung für alle, die aromatische und charaktervolle Brote lieben.
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Wer regelmäßig mit Sauerteig bäckt, weiß, wie wichtig die Einhaltung der Reifezeiten ist. Besonders bei einstufigen Sauerteigen, die oft eine festgelegte Zeitspanne und Temperatur erfordern, gibt es kaum Spielraum: Schon geringfügige Abweichungen können den Säuregrad, die Triebkraft und letztlich das Endergebnis beeinflussen. Doch wie sieht es bei der zweistufigen Führung aus? Kann man hier flexibler sein, oder bringt ein Überschreiten der üblichen Reifezeiten zwangsläufig Probleme mit sich?
Diese Frage hat mich zu einem Experiment inspiriert. Mein Ziel war es, die Grenzen der Grundsauerstufe zu testen und herauszufinden, ob und wie sich eine deutliche Verlängerung der Reifezeit auf den Sauerteig und das fertige Brot auswirkt.
Die Grundlagen: Was bedeutet zweistufige Sauerteigführung?
Die zweistufige Sauerteigführung ist eine verbreitete Methode, um einen Sauerteig mit stabiler Triebkraft und ausgewogener Säure zu entwickeln. Sie besteht aus:
Der Grundsauerstufe: Diese erste Stufe wird in der Regel bei einer Temperatur von 22-24°C über 12 bis 18 Stunden geführt. Ziel ist es, eine milde Säure aufzubauen und die Hefen sowie die Milchsäurebakterien optimal zu aktivieren.
Der Vollsauerstufe: In der zweiten Stufe reift der Sauerteig bei höheren Temperaturen (meist um 30-32°C) für 2-4 Stunden. Hier wird die Triebkraft maximiert, und die Mikroorganismen arbeiten besonders intensiv.
Der Versuch: Verlängerte Reifezeit in der Grundsauerstufe
Für meinen Test habe ich die Reifezeit der Grundsauerstufe bewusst deutlich verlängert – von den üblichen 12-18 Stunden auf ganze 36 Stunden. Die Temperatur von 15-18°C blieb dabei konstant. Anschließend wurde die Vollsauerstufe wie gewohnt mit einer Temperatur von 32°C und einer Reifezeit von 3 Stunden geführt.
Das Ergebnis war erstaunlich:
Enorme Triebkraft in der zweiten Stufe: Trotz der verlängerten Reifezeit in der Grundsauer-Stufe zeigte der Sauerteig in der zweiten Stufe keinerlei Schwächen. Im Gegenteil – die Triebkraft war beeindruckend.
Keine negativen Auswirkungen auf den Brotteig: Auch der anschließende Teig profitierte von der stabilen Triebkraft. Die Gärstabilität, der Ofentrieb und die gesamte Teigentwicklung waren optimal.
Perfekte Balance im Geschmack: Weder Säurespitzen noch ein unangenehmer Geschmack traten auf. Das Brot überzeugte mit einem ausgewogenen Aroma und einer hervorragenden Krume.
Das Ergebnis: Sauerteig mit erstaunlicher Stabilität
Ich war überrascht, wie stabil und flexibel der Sauerteig auf diese verlängerte Reifezeit reagierte. Hier die wichtigsten Beobachtungen:
Triebkraft in der zweiten Stufe: Trotz der deutlich verlängerten Reifezeit in der Grundsauerstufe zeigte der Sauerteig in der Vollsauerstufe eine beeindruckende Triebkraft. Es gab keine Anzeichen von Ermüdung oder Überreife, was darauf hinweist, dass die Hefen und Bakterien in der Grundsauerstufe unter den milden Bedingungen kaum beeinträchtigt wurden.
Perfekte Gärstabilität im Brotteig: Auch der anschließende Hauptteig zeigte sich von seiner besten Seite. Die Triebstärke war ausgezeichnet, die Gärstabilität optimal, und der Teig ließ sich problemlos verarbeiten.
Keine Säurespitzen im Brot: Das fertige Brot wies eine ausgewogene Säure auf, ohne unangenehme Spitzen. Die verlängerte Reifezeit der Grundsauerstufe hatte keine negativen Auswirkungen auf das Aroma – im Gegenteil, das Brot überzeugte mit einer angenehm milden, leicht komplexen Säurenote.
Ofentrieb und Krume: Der Ofentrieb war hervorragend, und die Krume zeigte eine gleichmäßige Porung mit elastischer Struktur – ein klares Zeichen dafür, dass die Hefen auch nach 36 Stunden noch aktiv waren.
Warum funktioniert das?
Die Temperatur von 15-18°C in der Grundsauerstufe ist entscheidend. Sie ermöglicht den Mikroorganismen, langsam und stabil zu arbeiten. In diesem moderaten Temperaturbereich bleiben die Hefen und Milchsäurebakterien aktiv, entwickeln jedoch keine übermäßige Säure. Das Ergebnis ist ein Sauerteig mit großer Stabilität, der auch nach längerer Reifezeit noch ausreichende Triebkraft für die Vollsauerstufe besitzt.
Zudem spielt die Zusammensetzung des Sauerteigs eine Rolle. Bei einer zweistufigen Führung kann die zweite Stufe gezielt genutzt werden, um etwaige Schwächen der ersten Stufe auszugleichen. Die höhere Temperatur in der Vollsauerstufe fördert die Aktivität der Hefen und Bakterien und sorgt so für optimale Triebkraft.
Mehr Flexibilität für Hobbybäcker und Profis
Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Grundsauerstufe in der zweistufigen Sauerteigführung erstaunlich flexibel ist. Besonders für das Backen ohne zusätzliche Hefe bietet dies einen großen Vorteil: Auch bei verlängerten Reifezeiten bleibt die Qualität des Sauerteigs erhalten, und das Backergebnis überzeugt. Wer also etwas mehr Zeit benötigt – sei es wegen unerwarteter Unterbrechungen oder einem vollen Tagesablauf – kann die Grundsauerstufe ruhigen Gewissens länger reifen lassen.
Das macht das Backen alltagstauglicher und zeigt gleichzeitig, wie anpassungsfähig Sauerteige wirklich sind. Mit den richtigen Rahmenbedingungen aus Temperatur und Zeit erweisen sie sich als äußerst zuverlässige Begleiter in der Backstube.
Vielleicht ist es an der Zeit, die strikten Reifezeit-Vorgaben ein wenig lockerer zu sehen. Sauerteige sind lebendig und flexibel – wer ihnen ein bisschen mehr Freiheit zugesteht, wird mit großartigen Ergebnissen belohnt.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1840g / 2 Stk zu je 920g Teigeinlage
1. Grundsauerstufe
120g
Roggenmehl Type 960/1150
84g
Wasser 25°C
6g
Anstellgut
Anstellgut im Wasser auflösen und mit Roggenmehl klumpenfrei verrühren.
Anschließend 36-48 Stunden bei 15-18°C reifen lassen.
2. Vollsauerstufe
210g
reifer Grundsauer
336g
Wasser 45-50°C
230g
Roggenmehl Type 960/1150
Grundsauer im Wasser vollständig auflösen und mit Roggenmehl vermischen.
Anschließend 3-3,5 Stunden bei 30-32°C reifen lassen (gewünschte Sauerteigtemperatur 32°C).
3. Hauptteig
776g
reifer Sauerteig
350g
Roggenmehl Type 960/1150
100g
Roggenmehl Type 2500 oder Vollkornmehl fein vermahlen
200g
Weizenmehl Type 700/550
350-390g
Wasser 45°C
24g
Salz
20g
Schweineschmalz
10g
Brotgewürz fein vermahlen
4. Herstellung (Anleitung von Hand mischen)
Sauerteig-Mischung vorbereiten: Sauerteig, Salz und Gewürze in einer Schüssel mit dem Wasser vollständig aufschlämmen. Verwenden Sie hierfür einen Schneebesen, um eine homogene Flüssigkeit herzustellen.
Hauptteig ansetzen: Mehl und flüssiges Schweineschmalz zur Sauerteig-Mischung hinzufügen. Die Zutaten mit der Hand etwa 4-5 Minuten mischen, bis eine gleichmäßige Teigstruktur entsteht.
Teigruhe: Den Teig zugedeckt für 30 Minuten reifen lassen.
Formen der Teiglinge: Den Teig nach der Reifezeit in zwei gleich große Stücke teilen und diese zu runden Laiben formen.
Stückgare: Die geformten Teiglinge mit dem Teigschluss nach unten in bemehlte Gärkörbchen legen. Zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sie gut aufgegangen sind (ca. 50-60 Minuten).
Vorbereitung: Den Ofen rechtzeitig auf 245°C vorheizen.
Anbacken: Die Laibe auf den Backstein setzen und bei 245°C mit leichtem Schwaden anbacken.
Backtemperatur reduzieren: Nach 5 Minuten die Temperatur auf 205°C senken.
Backzeit: Die Brote insgesamt 50-60 Minuten backen.
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Just 7 simple ingredients and 30 minutes required, making it perfect for everything from weeknights to busy holiday dinners (you’ll be able to SQUASH it in).
Cranberry + orange: a dynamic duo! This duo has made delicious muffins, crisp, and cranberry sauce, and now a new cranberry + orange favorite joins the Minimalist Baker family: scones!
These EASY, 1-bowl scones are fluffy, citrusy, lightly sweetened, generously studded with fresh cranberries, and undetectably vegan + gluten-free. Perfect for holiday breakfasts, brunches, and beyond! Let us show you how it’s done!
These fluffy, tender,gluten-free scones get their perfect texture from a mix of almond flour, oat flour, and potato starch.
It’s no secret we love cornbread and have shared recipes for it before (exhibits A and B). And we wouldn’t be posting another version if it wasn’t worth it. So trust us…it’s worth it! This FLUFFY, moist gluten-free cornbread is naturally sweetened with honey, SO flavorful, and seriously EASY to make.
Just 1 bowl and 8 ingredients stand between you and the best gluten-free cornbread.
Baguetterezepte gibt es hier im Blog ja nun schon sehr viele. Dennoch füge ich der Sammlung ein Weiteres hinzu, das aus einer reinen Fermentationsspielerei entstanden ist und auf Anhieb ein klasse Ergebnis erbrachte.
Knusprige leckere BaguetteEin Hochgenuss
Wenn man sich mit dem Brotbacken eingehender beschäftigt, dann ist das Spiel mit der Teigfermentation einer der spannendsten Punkte. Wie und auf welche Weise kann ich bestimmte optische oder geschmackliche Ergebnisse erreichen und was hat das mit der Art der Teigfermentation zu tun?
Der Biga, also der feste Hefevorteig, ist so eine faszinierende Unterart der Teigfermentation. In Italien werden teils riesige Anteile der Gesamtmehlmenge mindestens einen halben Tag in Form eines Bigas vorfermentiert, bevor daraus die endgültigen Teige geknetet werden. Bei Insta führen das insbesondere die Pizza Napoletana – Spezialisten vor und beim Ansehen der Videos wundere ich mich immer, was für ein unfasslich perfekt aussehender Teig von denen am Ende aus dem Kneter gehoben wird.
Rosette Soffiate ist ein Beispiel, an dem ich mich vor vier Jahren schon mal versucht habe. Auch habe ich das Prinzip für mein Mediterranes Bauernbrot im neuen Buch angewandt und später auch als Abwandlung in den Blog gebracht. Und aktuell beschäftige ich mich im Rahmen des Sylter Weißbrot-Hypes wieder damit. Es ist einfach spannend, dass die Reifeprozesse im Biga so abzulaufen scheinen, dass dieser nicht so rasch überreif wird. Dennoch entwickelt er ein tolles süßlich-mildes Fermentationsaroma, das im fertigen Brot auch noch gut erkennbar bleibt. Und er hilft weiche Teige so zu stabilisieren, dass sie ihren Stand nicht bei der weiteren Reifung wieder rasch verlieren.
Durchgehend schöne Porung die auf eine gesunde Fermentation hindeutet
Der Teig wird mit lediglich 0,3 Prozent Hefezugabe über insgesamt 17 bis 18 Stunden (Biga plus Hauptteig) fermentiert und das funktioniert, weil sich im Biga über dessen Reifezeit hin die Hefezellen vermehren. Der Hauptteig reift später nahezu genau so schnell, als hätte man ihm 1 Prozent Hefe zugefügt. Der Teig ist lediglich ein wenig „pappiger“ beim Formen als bei geringerer Vorfermentation, was sich aber durch gezielte Handgriffe und den Einsatz von etwas Streumehl im richtigen Moment gut beherrschen lässt.
Der Biga wird mich zukünftig noch weiter beschäftigen. Während ich dieses Rezept schreibe, backt im Ofen der dritte Backversuch eines reinen Vollkornbrots nach dem Prinzip des Sylters von vor zwei Wochen. Ich bin gespannt!
Die Hefe in dem Wasser für den Biga auflösen. Mehl zugeben und zu einer festen Masse verkneten. Der Teig braucht hierbei nur 1-2 Minuten gemischt werden. 12 bis 15 Stunden abgedeckt reifen lassen.
Das Wasser für den Hauptteig in die Schüssel geben und den reifen Biga stückweise hinzugeben. Das restliche Mehl und das Salz zufügen.
Mit der Knetmaschine den Teig langsam und gründlich kneten, bis er sich von der Schüssel löst.
Ggf. 20g Wasser zusätzlich einkneten, wenn der Teig noch zu fest erscheint.
Den Teig in einer Teigschüssel 2 1/2 bis 3 Stunden reifen lassen. Er sollte sein Volumen etwa verdoppelt haben.
Auf der bemehlten Arbeitsfläche in 4 rechteckige Teiglinge von ca. 210-220 g teilen. Die Teiglinge von der kurze Seite zu Zylindern aufrollen.
Die zylindrischen Teiglinge mit dem Schluss unten für 30 Minuten abgedeckt reifen lassen.
Die Teiglinge nacheinander zu Baguettes formen und mit dem Schluß oben in einem Leinentuch für 50 bis 60 Minuten reifen lassen.
Den Ofen rechtzeitig auf 240 °C Heißluft / Umluft vorheizen.
Die reifen Teiglinge auf den Einschießer wenden, einschneiden und in den Ofen befördern. Gut schwaden!
Die Backzeit bei konstant 240 °C beträgt 17-19 Minuten.
Heute gibt mal kein neues Rezept, da ich über ein paar Dinge berichten möchte.
Zum einen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass neue Kurstermine für Backkurse im kommenden Jahr verfügbar sind. Neben den beliebten Kursen gemeinsam mit der Brotfee Heidi Schlautmann gebe ich seit diesem Frühjahr auch Kurse zusammen mit Oliver Distelkamp in Waltrop. Olli hat im vergangenen Jahr in Waltrop seine Deligio-Akademie eröffnet und gibt dort vielfältige Kurse im Bereich Brotbacken, Kochen und in der Hobbyfleischerei.
In diesem Herbst besteht noch die Möglichkeit, an einem Kurs zum Thema Traditionsbrote teilzunehmen. Gemeinsam mit Oliver backen wir kräftige Roggenmischbrote, Pfennigmuckerl, Brezel und Laugenbrötchen sowie den Münsterländer Bauernstuten. Oliver zeigt, wie jeder bei sich zuhause einen Leberkäs aus guten Zutaten herstellen kann. Zum Abschluß werden die Schmankerl in gemütlicher Runde verspeist. Wenn ihr darauf Lust bekommen habt, bitte hier entlang.
Oliver und ich beim Traditionsbrote-KursZufriedene Teilnehmer
Seit genau zwei Wochen ist mein neues Buch erschienen und im Handel verfügbar. Zwischenzeitlich hat es an einzelnen Tagen beim Händler mit dem „A“ Verkaufsrang 3 in der Sparte „Backen Allgemeines (Bücher)“ erklommen. Bislang bekomme ich überwiegend positives und konstruktives Feedback und nur wenig kritische Äußerungen.
Zu einer Kritik möchte ich kurz Stellung nehmen. Es geht darum, dass nicht in allen Rezepten ausschließlich mit Vollkorn gearbeitet wird, sondern nur etwa 1/4 der Rezepte reine Vollkornrezepte sind. Dazu habe ich meine Position in der Vergangenheit schon mehrfach erklärt. Aus medizinischer Sicht ist außer in speziellen gesundheitlichen Situationen nichts Schädliches an Auszugsmehlen festzustellen. Insbesondere wenn es sich um Auszugsmehle mit höherem Ausmahlgrad handelt, die in diesem Buch in Kombination mit Vollkornmehlen überwiegend verwendet werden. Ich teile den verbreiteten Glaubenssatz: „Nur reines Vollkornbrot ist gesund“ nicht. Warum das so ist, ist im Buch ausführlich auch fachlich erklärt.
Bedauerlicherweise gab es erstmals auch unsachliche Kritik an meiner äußeren Erscheinung im Zusammenhang mit dem Buchtitel. Zu solchen Zuschriften werde ich mich allerdings nicht äußern, da ich nicht glaube, dass die Verfasser an einem sachlichen Austausch interessiert sind.
Auf dem Weg nach München vorgestern – endlich mal wieder das Sonnenlicht sehen
Nun zu erfreulichen Dingen: ich hatte in den letzten sieben Tagen zweimal die Gelegenheit, mein Hobby und das neue Buch in Fernsehsendungen vorzustellen. Vor einer Woche war ich bei RTL+ in der Sendung Punkt 12 eingeladen und vorgestern konnte ich in München in der BR Abendschau „auf dem Sofa“ platznehmen. Beide Erlebnisse waren natürlich für einen Medien-Novizen wie mich aufregend, aber auch sehr lehrreich. Einmal ein wenig hinter die Kulissen schauen zu können ist ja immer spannend.
Bei RTL in KölnUnd in MünchenScreenshot aus der Abendschau„auf dem Sofa“Mein Buch konnte ich auch vorstellenMünchen bei Nacht
Wer mag, kann sich die RTL-Aufzeichnung hier ansehen. Mein Auftritt ist relativ kurz vor dem Ende der Sendung. Zur BR Abendschau geht es hier entlang.
Busy, chilly days call for EASY, warming soups! Enter: Our 1-POT Spicy Pumpkin Soup with coconut milk, tomatoes, and warming Caribbean-inspired spices. It’s delicious, comforting, and comes together with simple pantry staples!
Even better? There’s minimal chopping and it’s ready in about 30 minutes. Let’s make soup!
This pumpkin soup is about as simple + flavorful as it gets! Chop onion, garlic, and ginger, then add a few everyday spices, open a few cans, and let it simmer.